Landkarte der devoten Seele

Viele Frauen sind so: wenn wir Gefühle für einen Mann haben, dann ist unser Verstand permanent damit beschäftigt, an ihn zu denken. Uns fällt ein, welches Buch ihm gefallen könnte, wir schreiben Sehnsuchts-SMS, hinterlassen mit Lippenstift Kussmünder auf Badezimmerspiegeln, verstecken kleine Botschaften in der Arbeitstasche…

Bei devoten Frauen geht es noch einen Tick weiter: wir verzehren uns danach, uns ganz und gar zu verschenken. Wir wollen unsere Existenz in der seinen auflösen, in seiner Liebe verschmelzen, unser Selbst in seinen Armen verlieren.

Dieses Ganz und Gar ist wie Feuer: es kann uns verbrennen.

Trotzdem suchen wir seine Nähe. Es ist in uns, es zieht uns.

Dann kommt das Leben dazwischen. Und verpasst uns mitunter ein paar saftige Ohrfeigen.

Männer, die unsere Zuneigung ausnutzen. Gefühls-Bauklötze, die nichts geben. Weil „sie keine Zettelchen-Schreiber sind“. Die sich grinsend zurück lehnen und unsere Zuneigung wie einen Lappen benutzen, mit dem sie ihr bescheuert kleines Selbstwertgefühl genüsslich polieren.

Wir hören auf, zu sein, wie wir waren. Werden hart und unnahbar. Manche verwechseln das mit Emanzipation. Der gute Teil ist: Wir werden stark. Der schlechte: wir vergessen, wie wir gemeint waren im Innersten unseres Herzens. Das schlägt sich bei Frauen … nein, nicht auf den Magen. Sondern auf die Orgasmusfähigkeit.

Sehr mühsame Sache, das. Mit den hochgefahrenen Schutzwallen. Wenn man dabei so angespannt aufpassen muss, nicht zu viele Gefühle frei zu lassen. Die könnten am nächsten Morgen liegen gelassen werden wie gebrauchtes Geschirr, vom Ficker der Nacht.

Und dann kommt ein Mann. Ein richtiger Mann.

Er sagt dir, dass er dich liebt. Das wäre gar nicht nötig. Denn du kannst es mit jeder Faser deines Herzens spüren, selbst wenn er stumm wäre.

Er sagt dir, dass er dich begehrt. Du siehst den Unterschied in seinem Blick, der dunkler wird. Dort kannst du alles lesen. Bist du die Beute? Die Trophäe? Das Lamm seiner sadistischen Leidenschaft? Und bist du etwas oder alles davon, umgeben mit seiner Liebe?

Er hat Wünsche, und sexuelle Begehrlichkeiten. Er übernimmt das Ruder. Die Verantwortung. Und sieht es gleichzeitig als seine selbstverständliche Aufgabe an, dich glücklich zu machen in seinen Armen.

Ein dominanter Mann ist immer ein guter Zuhörer. Er saugt deine Worte und Befindlichkeiten, deine ausgesprochenen Ängste und unbewussten Reaktionen in sich auf, entwirft daraus die Landkarte deiner Seele.

BDSM Sie Hand am Hals

Er weiss, wohin er mit dir gehen will. Es ist klar für ihn, dass er sich von dir alles nehmen wird, was er haben möchte. Er wird dich nehmen. Du wirst zu hören bekommen, was seine Wünsche sind. Gleichzeitig bewahrt er sich liebevolle Offenheit deinen Widerständen und Ängsten gegenüber. So reizvoll es ist, von einer Frau alles ungefragt zu nehmen was man haben will: ein dominanter Mann wird ihr niemals etwas entreissen, was sie nicht geben wollte. Das ist Ehrensache. Er ist dominant, kein Vergewaltiger.

Und sein Fächer an Möglichkeiten ist facettenreich. Er erprobt, wo du dich wohlfühlst, wo er dich weiter führen kann. Es ist seine Leidenschaft, diese Dinge über dich heraus zu finden! Er entdeckt an dir Seiten, die er so noch nicht kannte, und beginnt vielleicht, diese reizvoll zu finden, mit ihnen zu spielen. Auch wenn es so aussieht, als hätte nur einer das Sagen: es ist ein Geben und Nehmen.

