Gleitschirm- und andere Höhenflüge. Teil 3

Sie muss mal, die Kleine. Ts ts…

———–

Mein Bauch fühlte sich schon an wie eine Ballonkugel. Ich hörte meinen Freund leise lachen, als er zu mir sagte: „Ja, dann mach halt“. Entsetzt hielt ich inne. Wie meinte er denn das? Nochmal fragte ich, ob er mich wohl losbinden würde, da ich mal für kleine Mädchen…da wurde es mir klar. Er wollte tatsächlich, dass ich im Liegen, so wie ich jetzt war, unter den Blicken aller Wasser lies? Diesmal rann mir der Schauer nicht aus angenehmen Gründen über den Rücken. Ich bat und bettelte, doch er blieb hart: Ich sollte jetzt sofort pinkeln. Zu allem Überfluss wurde ich wieder mit kaltem Wasser abgewaschen. Ich bekam Gänsehaut, und konnte kaum noch an mich halten. Leise begann ich zu weinen, es war mir so peinlich! Doch niemand hatte Erbarmen. Der Druck in mir wurde immer stärker. „Na gut“, sagte er da, „dann hast anscheinend noch nicht genug bekommen“, womit sich abermals ein Schwanz Zugang zu mir verschaffte. Ich flippte fast aus. Mein Bauch war voll mit Wasser, dieser Typ stiess von unten, ich glaubte, gleich zu zerplatzen. Schon wollte ich einwilligen, doch er fiel mir ins Wort „Zu spät, mein Schatz. Ich bin nicht zufrieden. Du brauchst wohl noch eine kleine Abreibung“. Das meinte er wörtlich. Er stopfte mir wieder das Taschentuch in den Mund, und alle meine Bitten wurden zu undefinierbarem Lallen. Es begann von vorne. Einer nach dem anderen teilte meine Schamlippen, steckte seinen Schwanz in mich, rieb an meinen Innenwänden, dass ich fast wahnsinnig wurde. Meine Schreie wurden in der Baumwolle erstickt. Ich konnte fast nicht mehr atmen, warf den Kopf hin und her. Und sie rieben und rieben. Nun schien es nicht mehr darum zu gehen, sich an mir zu befriedigen. Ein jeder bewegte sich langsam in mir, wollte mir zeigen, welche Nervenenden sein Schwanz in meiner Scheide berühren konnte. Es ging unendlich lange. Irgendwann sank ich zusammen. Ich war scharf, wund, und absolut erschöpft. Schweissgebadet lag ich nur noch da, liess alles über mich ergehen. Da hörten sie auf und mein Freund sagte: „Nun, du schuldest uns noch etwas“. Mir war inzwischen alles egal. Ich liess es laufen. Die Pisse rann mir warm die Arschbacken hinunter. Es brannte an meiner wunden Scheide und am hinteren Eingang. Nachdem es vorüber war, fiel ich in eine erschöpfte Ohnmacht, aus der ich erst erwachte, als man begann, die Lederbänder und den Plug von mir zu nehmen.

Sanft wurde ich vom Andreaskreuz gehoben und auf eine Decke am Boden gelegt. Mein Freund legte sich zu mir, die anderen zogen sich langsam ins weiter entfernte Partygeschehen zurück.

Erschöpft kuschelte ich mich in seine Arme. Er strich mir sanft die Haare aus dem Gesicht. Seine Finger streichelten meine Haut. An meinem Ohr raunte er „Das hast du gut gemacht, Kleine.“ Ich schlief wohlig in seinen Armen.

„Willst du nicht aufstehen? Hey? Du wirst dir einen Sonnenbrand holen!“ Jemand rüttelte an meiner Schulter. Schlaftrunken blinzelte ich in die gleissende Sonne. Der Schatten meines Geliebten kam über mich. Langsam dämmerte es mir. FKK. Frankreich. Ferien. Herrlich.

