Sex und Drogen – eine Einladung

Sex und Drogen scheinen einiges gemeinsam zu haben. Sie sind legal, illegal, verpönt, begehrt, geheimnisvoll, verrufen. Viele fühlen sich – offen oder heimlich – angezogen vom Rausch, den sie auslösen können. Oder abgestossen. Gesellschaftlich besteht eine gewisse Scheinheiligkeit und Doppelmoral.

Man spricht entweder gar nicht drüber, oder wenn, dann gerne laut. Die Tendenz geht zur Untertreibung („Nee, sowas tue ich nicht“) und zur Überzeichnung („Klar, Alda, eh, letzte Nacht …“). Wenn alles wahr wäre, was so geredet wird, müsste es bedeutend mehr Tote aufgrund von Rauschmittelkonsum, sowie viel mehr geile Sexerlebnisse und Orgasmen geben.

Ich willl einen fesselnden Artikel schreiben über Sex unter Einfluss von Drogen. Das müsste einer sein, der vielfältig, packend, reflektiert ist. Er sollte multiple Ebenen erfassen. Das Rauschhafte, Anziehende. Die Abstürze, schlechten Erfahrungen. Die Sucht. Die Angst. Das unvergesslich Geile. Die Anziehung. Was keinen Platz hätte: Moralisieren. Verurteilen. Unwahrheit. Respektlosigkeit. Anregung zu Straftaten.

Aber ich kann nicht. Jedenfalls nicht alleine.

Meine Erfahrung zu beiden Themen in Kombination ist zuwenig breitgefächert 🙂

Hier meine Einladung: Wenn du Erfahrungen mit Sex unter Einfluss von Drogen hast, warum schreibst du nicht einen Artikel dazu und postest es hier auf meiner Seite? Schreibe auch, wenn du nur eine Teilerfahrung beschreiben willst.

Ich freue mich auf neue Eindrücke und eine anregende Diskussion.

Nun bin ich gespannt, was passiert…

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P.S. Falls du anonym bleiben willst, also auch nicht unter deinem Blogger-Pseudonym posten, sende mir das Geschriebene per Email und teile mir mit, unter welchem Kennwort oder Initial ich den Text in die Kommentare kopieren darf.

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Vorher lesen:

Kommentare in Scharfe Schlampen

34 Gedanken zu “Sex und Drogen – eine Einladung

  1. alleinsein1974 sagt:

    Also wenn unter Drogen auch Alk gemeint ist dann kann ich etwas dazu sagen. Ich war mal auf einer Party und hatte da gar nicht vor zu spielen. Darum hatte ich zwei super leckere Cocktails die aber richtig reingehauen haben. Dann wurde ich(weil mal wieder gern provoziert) doch irgendwann geschnappt und angebunden und von einer weiblichen Domse mit einer Bullwihp bearbeitet….wärend ich mich noch wunderte dass es gar nicht schlimm war kam ein anderer Herr dazu macht kurz mit bemerkte aber dann dass meine Beine nach und nach -nachgaben ohne dass ich es seklber bemerkt hätte ….er band mich sofort los.und brachte mich langsam zu einer Sitzgelegenheit. Ich finde es gefährlich und nicht gut unter Alk oder Drogen zu spielen….anders aber beim GV da kann das sehr erheiternd sein- weil man da oft lockerer ist. Drogen aber sind eh nix meins hab schon 2 Freunde daran verloren und kein Bock auf sowas

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  2. Devote Romantikerin sagt:

    Anonym, Mann:
    Kokain ist geil. Es befördert dich in den Himmel. Du sitzt auf einem Thron, nichts kann dir geschehen, du hast alles unter Kontrolle. Du fühlst dich stark, unbesiegbar, selbstsicher und unheimlich geil, dabei ist der Verstand trügerisch klar. Nur, dominant und „gottesgleich“ ist keine gute Kombination…
    Unter Kokain Einfluss sind die Gefühle intensiver und bewusster, diese Überflutung hat aber ihre Kehrseite: es gibt keinen Platz für Mitgefühl. Man will alles jetzt, und mehr davon. „Genug“ ist ein Fremdwort. Der dominierende Akt verwandelt sich in ein gnadenloses Herrschen durch einen egozentrischen und unermüdlich geilen Dom. Wehe es gibt Widerstand. Gnade dir, wenn du Widerworte hast. Und sowieso: „Sei nicht so eine Memme!“ Erst wenn die Wirkung nachlässt wird einem klar was gerade passiert ist…
    Wenn die Frau ebenfalls etwas nimmt, wird es noch gefährlicher, weil sich die Schmerzgrenze verschiebt.