Als Frau fasst du mehr und mehr Vertrauen. Nicht immer wird alles perfekt laufen. Aber du lernst, dass er auch dann da ist und mit dir eine Lösung, einen neuen Weg sucht. Du lernst, dass deine Gefühle wichtig sind für ihn, sehr wichtig. Du lernst, alle Sicherheitsstricke loszulassen, wenn du dich von ihm fesseln lässt. Nicht nur mit Seilen.

Während des ganzen Prozesses wirst du immer frei sein. Er wird dich über kleine Grenzen schubsen, von denen er vorher sicher ausgemacht hat, dass es dir gut tun wird. Er wird dir alle Zeit der Welt geben.. Du darfst jegliche Achtsamkeit fallen lassen um ihn herum. Du darfst dich nackt zeigen, wirklich nackt. Er wird dich lieben, genau so, wie du bist. Du darfst ganz du selbst sein. Mit allem, was zu dir gehört. Er wird dich niemals auslachen. Oder abschätzig reagieren. Oder deine Schwächen gegen dich verwenden.

Er wird dich einfach liebevoll an die Hand nehmen, und, während er voraus geht, den Blick nach dir umwenden. Immer.

Er hat Selbstkontrolle. Und er hat die Situation unter Kontrolle.

Du wirst dich vollkommen entspannen. Selbst in ungewohnten Situationen kannst du die Dinge ruhig auf dich zukommen lassen. Du musst nicht mehr diskutieren, oder deine Bedenken anbringen. Du weißt, du bist jederzeit in Sicherheit und geborgen bei ihm. Wenn du möchtest, kannst du in einer Situation vollkommen passiv bleiben. Du kannst in dich hinein lauschen und du bist vollkommen frei, nur so zu reagieren, wie es aus deinem Inneren kommt. Keine Zwänge mehr. Gar keine. Offen kannst du annehmen, was er dir offeriert. Er weiss Momente zu nutzen. Er weiss, wann er was tut.

In diesem wunderbaren Raum kannst du plötzlich fliegen. Du folgst ihm lächelnd an Orte, an die du dich noch nie vorher gewagt hast. Dein Inneres drängt sich ihm entgegen, dein Körper drängt sich ihm entgegen. Noch vor dem eigentlichen Akt, verschmelzen eure Empfindungen miteinander in einem machtvollen Rausch. Seine Wünsche sind deine Wünsche, deine Wünsche sind seine Wünsche. Alles ist untrennbar miteinander vermengt. Ihr tanzt in einem Strudel vollkommen freier, unbändiger und selbstloser Emotionen. Ihr schwebt in Küssen, in Empfangen und Fühlen. Das Tempo erhöht sich, ihr wollt mehr, stärker, intensiver…Eure Körper prallen aufeinander in Lust, es reisst euch den Fluss der Leidenschaft hinab mit immer heftiger werdenden Eruptionen. Nur ihr zwei. Eng umschlungen. Im Taumel der Lust bis zum süssen Finale. Schwitzend und schnaufend liegt ihr dann bei einander. Eins mit allem.

Ihr habt der Ewigkeit einen Moment gestohlen.

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BDSM Fesslen Hocke

67 Gedanken zu “Landkarte der devoten Seele

  1. Fortunato sagt:

    Liebe KSL, dein Beitrag zeugt von tiefem Einblick in die menschliche Seele. Dein unbändiges Verlangen nach Hingabe hast du sehr schön und umfassend geschildert – und die Metaphern erst! Ich bin mal wieder begeistert 🙂 Don’t ever change!

