Kopf. Herz. Subspace.

Man(n) könnte annehmen, dass ich als Sub auf geäusserte Wünsche eines Dom bereitwillig Folge leiste. Er würde sagen „Tu‘ dies“ und ich beeilte micht, dem nachzukommen. Dann will er „Tu das!“ und sein Wille geschehe. Es geistern Fantasien durchs Netz – die ich übrigens sexy finde – in denen die Sub konditioniert ist und ohne nachzudenken in Sekundenbruchteilen jedwelcher Anweisung folgt. Vorstellbar, dass es Beziehungen gibt, in denen es so läuft. Vorstellbar, dass Subs durch das alleinige Hören von Kommandos schon heiss werden. Vermutlich die Gruppe, die den „Military Style“ liebt.

Natürlich kann ich mich entscheiden, den Befehlen eines Mannes sofort nachzukommen. Auch, wenn er mir noch relativ fremd ist. Auch, wenn ich momentan keinen Drang danach habe, diese sexuelle Handlung auszuführen. Vielleicht habe ich nichtmal ein Bedürfnis, irgendwas zu tun. Wünsche mir einfach nur, zu sein. Abzuschalten.  Die Krux, wenn ich entgegen meinem inneren Gefühl aktiv werde: Die Entscheidung findet im Kopf statt. Die Handlung findet aus bewusstem Willen heraus statt. Mein persönliches Anliegen beim Sex ist aber, den Verstand auf „stand by“ schalten zu dürfen. Mich leiten zu lassen durch den Dom. Es ist so herrlich, völlig gedanken- und zeitlos im sinnlichen Rausch zu baden. Einzutauchen. Unterzutauchen. Irgendwann später wieder aufzutauchen. Verschwitzt. Lächelnd. Mit strahlenden Augen. Und verschmierter Wimperntusche. Auf Wangen und Décolleté diese zarte nach-orgastische Röte. Dunkle Pupillen. In der schönsten der Welten ein paar Stunden verbracht zu haben. Sich danach in seine Arme schmiegen. Zuhause sein. Perfekt.

Nur… da sind ja eben diese Anweisungen. Schreibe ich im Internet mit einem neuen Mann, geschieht es hin und wieder, dass mir gesagt wird „Du bist ja gar keine richtige Sub“. Ich widerspreche. Versuche zu erklären, wie ich ticke. Stelle Anforderungen an die kommunikativen Qualitäten meines Gegenüber.

Lieber Waldstern, falls du dies liest: Doch, man kann es mir (und auch den anderen Frauen) Recht machen. Es ist sogar verhältnismässig einfach: Ich wünsche mir, dass man mir zuhört. Ein gewisses Verständnis (und Interesse) für mein Verlangen entwickelt. Dieses einbezieht. Ich wünsche mir, dass ein Mann, der ja von sich behauptet, Dom zu sein, auch im Gespräch die Fähigkeit zeigt, zu lenken. Hohe Erwartungen? Natürlich!

Ich sehe unzählige Beziehungen starten und wieder enden. Ehen, in denen keine Gespräche stattfinden. Gegenseitiges Dominieren der nicht-so-sexy Art (das würden die Beteiligten selbstverständlich abstreiten). Nörgel-Frauen und Fremdgeh‘-Männer. Jahrelang-kein-Sex-Haber. Aber „Ich lieb‘ sie halt“, sagt er zu mir, mit der er sich fremdzuvögeln wünscht. Interessanter Weise scheinen sich heutzutage auch Männer ihre Frauen aus Prestige-Gründen zu wählen. Mann ist eMann-zipiert! Es wird gesellschaftlich gelobt, eine gut ausgebildete Powerfrau als Partnerin zu haben. Blöd nur, wenn man diese Person sexuell kaum anziehend findet. Das Gleiche mit den Frauen, die den Vater ihrer zukünftigen Kinder heiraten. Verlässlich soll er sein. Genug Kohle soll er heimbringen. Dass sie im Bett nicht kommt mit ihm…. Nun ja… Ein paar Jahre kann man ja gute Miene zum lahmen Spiel machen, Hauptsache, schwanger und das angenehme Leben ist gesichert.

Mir sagt man, ich soll „flexibler“ sein bei der Wahl eines möglichen Partners. Wozu? Um dass zu erreichen? Merci! Mein Leben ist viel zu schön, als dass ich diesen Tausch attraktiv fände.

