Das gewisse Etwas

Was macht uns anziehend?

Das Thema wurde, wie fast jedes unter der Sonne, bereits wissenschaftlich erfasst. Dabei kommt heraus, dass v.a. die Optik zählt. Ein  schlanker Körperbau, bei den Frauen gerne kurvig, bei den Männern muskulös, das hilft. Und ein schönes Gesicht dazu. Soweit, so offensichtlich.

Bei Frauen, heisst es, trägt die Kleidung wesentlich zu einer sexy Ausstrahlung bei. Figurbetonte Schnitte, kurze Röcke, tiefe Ausschnitte, hohe Schuhe. Betonung der Augen und Lippen. Lange Haare?

Viele meiner Geschlechtsgenossinnen scheuen keine Kosten und Mühen, um diesem Ideal zu entsprechen. Ich würde es als „sexy“ bezeichnen.

Meiner Ansicht nach gibt es aber noch etwas anderes, das ist der „Appeal“, das „je ne sais quoi“. Dieses gewisse, unbestimmbare „Etwas“.

Die Französinnen sind berühmt für ihren unaufgeregten aber sehr erotischen Stil. Er entspricht einer lässigen, entspannten Feminität. Wie kriegt man das hin?

All die oben genannten Attribute, wie hautenge Kleidung, Smokey Eyes, Stilettos, schöne Strümpfe und Unterwäsche werden funktionieren – vorausgesetzt, man geniesst es, diese Dinge einzusetzen.

Was aber, wenn ich keine Lust habe, mein Füsse in halsbrecherische Schuhe zu quetschen? Wenn ich Make up nicht mag und mir in kurzen Röcken wie eine Nutte vorkomme? Habe ich dann keine erotische Ausstrahlung?

Jede Frau sollte sich ihre Sexyness selbst zusammen stellen, so, wie sie sich wohlfühlt.

Klar, mit einem unförmigen Sweatshirt, einer mausgrauen Kurzhaarfrisur auf einem ausdruckslosen, ungeschminkten Gesicht mit Doppelkinn und schlechter Laune wird es, nun ja, etwas schwieriger. Warum? Weil anscheinend kein Zeichen von Weiblichkeit mit Freude eingesetzt wird.

Für mich entsteht diese erotische Ausstrahlung, die Männer verrückt macht, zum einen Teil aus der Freude am eigenen weiblichen Körper, zum anderen aus der Fähigkeit zu genussvoller Sexualität. Ich bin überzeugt, eine Frau, die diese beiden Eigenschaften besitzt, hat schon ganz schön viel natürlich-erotische Ausstrahlung.

Selbstredend, dass viele Männer Highheels atemberaubend finden. Und sie lieben es, ihre Glubschaugen in warme weiche tiefe Ausschnitte fallen zu lassen oder wie einen Laserpointer auf deinen knackigen Hintern zu heften. Trotzdem: Erotisch ist es vor allen Dingen dann, wenn sich die Frau damit wohlfühlt.

Meiner Meinung nach sollte sexy Kleidung immer auch angenehm zu tragen sein. Ausser du bist Masochistin und geniesst es, wenn es zwickt und kneift ;-).

Bequem und sexy, geht das? Oh ja. Kleidung in guter Qualität, die sich an deinen Körper schmiegt oder sanft herabfallend deine Formen betont, gibt es zuhauf. Schöne Schuhe, die dir passen und die einen Absatz haben, mit dem du vernünftig laufen kannst, betonen deine Beine. Allerdings nur, wenn es keine Waldläufer oder Turnschuhe sind. Ich glaube, Männer lieben warme Weichheit. Wie zum Beispiel seidige Haare oder streichelzarte Haut. Kurzum: ein weibliches Äusseres.

Ich möchte wetten, für die meisten Männer ist es sekundär, ob es Markenkleidung ist. Ein guter Freund gestand mir mal: „Weisst du, ihr braucht teure Handtaschen nur, um andere Frauen zu beeindrucken. Uns Männern ist die Handtasche egal, wenn wir die Trägerin scharf finden“.