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  2. Mic sagt:

    Ich finde, dass dieser Text sehr gut den Kontrast, die Trennlinie benennt, die zwischen Devotion/Dominanz auf der einen und einer krankhaften Hörigkeit auf der anderen Seite liegen. Denn trotz aller Enttabuisierung, die der Bereich BDSM in den letzten Jahren erfahren hat, zumindest in Teilen erfahren hat, ist für viele ja immer noch der Übergang fließend. Und ich könnte mir vorstellen, dass es leider immer noch Menschen gibt, welche diese Trennlinie überschreiten oder dazu gezwungen werden, sie zu überschreiten.

    Nun bin ich keine devote Frau, kann also den Gefühlen, die du benennst, nur im Geist, in meiner Vorstellungskraft nachspüren. Mir ist klar, dass du ein Idealbild zeichnest. Wenn man sich im Netz ein wenig auf den einschlägigen (pun unintended) Seiten umschaut, wird es leider so gut wie nie getroffen. Aber dieses Idealbild gefällt mir, weil es sehr hoffnungsfroh klingt und vor allem deutlich macht, dass sub-sein und Dom-sein sich ergänzen müssen, sich aufeinander einspielen müssen. Eine D/s-Beziehung ist da gar nicht viel anders als eine andere Beziehung, denke ich mir.

    Es hat mich berührt, diesen Text zu lesen. Vielen Dank dafür!

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    1. Devote Romantikerin sagt:

      Lieber Mic

      Vielen Dank für dein interessantes Feedback. Vereinfacht gesagt, gründet sich wohl jede Neigung oder Abneigung aus Erlebnissen, die wir in der Kindheit hatten. Aus Dingen, die wir liebten und wieder haben wollen. Oder aus Dingen, die uns fehlten, und nach denen wir dann ein ganzes Leben lang bewusst oder unbewusst suchen, um die Lücke zu füllen.

      Leider gibt es in unserer Gesellschaft entsetzliche Missbrauchsfälle. Menschen, deren Seele derart zertrampelt wurde, kann der innere Kompass, um zwischen „gut“ und „böse“ zu unterscheiden, sehr abhanden kommen. Vielfältigste fiese Manipulationen werden möglich, bis hin zur Hörigkeit. Die Kombination Gewalt / Sex ist medial höchst interessant und wird deshalb auch gerne ausgeschlachtet. Diese Geschehnisse sind grauenhaft, haben jedoch nicht per sé etwas mit der BDSM Szene zu tun.

      Klar gibt es auch hier – wie überall – schräge Vögel. Aber z.B. jemanden etwas zu tun, was er nicht möchte, ist extrem verpönt. Würdest du dir das an einer öffentlichen BDSM Pary erlauben, würden dich die anderen hochkant vor die Tür befördern. Wenn ich mit einem Dom zusammen bin, kann ich immer und jederzeit jedes Spiel mit einem einzigen Wort abbrechen. (Die Szene in Shades of Grey in der er ihr sagt „denk‘ daran, wie dein Safeword heisst, du wirst es brauchen“ ist absolut stümperhaft. Mit einem erfahrenen Dom wirst du dein Safeword so gut wie nie brauchen Er kann dich so gut lesen, deine Körpersprache, dass er dich niemals willentlich an solch eine harte Grenze führen würde, an der du „Stopp“ sagst). Er wird mir nichts übel nehmen, und wenn ich stopp sage, wird er nicht 1 mm weiter gehen. Im Grunde genommen ist die BDSM Szene sehr freundlich, das sind Leute wie deine Nachbarn oder Arbeitskollegen … oder wie du und ich ;-).

      Die Neigung ist einfach in uns drin. Ähnlich, wie ein schwuler Mann nunmal auf Männer steht, so sind wir dominant, devot, sadistisch oder maso.

      Grade die Sadisten erregen bei Uninformierten manchmal ein Schaudern. Wir sprechen hier aber ganz klar nicht von Sadisten mit einem pathologischen Hintergrund sondern von der BDSM-Leidenschaft „Sadismus“. Das sind zwei Welten und keinesfalls miteinander zu vermischen. BDSM’ler mit dieser Neigung suchen sich in der Regel eine Masochistin, welche sie mit ihren Neigungen überaus glücklich machen. Und, sollte die Frau nicht maso sein, wird der Sadist ihr auch kein Haar krümmen. Das ist Ehrensache. Ein gesunder Mensch zieht seine Leidenschaft daraus, dass der andere diese aufnimmt und mit(er)lebt. Das hat NICHTS mit roher Gewalt zu tun!