Anweisungen befolgen … Ein erfahrener Dom wird spüren, wenn seine Sub soweit ist. Nämlich dann, wenn sie etwas Zeit hatte, ihre Gedanken abzuschalten. Heiss zu werden. Vertrauen und Zuneigung zu ihm zu fassen.

Führung ist auch Verführung. Er geleitet sie in einen Zustand völliger Hingabe. Sie denkt nichts mehr, fühlt nur noch. Vielleicht zieht etwas Zeit ins Land, bis sich das entwickelt hat. Es wird nicht ganz zu Beginn der Beziehung schon da sein können. Ist sie mutig genug, authentisch zu bleiben, wird sie sich vielleicht eine ganze Weile eher passiv verhalten. Ich rate dazu! Liebe submissive Frau, solange du dich passiv fühlst, bleibt einfach passiv. Lass‘ ihn machen. Ein dominanter Mann wird keine Probleme damit haben.

Und irgendwann erwachst du dann…. du spürst tief in dir das Bedürfnis, ihm seine Wünsche von den Augen abzulesen. Du bist mehr als willig, seine Anordnungen zu hören  und diesen nachzukommen. Es steigert deine Hitze, du wirst tropfnass. Du willst, dass er dir Aufgaben gibt. Du verzehrst dich danach, seinen Schwanz im Mund zu haben. Du bittest darum, dass er dich fesselt und spankt. Du bist ihm so dankbar, dass er da ist. Dass er dich liebt. Dich fickt. Wild. Du willst mehr, noch viel mehr! Du fragst, was du weiteres für ihn tun darfst. Was immer es ist, du folgst dem sofort. Mit innerer Begeisterung. Leidenschaft. Echter Geilheit. Hingabe.

Willkommen im Rausch. Willkommen in Subspace.

Gefällt dir der Beitrag? Like mich. Kommentiere. Oder, wenn du magst, folge mir. Das geht auch per Email. Danke 🙂

—————————————————-

Weiterlesen:

Erfahrungsbericht Dom

Landkarte der devoten Seele

42 Gedanken zu “Kopf. Herz. Subspace.

  1. darkfantasies69 sagt:

    Absolut Klasse Sichtweise, der ich vollkommen zustimmen. Sagen wir mal so, es sind einfach zu viele falsche Sichtweisen bei der Beziehung von Dominanz und Unterwerfung im Raum. Dabei verlieren die meißten wohl das Wesentliche aus dem Blick. Nämlich das auch die Unterwerfung ein Geschenk ist, wobei man niemals den Respekt füreinander verlieren sollte. Sondern erkennen je mehr Gefühl man darin legt, desto mehr wird man erkennen, wann zum Beispiel was angebracht ist. Und ehrlich, dies hat nichts mit Perfektion, oder sollte es nicht, zu tun.
    Liebe Grüße, Süsse !!!
    HoM

    PS: Hey, war ich jetzt frech? …………………….aber dann war es trotzdem ok 🙂

    Gefällt 3 Personen

  2. lifeofdevotion68 sagt:

    Was haben wir früher im Chat ich-hab-ein-Dom-im-Nick-möchte-gerns-und-du-hast-auf-die-Knie-zu-fallen-vor-dem-Pc-wenn-ich-den-Chatroom-betrete-woller zerlegt *grins.
    Wie oft wurde ich als Fake beschimpft, weil ich nicht in ehrfurchtsvolle Starre verfallen bin. Wurde beleidigt auf unterstem Niveau weil ich wagt mein Hirn zum denken zu benutzen und Ansprüche zu stellen.

    RESPEKT muss MANN sich erst mal verdienen! Ich beuge doch nicht vor Hinz und Kunz meine Knie nur weil derjenige im Superman-Schlafanzug geschlafen hat.
    Und wenn meine Ansprüche an einen Herrn zu hoch sind, dann ist er definitv zu schwach für mich und sollte noch ein paar Lehrjahre draufpacken.