Hhm…Moment. Ich spüre da was zwischen meinen Beinen… Kuschle mich näher an ihn. „Duuu…Schaaatz?….“

27 Gedanken zu “Gleitschirm- und andere Höhenflüge. Teil 3

  1. Sunny sagt:

    Niedlich!
    Sehr niedlich.

    Ich werde in den nächsten Tagen meine Kleine im Bett fixieren. So wie die Süße auf dem „Andreaskreuz“. Eine Augenbinde wird ihr helfen, sich noch stärker zu fokussieren.

    Und dann?
    Dann lese ich ihr Deine Geschichte vor.
    Ich bin mir sicher, dass sie ganz viele Bilder sehen wird. 😉

    Dankeschön für diese Möglichkeit, kleine Romantikerin!

    :-*
    Sunny

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  2. Mic sagt:

    Schön und mit aller Konsequenz zu ende erzählt! Der Kritiker in mir weiß noch nicht so richtig, ob er das Traumende jetzt gut oder nicht so gut findet. Aber das tut der Wirkung der Geschichte insgesamt keinerlei Abbruch!

    Schön war’s 🙂 !

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      1. Mic sagt:

        Okay, ich versuch mich mal am konstruktiven Feedback. Aber nicht böse sein, wenn es nicht so klappt, wie ich es möchte, denn wie schon gesagt, ich finde die Geschichte im Ganzen toll!

        Generell ist es mit Geschichten, die sich im Nachhinein als Traum herausstellen, ja so eine Sache. Es ist ein Stilmittel, das schon zu Omas Zeiten einmal zu oft benutzt worden ist, um noch überraschen oder befriedigen zu können. Wenn man es effektiv einsetzt, dann kann es aber immer noch seinen Zweck erfüllen.
        Bei dir kam mir die Auflösung zu abrupt. Gerade noch kuschelt sie sich in den Arm ihres Freundes und schon wird sie hochgescheucht. Das Ende lässt auch nicht tiefer blicken, ob die beiden jetzt in trauter Zweisamkeit versinken, oder ob sie jetzt ihrem Freund von dem Traum erzählt und ihn damit ein Stück weit in die Wirklichkeit holt.
        Das muss es aber auch gar nicht, der Leser darf ja durchaus seine Phantasie spielen lassen.

        Wenn ich einen Vorschlag machen darf für die Version der Geschichte, die in deinem ersten Kurzgeschichtenband erscheinen wird :-), dann lass die Kleine doch eher aus einem Tagtraum aufwachen, gerade bevor ihr Freund mit ihr den Gleitschirmflug startet. Das wäre dann ein Abschluss, der den Bogen zum Anfang schlägt und den Leser mit einem wohligen was-wäre-wenn zurücklässt.

        Ich hoffe, ich habe jetzt nicht zu sehr in deine Story eingegriffen und du bist deswegen sauer auf mich. Das fände ich schade. Denn ich finde deine Art zu schreiben wirklich, wirklich gut!

        Aber manchmal merke ich halt noch, dass ich drei Jahre lang vornehmlich Rezensionen und Kritiken geschrieben habe. Da kommt dann der megakritische Blick, vielleicht auch unverdient oder ungerecht, hervor …

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      1. Mic sagt:

        Ach was, das entscheidende Hindernis ist doch, dass man da, wo Camilla Zuhause ist, gar nicht genug Kerle für so eine Veranstaltung auftreiben könnte. Sind ja alle streng katholisch, wie anderen Ortes festgestellt.

        (Irgendwann bekomme ich eine Briefbombe von jenseits des Kanals, ich sehe es kommen …)

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    1. Devote Romantikerin sagt:

      Lächel… ich weiss noch nicht, was mir als nächstes in den Sinn kommen wird und wann ;-).