      Also, um eine lange Rede kurz zu machen: es gibt keinen „fliessenden“ Übergang. Hier in unserem Kontext sprechen wir ausnahmslos von einer Szene die SSC (Safe Sane Consenual) auslebt.

      Neu haben sich viele profilierungssüchtige egomanische männliche Dumpfbacken dazu gemischt, die denken, eine devote Frau kann man „versaut ficken und die macht einfach alles mit“. Gefährlich ist dies v.a. für BDSM unerfahrene Frauen, die Situationen noch nicht so gut einschätzen können. Mir kommts hoch, wenn ich an solche üblen manipulativen Konsorten denke. Und ich würde manchmal gerne eine Woodoo Puppe nehmen und sie an deren Stelle… nun ja, ich würde die Puppe wohl um ein paar Körperteile erleichtern ;-).

      Kommen wir zu den „ganz normalen BDSM’lern“. So wie ich eine bin, und noch manche andere, die hier bloggen. In meinem Text beschreibe ich mein persönliches Idealbild. BDSM hat (gefühlt) tausende Farben, Schattierungen und Varianten. Man denkt, wir sind eine Minderheit, aber die Minderheit zersplittert sich noch lebensfroh in viele weitere Einzelteile, Leidenschaften und Neigungen. Wahrscheinlich kann man sagen, dass wir eine ziemlich phantasievolle Sippe sind, die beim Sex auch den Mind-Fuck liebt ;-). Für mich funktioniert nur diese Variante: Liebe und BDSM. Nicht Liebe und Vanilla. Und auch nicht BDSM ohne Liebe. Nur die eine. Ich darf dir aber versichern, dass dieses „Idealbild“ nicht einfach in meinem Verstand entworfen wurde. Das ist meine Art von Sexualität, und ich liebe und erlebe sie genau so.

      Mic, ich freue mich über dein offenes Interesse und hoffe, dass ich ein wenig Licht ins Dunkel bringen konnte. Es ehrt mich, dass meine Worte eine Welt vor dir lebendig werden lassen konnten, die dir sonst fremd ist. Das macht mich, ehrlich gesagt, ein ganz klein wenig stolz.

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      1. Mic sagt:

        Ich habe jetzt eine Weile darüber nachgedacht, was ich als Antwort schreiben soll. Um ehrlich zu sein, bin ich mir nach wie vor nicht so ganz sicher. Zunächst einmal danke ich dir, dass du dir die Zeit genommen hast, so umfangreich auf meinen kleinen Kommentar einzugehen.

        Dennoch weiß ich nicht, ob dein Bild nicht dennoch sehr idealistisch ist. Ich beschäftige mich mit dem Thema BDSM relativ ausführlich und auf verschiedenen Ebenen. Sowohl theoretisch als auch „praktisch“, wobei das in diesem Kontext nicht über „Versuche“ und „Spiele“ hinausgegangen ist. Deswegen ist mir klar, dass das, was ich sage, einen ganz anderen Blickwinkel hat, als das was du und andere tatsächlich und tagtäglich erleben. Deswegen ist es für mich so spannend und erhellend, z.B. bei dir oder auch Kari mitzulesen.

        Ich freue mich, dass es euch beiden gelungen ist, dieses Ideal, diese ideale Kombination von Bedürfnissen und dem Ausleben derselben hinzukriegen. Aber mein Eindruck ist eben, wenn ich mich im Internet (und da vor allem auch auf den englischsprachigen Seiten) umschaue, dass das nicht eben die Regel ist – was ich schade finde für die betreffenden Menschen.

        Dass es sich auch dabei um Ausnahmefälle handelt, das nehme ich einfach mal an, frei nach dem Gesetz, dass die zufriedene Masse die Hauptmenge an Menschen ist, die sich nicht äußern. Das gilt hier wie in allen anderen Lebensbereichen auch.