    Gefällt 3 Personen

    1. Devote Romantikerin sagt:

      … und mit Fisherman’s üben! Ich hab mich weggeschmissen vor Lachen über deine ach-so-vertrauten Beschreibungen. Genau so ist es! Willst noch ein Superschmankerl? Im Netz tummelt sich aktuell einer, der nennt sich „Topolino“! Ja ja, das hat „Top“ drin, das sagt schon alles! Ich habe ihn freundlich-diskret darauf hingewiesen, dass dieses italienische Wort, topolino, auf Deutsch „Mäuschen“ bedeutet. Aber ich kann ja von Standes wegen, als Sub, nix wissen. Er glaubt mir nicht! Und „Top-of-the-Flop“ ist perfekt geboren, weswegen er wohl auch keinen Dictionaire zur Hand nimmt, um seine Grandiosität zu perfektionieren 😉

      Gefällt 1 Person

      1. lifeofdevotion68 sagt:

        Grins…
        Wie kannst du es auch wagen IHN zu belehren…tztztztztzzzzzzz

        Was sich im Netz so als dominant deklariert, traut sich meist im realen Leben nicht hinter seinem PC hervor *lach.
        Ziemlich viele Wäschetrockner unterwegs Klappe auf – heiße Luft – Klappe zu!
        Schlimm an der Sache ist nur, wenn Frauen auf solche Möchtegern hereinfallen, die wirklich diese Veranlagung haben und sich unsicher erst mal rantasten wollen. Möchte nicht wissen wieviel hoffnungsvolle Rohdiamanten durch solche Idioten schon kaputt gemacht wurden. Und wir wissen beide das sowas böse enden kann.
        Falls wir uns nicht mehr lesen, wünsch ich dir hier schon mal ein schönes Wochenende. Ich geh jetzt erst mal eine Runde Schwimmen.

        Gefällt 2 Personen

  3. guinness44 sagt:

    Tja, das erinnert an den alten Witz als die Frau dem Mann in der Hochzeitsnacht einen bläst und der Mann denkt, dass er das jetzt jeden Tag hat und die Frau denkt, dass sie es zum letzten Mal machen muss.

    Wie bei allen anderen Dingen hilft Reden ungemein. Und trotzdem schaffen es viele nicht. Manchmal kann es aber auch besser sein bestimmte Dinge nicht auszusprechen, wenn man sie sowieso nicht ändern kann. Man sollte sich aber trotzdem einig sein.

    Jeder Mensch versucht sich maximal zu optimieren. Sei es beim Beruf, Freizeit, Familie, Sex, etc. Leider schließen sich bestimmte Dinge aus, so dass man dem einen Priorität gegenüber dem anderen geben muss. Manchmal muss man über Hilfskonstruktionen dem Optimum nachhelfen. Klappt mal besser und mal weniger gut.

    Gefällt 4 Personen

    1. Devote Romantikerin sagt:

      Die Anhänger der „ich-bin-halt-ehrlich“-Fraktion, welche einem die eigenen unreflektierten Ansichten wie einen nassen Waschlappen ins Gesicht klatschen, helfen der Kommunikation nicht weiter. Gleichwohl bin ich überzeugt, dass eine Beziehung auf lange Frist nur dann lebendig bleiben kann, wenn das Paar einen Raum schafft, in dem beide respektvoll-offen aussprechen dürfen, was sie auf dem Herzen – oder auch anderswo 😉 – haben.

      Mit der Selbstoptimierung ist es so eine Sache. Selbst schuld, wenn man dem Konsumwahn auf den Leim geht. Persönlich finde ich „nicht ganz perfekte Zustände und Menschen“ authentischer. Und (ent)spannender! Wer will schon mit Mr. und Misses Perfect verschwitzt durch die Laken rollen?

      Gefällt mir

      1. guinness44 sagt:

        Wenn etwas zu perfekt ist, dann sollte man erst recht misstrauisch werden. Die perfekte Homestory in der Yellow Press und in max 6 Monaten wird die Trennung bekannt gegeben.

        Ich stelle mir ein Zusammenleben mit Mrs und Mr Perfect sehr anstrengend vor, denn das Making of ist bestimmt sehr zeitaufwendig.

        Gefällt 1 Person

  4. lilasumpf sagt:

    Ach wie schön, ich bin nicht alleine mit den Vorwürfen von „Du bist gar keine richtige sub“… Das freut mich denn doch mal ungemein.

    Ich bin absolut bei Dir/Euch – den Respekt und mein Dienen, muss Dom sich erarbeiten und verdienen.

    Ds erfordert Kommunikation von beiden Seiten und ja, manche Männer können es „uns“ nicht recht machen. „Wir“ können es auch nicht allen Männern recht machen. Aber das ist doch auch gar nicht der Anspruch, oder? 🙂

    Es müssen sich „nur“ die passenden Teilchen finden und ineinander fügen.