Sexappeal hat auch etwas damit zu tun, dass man seinen eigenen Stil, seine „Marke“ entwickelt. Modemagazine helfen nicht zwingend dabei. Es kann Mode sein was will: Männer finden es nicht toll, wenn Mäntel so unförmig sind, dass man die Frau darin nicht mehr erkennt.

Was mir gefällt: Weichfallende Kleider und Röcke, die gerne am Po eng sein dürfen. Knackige Jeans. Stiefel. Ich liebe Stiefel. Lange Haare. Lackierte Finger- und Zehennägel. Ein gelassenes Körperbewusstsein. Authentizität. Zarte Haut. Guter Geruch, auch „en nature“. That’s it.

Alles weitere ist … wie du dich bewegst, wie du ihn anschaust, die Art wie du sprichst, wie oft du lächelst….

Was, wenn er überraschend vorbei kommt und du ungeschminkt in deinem ausgeleierten Jogging Anzug vor dem Fernseher hängst? Spielt keine Rolle.

Ausschlaggenbend ist

… wie du dich bewegst, wie du ihn anschaust, die Art wie du sprichst, wie oft du lächelst

… während du aufstehst, dir langsam den Jogging Anzug abstreifst und nackt zu ihm hingehst, um ihn zu begrüssen…

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Weiterlesen:

Männlicher Sexappeal

37 Gedanken zu “Das gewisse Etwas

  1. bodyguard4you sagt:

    zu einem solchen eintrag kann man(n) dich nur beglückwünschen …

    eine frau mit deinem (selbst)-verständnis … das ist eine frau … die ich anziehend finde … und angeblich … habe ich einen ausgezeichneten geschmack …

    jede frau … die sich eventuell nicht so sicher ist … in ihrer haut … die sich rat suchend an dich wenden würde … wäre sicher gut beraten …

    zum glück gibt es wirklich einige wunderbare frauen … du bist ganz sicher eine von ihnen …

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        1. Devote Romantikerin sagt:

          Das Wichtige ist nach meinem Gefühl, dass man den Fokus auf sich selbst setzt. Und nicht versucht, es einer unbekannten Phantomfigur recht zu machen. Bei einer Frau, die sich wohl fühlt in ihrer weiblichen Haut reicht folgendes, um sie für Männer attraktiv zu machen: Einatmen. Ausatmen.

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          1. darkfantasies69 sagt:

            Stimmt. Und genau dieser Fokus drückt sich dann in ihrer Natürlichkeit aus. Und das auch bei allem. Ich denke oft, das wir eigentlich anfangen sollten mit den richtigen Augen zu sehen. Du verstehst sicherlich.

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  2. transomat sagt:

    Liebe Stella,
    da hast Du wirklich den Nagel auf den Kopf getroffen. Designerkleidung, teure Handtaschen etc interessieren nur die anderen Frauen. Deine strahlenden Augen, Dein Lächeln, Deine bezaubernde Stimme und Deine Art die Dinge zu sehen, zu formulieren maxchen Dich zu einer wirklichen Traumfrau. da kannst Du den Jogginanzug anhaben oder nicht. Der Typ machte es

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  3. karimausi sagt:

    Erotik und Sexyness kommt aus dem Inneren – wenn du sexy Kleidung an hast, das aber nicht ausstrahlst, dann sieht es Nuttig aus – wenn du Erotik ausstrahlst, dann brauchst du nicht mal sexy Kleidung.

    PS: Die Stiefel auf dem Bild sind geil, aber die Beine darinnen zu dürr…. zu schlank ist auch nicht erotisch.