        Ich weiß nicht, ob ich mich mit diesem Kommentar nicht schon wieder auf Glatteis bewege. Vielleicht lag es auch nur an meinen Formulierungen (die manchmal halt ein wenig interpretationswürdig sind). In kürzerer Form hat es auch Master Dan mit seinem Kommentar unter meinem zum Ausdruck gebracht.

        Vielleicht habe ich ein wenig Licht ins Dunkel bringen können, vielleicht auch nicht, vielleicht ist es auch schlicht und ergreifend egal, was ich mir so zusammenspinne.

        Hauptsache, für dich/euch ist alles gut so, wie es ist! 🙂

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        1. Devote Romantikerin sagt:

          Viele sehen BDSM nur als eine geile Spielart. Bei mir sind die primitiven Sabberlappen darunter, egal welcher sexuellen Couleur, ungefähr so beliebt wie Mundgeruch und Achselschweiss im überfüllten Bus. Man muss damit leben. Das Schöne im Netz ist, dass man am Zuspruch, den man bekommt, merkt, dass man nicht alleine dasteht mit seiner Haltung.

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          1. Mic sagt:

            Scheinbar habe ich mich dann doch nicht so doof ausgedrückt. 🙂

            Genau von solchen „primitiven Sabberlappen“ (warum fiel mir der Begriff nicht ein?) ging ich die ganze Zeit aus. Denen, die Grenzen nicht sehen/erkennen/einhalten wollen und sich darauf zurückziehen, dass der submissive Part schließlich alles mit sich machen zu lassen habe.

            Jetzt ist es mir nur noch ein dringendes Anliegen, noch einmal deutlich zu schreiben, dass ich BDSM nicht NUR als geile Spielart ansehe. Auch das kann es geben/für einige funktionieren – sonst würde nicht so viel Soft-BDSM-Equipment in den Sex-Stores vertickt – aber es ist eben auch eine echte Philosophie!

            Und eine ungemein spannende, wenn ich das hinzufügen darf 🙂 !

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      2. karimausi sagt:

        @Mic
        Es ist definitiv nicht dir Regel wenn ich meine Kontakte so durchgehe. Ich werde ja oft über meinen Blog (bzw. die Sozialen Netzwerke in denen ich mehr oder weniger aktiv bin) angeschrieben und daraus ergibt sich für mich folgendes Bild:

        Viele sind ganz zufrieden (also ne gute 3), die breite Masse also, die du auch ansprichst. Sie würden gerne auch mehr oder anders, haben aber meist den Partner nicht dazu, der mag da dann was nicht oder will nicht so weit gehen etc.
        Es gibt nur wenige, die darüber liegen – die kann ich mehr oder weniger an zwei Händen abzählen. Dafür gibt es auch wiederum recht viele, die tatsächlich unzufrieden sind. Der häufigste Grund ist, dass sie niemanden zum Ausleben finden. Aber genauso sind auch die vorhanden, bei denen ich diplomatisch versuche loszuwerden: such dir dringend jemanden neuen! Aber der Anteil wiederum ist recht klein. Wobei die „Dunkelziffer“ hier wohl auch recht groß sein wird.

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  3. Master Dan sagt:

    Sehr schön beschrieben!
    Grenzen kann man nur zu zweit verschieben. Alles andere ist ein Missbrauch, egal ob physisch, seelisch oder im Vertrauen.

    Die pauschale Aussage „Grenzen sind zum Überschreiten da“ ist eine oft verwendete Floskel die nur zeigt wie skrupellos, naiv oder nichtsahnend gewisse selbsternannte Dom sein können.

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  4. karimausi sagt:

    Zum Inhalt möchte ich gar nichts sage, denn da ist nicht mehr zu zu sagen, die Zeilen sind vollständig so wie sie sind. Danke dir, für diese wundervolle Ausführung. Ich hoffe, du hast nichts dagegen, wenn ich diesen Beitrag bei mir reblogge.

