Schlüsselreize

Seidene Bettlaken streicheln meine nackte Haut. Ich kuschle mich tiefer hinein und nicke nochmals ein. Der Schlafmangel sorgt dafür, dass ich das leise Drehen des Haustür-Schlüssels im Schloss nicht höre. Ich kriege nicht mit, wie er fast geräuschlos seine Kleider auszieht und zu mir ins Schlafzimmer schleicht.

Erst als die Bettdecke sanft angehoben wird und er zu mir unter das Laken kriecht, realisiere ich seine Anwesenheit und quittiere das mit einem wohligen Schnurren. Er liegt hinter mir und beginnt, zärtlich meinen Körper zu streicheln. Wo seine Finger drüber gleiten, stellt meine Haut alle Härchen auf. Ich räkle mich unter seinen sanften Berührungen  und rutsche nach hinten, an seinen Körper. In einem Impuls umschliessen mich seine Arme und er drückt mich noch fester an sich.

Diese Morgen brauchen keine Worte. Ich geniesse es, nicht einmal die Augen zu öffnen.

Von mir wird nichts erwartet als die Reaktion, die mein Körper natürlicher Weise gibt. Er spielt mit seinem Lieblingsinstrument…

Mit immer noch sanftem Griff umfasst er spielerisch meinen Hals, während seine andere Hand zwischen meine Beine gleitet. Er reizt meine Nippel, immer genau eine Nuance weniger, als ich es wollen würde. Mein Körper beginnt, sich ihm entgegen zu strecken.

Fass‘ mich fester um den Hals. Zieh‘ an meinen Nippeln. Hau‘ mir auf den Arsch. Ramme deinen dicken Schwanz in mich. Fest!

Hinter mir liegt ein leidenschaftlicher Sadist, der gut 30 kg mehr wiegt als ich und mich mit Leichtigkeit überwältigen könnte. Er hat mit Frauen und deren Einverständnis schon Dinge getan, die sich ausserhalb meiner nicht masochistischen Vorstellungswelt befinden. Er liebte jede Sekunde davon.

Bei mir hat er die Vorzeichen einfach umgedreht.

Es werden mir kaum „Grenzen“ geboten, die ich zu überschreiten habe. Ich muss nichts tun „für ihn“, schon gar nichts erleiden.

Im Gegenteil. Seine Berührungen sind von quälender Sanftheit.

Wie bei zwei Gegenstrompolen ändern sich auch bei mir die Vorzeichen. Wir werden unaufhaltsam voneinander angezogen.

Alles was dann geschieht…

Mit der flachen Hand schlägt er mir von seitlich auf die Brüste. Schnelle stechende Schläge. Schiebt seinen Schwanz ohne Vorwarnung bis zum Anschlag in mich. Schläge auf die Arschbacken. Seine halbe Hand in mir. Finger, die meinen Hals umschliessen. Schläge auf meine Möse, fest. Viele. Sein Schwanz über mir. In meinem Mund. Tief in meinem Rachen.

Alles alles alles was geschieht. Ich habe darum gebettelt.

13 Gedanken zu “Schlüsselreize

  1. Master Dan sagt:

    Ich muss jetzt mal ein bisschen mehr als drei Buchstaben schreiben 🙂
    Was auffällt ist die Leidenschaft.
    Nicht nur beim schreiben sondern die tiefe Leidenschaft die du am Tage legst um überhaupt so was schreiben zu können.
    Dein sanfter Sadist ist zu beneiden…

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s