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  4. ☼Sigrid☼ sagt:

    Weißt du, deine Gedanken und Erklärungen sind wunderbar und hören sich logisch und verständlich an, aber wer in einer „Beziehung“ lebt, womöglich noch kleine Kinder hat, Haus, Garten, Job, kann unmöglich die ganze Zeit sexy und erotisch daher kommen, manchmal ist dafür sogar gar kein Zeit und trotzdem bleibt die Liebe – zumindest bei vielen Paaren.
    Übrigens, es gibt unglaublich viele Männer, die sich zwar eine durch und durch erotische, anziehende Frau wünschen und selbst so gar nicht dieser Vorstellung entsprechen.
    Außerdem glaube, nein weiß ich, dass Erotik so vielfältig ist oder sein kann, dass diese für andere oft gar nicht ersichtlich ist für andere und sich oft ja auch nur im Verborgenen abspielt.
    Aber deine Beiträge lese ich immer wieder gerne, obwohl sie mir auch manchmal völlig „unrealistisch“ vorkommen. Manche Frauen sind von Natur aus erotisch, egal was sie anhaben, das spüre sogar ich als Frau.
    Schönes Wochenende 😀 und liebe Grüße von Sigrid

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    1. Devote Romantikerin sagt:

      Vielen Dank für deinen Beitrag, Sigrid. Tatsächlich gibt es verschiedene Lebenswelten, und nicht für alle haben Erotik und Romantik die gleiche Priorität wie für mich. Im Grunde ging es mir nicht darum, dass eine Frau immer und zu jeder Zeit „erotisch“ sein sollte. Schon gar nicht will ich jemanden vorschreiben, wie dies zu geschehen habe. Vielmehr wollte ich darauf hinweisen, das wir genug sind, genau so, wie wir sind. Wenn wir uns nur selbst annehmen.
      Ich bin neugierig, ob auf deinen Input noch weitere Meinungen und Äusserungen kommen. Fände ich sehr spannend.

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      1. ☼Sigrid☼ sagt:

        Ja, ich bin ja eher nicht so die Unterwürfige und deshalb bin ich auch „kein Weibchen“ – du weißt, was ich meine. War ich noch nie, werde ich nie sein und nur um einem Mann zu gefallen würde ich mich never ever verbiegen. Aber damit bin ich bis jetzt gut gefahren und es mangelte mir nicht an „Interesse“! Allerdings war mir Sex und Erotik zeitweise völlig wurscht als ich so müde und kaputt war von zwei kleinen Kindern versorgen. Manche Männer fragen heute noch nicht wie eine Frau das hinkriegt, dann kann er auch keinen Vamp im Bett erwarten. Das sind aber vergangene Zeiten und heute habe ich viel Zeit – für alles. 🙂

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    2. karimausi sagt:

      Ich habe aber schon des öfteren von Paaren mit Kindern, Haus, Garten und Job gehört, dass das einander Begehren, was ja auch mit dem erotischen daher kommen zu tun hat, mit der Zeit leidet. Und ich glaube für viele Partner innerhalb von Beziehungen ist das schon wichtig. Nicht umsonst gehen 30% fremd – und ich hab mal irgendwo gelesen, dass 80% von den Fremdgehern ihren Partner, bzw. ihre Partnerin lieben – nur dass ihnen die Erotik zuhause fehlt und sie diese aber zum Glücklichsein brauchen.
      Ich finde man muss sich, egal wie stressig sonst das Leben ist, die Zeit für Erotik in der Partnerschaft nehmen – und dazu gehört es auch, sich mal sexy „herauszuputzen“. Ansonsten geht ein wichtiger Teil der Beziehung verloren: die Lust aufeinander.

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  5. ☼Sigrid☼ sagt:

    …. sorry, hier die Fortsetzung: Die Lust auf den anderen ist vielleicht sogar da, aber „geht unter“ im Alltagsbetrieb und auch Männer haben oft keine Lust, wenn sie 10, 12 oder 14 Stunden im Beruf gefordert werden, da kann „frau“ sich noch so herausputzen. Allerdings sollte man sich kleine Auszeiten gönnen solange die Kinder noch klein sind. Ist wohl wahr!