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      1. karimausi sagt:

        Sch… jetzt hab ich gerade aus Versehen einen ewig langen Kommentar gelöscht bevor ich ihn abgeschickt habe…. 😦
        Aber egal, waren noch ein paar Komplimente zu deinem Schreibstil und dass du damit einfach „fesselst“ und ich mich oft in deinen Zeilen über deine Gedanken wiederfinde. Ich hab dich jetzt einfach in meine Blogroll aufgenommen, ich glaube das drückt genug aus. *g*

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  5. karimausi sagt:

    Hat dies auf Karis Tagebuch rebloggt und kommentierte:
    Ich habe gerade diesen Beitrag bei KSL gelesen, deren Feder ich auch meinen so schönen neuen Überschrift-Unterzeilen Zusatz „Submissive Alpha Female“ verdanke. Die ersten paar Absätze treffen jetzt zwar nicht unbedingt auf mich zu, ich hab nie schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht – nicht mal Eine, aber als ich an den Absatz „Er sagt dir, dass er dich liebt.“ gekommen bin…. je weiter ich gelesen habe, desto mehr hat mich das geschriebene Wort gepackt. Ich habe mich wiedererkannt, in den Zeilen meine Beziehung wiedergefunden, in jedem Buchstaben, wundervoll ausgedrückt.

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  6. abfuck-puppe sagt:

    Liebe KSL,

    mit diesem Beitrag hast du mich vor einiger Zeit vor einer ganz schlimmen Identitätskrise bewahrt. Ich kam bis zu diesem Beitrag nicht mit dem Schwarz-auf-weiß meiner Neigung klar, mit den endlosen Widersprüchen in meinem Handeln, mit allen Vorprägungen und dem, was es nun einmal ist. Und ich hab das auch alles nicht verstanden.

    Danke.

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    1. Devote Romantikerin sagt:

      Liebe Puppe, so schön, dass dir der Artikel weiter geholfen hat. Das freut mich immens. Es kann kompliziert sein, mit unserer Neigung, ich weiss. Und es gibt viele fucking Sack-Gassen, die man lieber nicht betreten sollte. Ich hab‘ mir die Hirnwindungen schmalzig studiert, bis ich für mich den Weg gefunden habe, auf dem ich mich selbst sein kann und glücklich. Falls noch weitere Fragezeichen bei dir auftauchen, oder du emotional in „schwarze Löcher“ fällst, zögere bitte nicht, mir unter „Kommentare“ deine Frage zu hinterlassen. Vielleicht kann ich weiter helfen. Ich glaube nämlich, die Fragen, mit denen du dich rumschlägst, haben viele andere Frauen auch.

      Gefällt 1 Person

  7. JanJan sagt:

    Hat dies auf rebloggt und kommentierte:
    Ich finde den Beitrag so super schön geschrieben, mit einem Blick in die Seele, dass ich ihn unbedingt mit euch teilen möchte.
    Die Beiträge von KSL mag ich ja allgemein sehr gern, vielleicht, weil sie es so gut versteht die wahre Dominanz des Mannes zu beschreiben, die leider nur wenige besitzen.

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          1. bodyguard4you sagt:

            eine ex sagte mal … dass sie meine souveränität schätzt … und das gefühl genießt … das andere “rüden” dazu neigen … sich freiwillig auf den rücken zu werfen … wenn ich “auftrete” …

            bei dem anderen kommi fehlte ein S bei dass und ein T bei schätzt … kann jemand den anderen kommentar bitte löschen … ich schreib mir heute so einen sch**** zusammen und möchte nur ungern für einen LEGASTHENIKER gehalten werden …

            jaja … dicke arme … hohle birne … wir kennen das …

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        1. Devote Romantikerin sagt:

          Der Mensch sieht meist nur das, was er kennt und erwartet. Hier unter den Bloggerinnen fallen mir spontan mindestens zwei Damen ein, die dich und deine innere Natur auf 300 m in einer belebten Einkaufsstrasse riechen würden. Okay, das ist vielleicht ein bisschen zu farbig geschildert. Aber doch, die würden „dich sehen“, ganz sicher.

          Gefällt 2 Personen

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