    Gefällt 2 Personen

  5. Fettnapftante sagt:

    Deine Auführung der Tatsachen unterschreibe ich genau so! besser kann man es nicht auf den Punkt bringen 🙂 … ZITAT: Ich sehe unzählige Beziehungen starten und wieder enden. Ehen, in denen keine Gespräche stattfinden. Gegenseitiges Dominieren der nicht-so-sexy Art (das würden die Beteiligten selbstverständlich abstreiten). Nörgel-Frauen und Fremdgeh’-Männer. Jahrelang-kein-Sex-Haber. Aber “Ich lieb’ sie halt”, sagt er zu mir, mit der er sich fremdzuvögeln wünscht. Interessanter Weise scheinen sich heutzutage auch Männer ihre Frauen aus Prestige-Gründen zu wählen. Mann ist eMann-zipiert! Es wird gesellschaftlich gelobt, eine gut ausgebildete Powerfrau als Partnerin zu haben. Blöd nur, wenn man diese Person sexuell kaum anziehend findet. Das Gleiche mit den Frauen, die den Vater ihrer zukünftigen Kinder heiraten. Verlässlich soll er sein. Genug Kohle soll er heimbringen. Dass sie im Bett nicht kommt mit ihm…. Nun ja… Ein paar Jahre kann man ja gute Miene zum lahmen Spiel machen, Hauptsache, schwanger und das angenehme Leben ist gesichert. …

    Gefällt 1 Person

  6. karimausi sagt:

    Welche Sub hat diesen Spruch noch nicht gehört? Auch ich höre ihn immer wieder. Aber wie es Darkfantasies schon völlig richtig angemerkt hat: Unterwerfung ist ein Geschenk. Ein Geschenk muss man sich verdienen. Man verschenkt als Sub das Wichtigste im Leben, nämlich sich selbst. Ein größeres Geschenk kann man selbst nicht geben. Ein Dom sollte das mit so viel Respekt behandeln, wie ihm möglich ist.
    Und in dem Spiel geht es schließlich um beiderseitigen Lustgewinn, und dazu muss man mal seine eigenen Wünsche und Vorstellungen erst mal außen vor lassen und sich mit dem Partner und seinen Wünschen, seinen Fantasien beschäftigen. Ein „richtiger“ Dom wird immer die Gefühle und Bedürfnisse seiner Sub im Auge haben – genauso wie eine Sub immer die Gefühle und Bedürfnisse ihres Doms im Auge haben wird – und dann wird vermutlich auch „sein Wille geschehen“. Vielleicht noch nicht mal weil es sie an macht, sondern vielleicht auch „nur“ weil sie glücklich ist, wenn er glücklich ist.

    Gefällt 1 Person

  7. 64er sagt:

    Richtig oder falsch ist so pauschal.
    Ich habe immer wieder den Eindruck, dass manche Menschen ein Buch gefunden haben nach dem Motto „100 experiences befor you die“. Es ist für manche schick, hipp oder sonst was mal SM zu erleben. Man ist „gebildet“. Liest nach was zu SM dazugehört. Irgendwann kommt es dann zur Speisekarte und ähnlich wie Sally wird am Schluss daraus ein Cheseburger ohne Käse.
    Ich beobachte immer mehr wie für manche Menschen Sex und seit SoG besonders BDSM durch Drehbücher im Kopf das mystische Erleben verlieren. Man muss „Es“ mal getan haben.

    Aber bitte mit….

    Gefällt 1 Person

  8. Master Dan sagt:

    Man könnte meinen es sei die Kehrseite der Medaille: nach Fifty Shades gibt es ein Run nach SM, weil es „trendy“ ist oder weil das eigene Sexleben so langweilig ist.
    Man könnte meinen, dem ist aber nicht so.
    Schon vor Buch und Film gab es die Fraktion der „Mach die Beine breit wenn du mit mir sprichst“.
    Es geht um den Wunsch „Oh geil, die macht alles was ich will“, der aber nur ein Wunsch bleiben wird. Das passt auch perfekt zusammen mit „Oh geil, ein dreier mit zwei Lesben“.
    Diese Kategorie von Männer wird nie begreifen das Lesben aus guten Grund so heissen und das Sexsklavinnen nicht bei Aldi im Regal stehen…
    Das Dienen muss verdient werden, das stimmt absolut. Um etwas zu verdienen muss man(n) aber etwas leisten. Wie ich oft sage, nicht einmal Hunde schwänzeln um sonst 🙂
    Aktion und Reaktion gilt auch in eine BDSM Beziehung aber was rede ich da von Beziehungen, solche Männer sind weit davon entfernt eine Beziehung aufbauen zu können, geschweige denn aufrecht zu erhalten. Vielleicht waren zu viele Pornos im spiel, denn ist ja klar das alle Frauen willig und läufig sind…
    Lang andauernde Pubertät mit Realitätsverlust, gepaart mit Naivität und dekoriert mit eine grosse Prise Arroganz.
    Vielleicht ist aber auch nur ein Fetisch: ich wird geil wenn ich von Subs ein Korb bekomme.
    Wer weiss…