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      1. ☼Sigrid☼ sagt:

        Stimmt. Ich habe auch gar keinen Garten mehr, die Kinder sind erwachsen, das Haus habe ich gegen eine Wohnung „getauscht“, also alles pflegeleicht 😀 Ich habe also sehr viel Zeit für mich, meinen Mann, meine Lieblingsbeschäftigungen. Über manche berichte ich ja in meinem Blog, über andere schweige ich mich lieber aus. LG :mrgreen:

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  6. Mic sagt:

    Ein starker Artikel und einige Kommentare dazu, die ich alle mal unterschreiben würde (ich bin nur zu bequem, überall auf „gefällt mir“ zu drücken).

    Ansonsten ist es manchmal ziemlich kompliziert mit dem gewissen Etwas. Aber das haben meine Vorredner/innen ja schon zum Ausdruck gebracht. Bei Sigrid steckt eine Menge Wahrheit drin – sagt der Mann mit einem kleinen Kind, einem großen Kind, Garten UND Katze.

    Wobei Kari schon recht hat, wenn sie sagt, dass man sich die Zeit nehmen sollte. Tja, wie das manchmal so ist, mit dem „sollte“ …

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  7. Sunny sagt:

    Liebe Romantikerin!

    Aus meiner subjektiven, männlichen Sicht kann ich manches bestätigen und muss einem Beitrag zugleich in Teilen widersprechen.

    Richtig ist FÜR MICH (subjektives Individualempfinden), dass Erotik aus dem Selbstverständnis der Frau entsteht.
    Erotik geht für mich zu 100% mit Stil einher.
    Ich bin ein absoluter Ästhet! Zugegebenermaßen der ausgeprägteste unter allen mir persönlich bekannten Männern.

    Ich LIEBE Weiblichkeit!
    Äußerlich, wie auch vom Wesen!
    Die Frau an meiner Seite soll Frau sein. Ganz und gar.
    Ich mag ihre Haut, ihren Geruch, ihre Kurven, ihre Verletzlichkeit, ihre Tränen, ihren fehlenden Orientierungssinn und sogar das, was mancher als weibliche Zickigkeit bezeichnet.
    Ich bin Beschützer! Durch und durch.

    Auch, wenn ich hohe Hacken, schöne Schuhe und Kleidung, welche die Weiblichkeit betont, sehr mag, bedarf es keiner Designerkleidung, um Stil zu erlangen und Erotik auszustrahlen!
    Mehr noch: Wer (weiblich wie männlich) glaubt, Prada, Gucci und Co. zu brauchen, um Stil, Erotik und Souveränität auszustrahlen, hat nichts davon und wird es auch nicht erlangen. Denn was helfen alle schönen Kleider, wenn die Frau sich in Ihnen bewegt wie ein Bauer und die Souveränität eines Kleinkindes besitzt.

    Stil entsteht aus dem Vermögen, Dinge miteinander zu kombinieren, dass ein in sich stimmiges Gesamtbild entsteht, welches einerseits Gelassenheit und Souveränität ausstrahlt, andererseits Raum zum Entdecken bietet und zugleich Spannung erzeugt.
    Falls jetzt Leser stutzen sollten: Ich genieße es sehr, eine souveräne Frau an meiner Seite zu haben. Sie soll strahlen! Vor Glück, vor Selbstsicherheit, vor Leben!
    Ihre devote Art genieße ich für mich alleine. Sie ist ein intimes, persönliches Geschenk der Frau an mich.

    Stil Und Erotik entstehen für mich aus der Frau selbst heraus. Ob sie in Lumpen gekleidet ist, in Balenciaga oder gar nackt vor mir steht. Es ist egal!
    Manche Frau strahlt auch in Lumpen, Ketten und selbst in den erniedrigstenden Situationen mehr Stil und Erotik aus, als andere in Armani auf einem Festbankett.
    Es hängt von ihr ab! Es ist ihr Blick, ihre Bewegungen.