    Gefällt 3 Personen

        1. Devote Romantikerin sagt:

          Lol….. stimmt! In der Fantasie sehe ich hauptsächlich die… Oberarme…
          Hat mich schon immer interessiert, ob ich wohl die Einzige bin. Danke für die Info!

          Und in den geilen Träumen können es auch gerne mehrere auf’s Mal sein. Hat ja keiner die Möglichkeit, was Abtörnendes zu sagen, so ohne Kopf…gröl..

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          1. JanJan sagt:

            Sehr beruhigend, dachte schon ich steh allein auf Kopflose. Oberarme sehe ich auch immer so und schöööne Hände (must have, für die schöne Peitsche…) auf einem geilen Body… oh man, so Gedanken fehlen mir jetzt gerade… 🙄
            Und mein Problem ist momentan so gar nicht klein… eher gut durchblutet *grins*

            Gefällt 1 Person

  3. Devote Romantikerin sagt:

    Anonym, Frau:
    Vorspiel:
    Wummerndes Blinklicht in blau kratzt an halbgeöffneten Augen-mein Geisteszustand scheint allgemein bekannt und weitgehendst unverändert – Ähnle einem neurotischem Wrack, weiß nicht was ich anziehen soll, kann vor Aufregung nichts essen und benehme mich wie ein absoluter Vollpfosten.
    Manche Menschen würden jetzt meditieren oder Entspannungsübungen machen um wieder runter zu kommen, ich allerdings entscheide mich für die bolivianische Methode zur Stressbewältigung. Chaka.
    Jetzt benehme ich wie ein hyperaktiver Vollpfosten.
    Puls: 193bpm

    Hauptgang:
    Als hätte mein beeindrucktester Körperteil Feuer gefangen, brennende Vorfreude vermischt mit grenzenloser Neugierde; frag mich ständig wie sich ihre Brüste wohl anfühlen.
    Nur um noch ein letztes Mal sicher zu gehen, schaue ich noch einmal auf die Nachricht von vorhin: „Zimmer 117“, bevor ich den passenden Knopf im Lift finde.
    Sein strahlendes Lächeln ist ansteckend, einen Meter entfernt entdecke ich sie. Auf einen kleinen Hocker sitzend, abwartend. Schicke ihn weg, er soll an die Bar, was trinkbares holen.
    Die Kleine ist süß, wir kommen sofort ins Gespräch, als er weg ist.
    Sie erzählt mir, dass sie ihn so kennengelernt hat, wie ich: als Prostituierte. Allerdings schon vor vierzehn Jahren. Wir reden übers Geschäft. Ich find’s so unglaublich, dass ich endlich eine Kollegin – wenn auch ehemalig- treffe.
    Ziemlich genau vor sieben Monaten habe ich angefangen als Prostituierte, genaugenommen als „Pay-Sub“ zu arbeiten, sieben Monate voller Lügen, Rechtfertigungen, schlechtem Gewissen.
    Voller Endorphin, Tatendrang, blauer Flecken, blutiger Stellen, Schlafanfälle untertags und den schärfsten Momenten aller Zeiten sinke ich zu Boden, schließe die Augen, tauche ab in eine surreal scheinendes Paralelluniversum.
    Dem Kokain.Alkohol.Marihunana.Cocktail sei Dank!
    Gott sei Dank in bin ich Nichtraucher 😉

    Zum süßem Abschluss:
    Lass mich auf das Sofa fallen, flankiert von schnurrenden Raubtieren. Die Taschen voller Geld und Koks, klitzekleine weiße Haufen verschwinden in null Komma nix mitten in meinem Gesicht.
    Streife alles an Klamotten von mir ab, splitterfasernackt stecke ich mich auf der Matratze, der Herzschlag kämpft wie ein Krieger vor sich hin….
    Explodierende Augen fordern tänzelnden Fisch.

    Gefällt 2 Personen

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