    Gefällt 1 Person

    1. Devote Romantikerin sagt:

      Lol… „Lang andauernde Pubertät mit Realitätsverlust…“ Das Unkraut der männlichen Spezies :-). Dabei sind Subs womöglich nicht einfacher, sondern tatsächlich „anspruchsvoller“ als Vanilla Frauen. Kein Wunder! Jeder, der halbwegs bei Verstand ist, wird Sorgfalt walten lassen, wem er sein Wohl und Wehe in die Hände gibt.

      Gefällt 1 Person

    2. 64er sagt:

      Die Typen die Du schilderst hat es schon immer gegeben und wird es immer geben. Das ist oftmals die gleiche Bagage die Frauen und Kinder prügelt.
      SoG hat den Kreis derer vergrößert für die BDSM einfach wie ne neue „Stellung“ mal ausprobiert werden muss. Mir sind diese Leute eigentlich egal, so lange sie andere nicht verletzen und so lange sie mich in Ruhe lassen.

      Gefällt 1 Person

  9. waldstern sagt:

    Danke, liebe devote Romantikerin.

    Ich lese, du willst die verständnisvolle Führung mit viel Empathie. Ein schwieriges Thema. Es gibt Managementtrainer, die sagen, das zeige sich bereits im Kindergarten, wer so etwas drauf hat und es seien nicht viele. Den anderen nütze das ganze Coaching und die vielen anderen Seminare nichts. Aus einer Giraffe wird nun mal kein Pinguin, um die Worte eines kabarettistischen Weißkittels zu gebrauchen.

    Gefällt 1 Person

    1. Devote Romantikerin sagt:

      Lach’… du machst mir ja Hoffnung ;-). Aber im Ernst: ich glaube, die Sehnsucht ist da, sowohl Männer als auch Frauen scheinen sich nach einer bedeutungsvollen Bindung, menschlich und erotisch, zu sehnen. Vielleicht sind Managerkreise nicht der ausschliessliche Ort, an dem man danach suchen sollte ;-).

      Gefällt mir

  10. Nevermore sagt:

    Ich sehe es genau so, danke für den Beitrag. 😀 Ich hatte dazu mal was ähnliches geschrieben, aber nicht als öffentlicher Beitrag. „Führung ist auch Verführung.“ Genau so ist es. Es ist schließlich auch eine Art von Eroberung, eine Frau dazu zu bringen, dich von dir führen zu lassen und sich dir unterzuordnen. Für mich macht das daran überhaupt erst den Reiz aus. Natürlich gibt es viele verschiedene Arten von Unterwerfung, manche wollen sofort alles tun, andere nicht. Jeder ist da ja ganz individuell und es ist mit jedem Menschen immer wieder komplett anders. Genau wie die Vorlieben und Bedürfnisse. Und das ist gut so. Darauf muss man sich einspielen und abstimmen, sowas braucht Zeit und sowas ist ne Art von Eroberung. Mir persönlich würde da ein großes Stück an Machtgefühl und Überlegenheit fehlen, wenn ich sie nicht erst irgendwie dazu gebracht hätte, mir gehorchen und mich zu wollen. Gibt doch kein größeres Kompliment, als die Hingabe einer Frau, das ist nichts Selbstverständliches. Aber ja, gibt leider genug dieser… dominanten Affen. Finde ich irgendwo auch mega albern.

    Gefällt 1 Person

  11. me44fun sagt:

    Vielleicht sehe ich manches in Hinsicht auf Gefühle oder Beziehungen zu pragmatisch.
    IMHO sollte es aber manche Leute, die sich als „DOM“ bezeichnen, lieber einen Sandsack und eine Gummipuppe anschaffen, da können sie draufhauen, Körpersäfte loswerden, brauchen nicht zu denken und richten keinen Schaden an.

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s