    Dementsprechend muss ich Sigrid widersprechen.
    Frau kann auch in Gartensachen, mit schmutzigen Händen hocherotisch sein.

    Es sind oft Kleinigkeiten!
    Frau steht in der Küche und macht Essen. In den Anziehsachen, mit denen sie den ganzen Tag im Job war. Vor ihrem Bauch baumelt eine langweilige Schürze, damit die Anziehsachen nicht leiden.
    Die Situation ist unaufregend und alltäglich!
    So gekleidet geht sie in die Knie, um den Braten im Ofen zu wenden. Doch genau diese eine kleine Bewegung haut mich um.
    In dieser einen, kleinen Bewegung bringt jede Faser ihres Körpers zum Ausdruck: ICH WILL DICH! JETZT!
    DAS ist Erotik pur!
    Es ist daher völlig egal, wie Frau gekleidet ist, wie sie gestylt ist. Es zählt, was sie zum Ausdruck bringt.

    Und Frau kann das lernen!
    In Filmen mit Marilyn Monroe kann man sich viel abschauen. Kate Moss z.B. schafft es, selbst koksend und sturztrunken noch Stil auszustrahlen.
    Mancher guter Porno gibt auch Einiges her. Gerade, was Bewegungen anbelangt.

    Auf männlicher Seite gibt es diese Beispiele übrigens ebenso. Gerade Männer sollten sich manches abgucken, achten Frauen grundsätzlich doch mehr auf ihre Ausstrahlung, als Männer. Daher kann es nicht schaden. Eine gute Vorlage? Cary Grant!

    Zugleich braucht Frau an ihrer Seite einen aufmerksamen Mann. Was hilft es, wenn sie sich im Idealfall hocherotisch nach vorne beugt und der Göttergatte sitzt brummelnd vor dem Fernseher und schaut Fußball.
    In diesem Fall ist es leider „Perlen vor die Säue!“

    Es kommt also auf Beide an!

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  8. Master Dan sagt:

    Das gewisse etwas kann man nicht spielen oder verkleiden, entweder man hat es oder nicht.
    Ein Blickfang ist nutzlos wenn nichts dahinter steckt.
    Ich habe eine Szene im kopf die ich neulich erleben durfte.
    Sie kommt aus dem Schlafzimmer, geht auf alle vier und ohne den Blickkontakt zu unterbrechen, lauft auf mich zu. In der erlebte Szene war sie nackt. Es war aber so viel erotische Ausstrahlung in ihre Augen das es absolut keine rolle gespielt hätte ob sie in Deux-Pieces, Schlabberpulli oder in Juttensack gekleidet gewesen wäre…

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  9. mrfreeze01 sagt:

    Hm… meine Meinung ist: „das gewisse Etwas“ kommt aus dem Ungewohnten, dem Abenteuerlichen, dem Aufregenden, dem Überraschenden. Und tatsächlich – wie du es geschrieben hast – aus dem eigenen Bewusstsein, dass Frau / Mann sich selbst sicher sind, dass es sich bei ihnen um erotische Wesen handelt. Das geht im Alltag oft verloren. Es gibt auch den „Menschentypus“, der das eigentlich viel zu anstrengend findet und beim Partner in erster Linie das Vertraute, das Kuschelige sucht. Das ist auf Dauer allerdings aus meiner Sicht ein Lustkiller (außer beide passen da 100%ig zusammen). Ansonsten spricht meiner Meinung nach die Tatsache, dass „das gewisse Etwas“ eher aus abenteuerlichen, aufregenden Situationen entsteht (welche/r Mann/Frau denkt schon bei der Selbstbefriedigung an gemütlch auf dem Sofa / im Bett kuscheln und dann schön streicheln und knutschen und sanft vögeln) dafür, dass rein monogame Beziehungen meist nicht gut funktionieren bzw ständig auf die Probe gestellt werden. Bis dann irgendwann das Thema Lust und Erotik nicht mehr so eine große Rolle in der Beziehung spielt.

    Gefällt 3 Personen

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