      Jedenfalls kann ich jetzt auf die Frage „Und, was sind so deine Hobbys?“ antworten „Ich bringe die Menschen dazu, dass sie sich gegenseitig wieder mehr Geschichten vorlesen“ 😉

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    1. Devote Romantikerin sagt:

      Lächel. Das freut mich :-). Die Gleitschirmfliegerin hat natürlich einen Freund, der sie liebt, gut kennt und auf sie achtet. Er würde nie absichtlich etwas tun, dass sie überforderte oder bei dem sie sich hinterher mies fühlen würde. Kommunikation ist das Zauberwort. Die beiden können über alles reden, und das Sub Mädchen teilt ihrem Mann alle Sorgen und Befürchtungen und geheimen Gedanken mit. Das ist die Realität, wie ich sie kenne :-).

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      1. Mic sagt:

        Der letzte Satz ist ganz entscheidend! Ich habe zuerst eine Version deiner Antwort als Mail bekommen, in der dieser fehlte. Hast du wohl nachträglich noch ergänzt. Der Zyniker in mir wollte nämlich gerade ausholen und sagen, dass sich an diesem Punkt entscheidet, ob es eine erotische Fantasie ist (wenn der Freund sich so verhält, wie du schreibst), oder eine Utopie, weil der Freund es nicht tut. Die Sorte Mensch gibt es ja leider auch.

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  3. lifeofdevotion68 sagt:

    Hab mich jetzt durch einige deiner Geschichten gelesen und kann nur sagen – WOW!
    Deine Art zu schreiben, wie du Szenen die bei den meisten nur in billig Purnographie ausarten würden, in Worte verpackst die einfach nur an- , er-regen und ein Kopfkino in Gang setzten in das man einfach nur einsinken kann. Einfach toll!
    Dagegen sind meine nur 1 Grundschulklasse *neidlosanerkenne.
    Danke das du neugierig warst und ich somit selbiges auf dich wurde.
    Und nun werd ich mal sehen, ob ich meinen Mann nicht zum spielen ‚überreden ‚ kann – ich habe ‚HUNGER‘!
    😉

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    1. Devote Romantikerin sagt:

      Vielen freudigen Dank, liebe J. Das freut mich wirklich sehr, dass dir meine Texte gefallen. Süss, dir hat das kleine „Cat Play“ gefallen? Leider konnte ich bis jetzt nur kurz bei dir reinlesen und ich finde deine Art zu erzählen wundervoll. Es ist viel Gefühl drin, und ich mag das! Freu‘ mich schon aufs Weiterschmökern. Lach‘, und dir wünsche ich viel Erfolg bei deinem Mann, miau 😉

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      1. lifeofdevotion68 sagt:

        Deine Art zu schreiben erinnert mich an meine Anfänge. Damals hat jemand verstanden, mich mit Worten früher oder später auf etwas heiss zu machen, das ich mir vorher teilweise nicht mal vorstellen konnte. Ok, er muss schon ‚gewusst‘ haben was so alles in mir steckt, lange bevor ich es geahnt habe. 😉
        Deine Texte rühren daran. Gerade mit dem Pet-Play hab ich mich eigentlich noch nie so befasst, du hast dafür gesorgt das ich neugierig geworden bin.
        Schön das es dir bei mir trotzdem gefällt *lächel.
        Und ja, wenn auch ohne Miau, war es erfolgreich *grins.

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        1. Devote Romantikerin sagt:

          Spannend, dass du das sagst! Deine Eindrücke täuschen dich nicht. Die hier hochgeladenen Texte haben Entstehungsdaten von „letzte Nacht“ bis „vor vielen Jahren geschrieben“. Die Zeilen bestehen aus Ereignissen, welche fantasiert, aber auch gefühlt und erlebt wurden. Für mich ist es atemberaubend, dass zwei Menschen diese Form von Liebe und Erotik zwischen sich aufbauen können. Vorstellungen lernen laufen, Träume wachsen in die Realität hinein. Das alles ist so intensiv, schafft eine grosse Verbundenheit. Kein Wunder, wollen die, die es kennen, nur genau diese Variante. Der Zauber bleibt lebendig, schickt uns in einen Rausch, auch nach vielen Jahren.

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