Die Stimme eines Dom’s, Erfahrungsbericht

Über das Zusammenleben mit einer submissiven Alpha Frau (sAF)

Lieber Sunny

Deinem Kommentar auf meinen letzten Artikel will ich hier gerne Raum geben. Ich freue mich, dass du damit einverstanden bist. Danke.

„Liebe Romantikerin!
Im Ursprungsartikel fragtest Du, wie das ist, als dominanter Mann mit einer saF zusammen zu leben und sie zu führen.
Meine Freundin besticht durch die Charakteristika einer submissive alpha Female. Sie ist strukturiert, intelligent und emphatisch. Sie weiß, was sie will und kann dies auch durchsetzen.
Ich beschrieb ihr heute Morgen den Charakter einer submissive alpha Female. Sie grinste nur und sagte: “Ja, das bin ich dann wohl. Eine submissive alpha Female.”
Als Mann hat man mit diesen Frauen (vordergründig betrachtet) mehr Aufwand. Da sie intelligent und willensstark sind, kann man ihnen nicht so leicht ein X für ein U verkaufen. Sie sind das Gegenteil einer drallen Blondine im zu kurzen (pinkfarbenen?) Minikleid, deren ganze Darstellung schreit “Ich bin leicht zu haben.”
Der Geist einer saF will befeuert werden. Sprache ist der Schlüssel. Man(n) muss also kommunizieren können.
Wer dies nicht kann, wird es bei Ihnen nicht schaffen. Männer ohne entsprechenden Intellekt, ohne hinreichende Kommunikationsfähigkeiten werden von saF nicht ernst genommen.
Und die ganz verqueren Doms, die meinen, eine Frau benutzen zu können, sie schlecht zu behandeln und nach dem Sex links liegen lassen zu können, würden von den Females, die ich kenne, kurz durchgekaut und wieder ausgespuckt werden. Nicht ohne Grund trauen sich solche Männer meist gar nicht erst an eine saF heran.
Empathie schadet ebenfalls nicht, wollen diese Frauen doch in ihrer Gänze wahrgenommen werden.
Als Mann muss man sich mit solch starken Frauen auseinandersetzen WOLLEN. Das ist nicht immer leicht! Eben weil sie ihren eigenen Kopf haben.
Ein devotes Duckmäuschen könnte man als Mann sicher mal “plattbügeln”‘und seine männliche Meinung durchsetzen. Bei einer saF ist das schwieriger. Ist sie nicht der Männer-Meinung, kann es Kontra geben. Und das unter Umständen nicht zu knapp. Solche Situationen zu beherrschen erfordert Selbstvertrauen und Wahrnehmungsfähigkeit beim Mann.
Man muss wissen, wo man steht, wie es um einen selbst gestellt ist. Und man sollte denken, bevor man den Mund aufmacht. Sollte man eigentlich immer, bei einer submissive alpha Female jedoch erst recht. 😉
Was mir von den Frauen aus meinem Umfeld gespiegelt wird: “Ich weiß wer ich bin und was ich will.”
Gerade ersteres ist für saF wichtig. Denn ohne erstes kann zweites nicht entstehen. Viele Männer wissen nicht, wer sie sind, wie ich wiederholt von Frauen höre. Dieses fehlende Selbstvertrauen, die fehlende Sicherheit und Größe spürt eine saF sofort. Damit ist der Mann aus dem Rennen.
Eine submissive alpha Female will einen Mann an ihrer Seite! Keinen Bubi, der mal ein wenig die Peitsche schwingt, sonst jedoch ihren Schutz sucht.
Sie ist stark und sucht dennoch die breite Schulter zum anlehnen und ankuscheln. saF wollen trotz ihrer Stärke beschützt werden.
Die Führung solcher Frauen gerät manchmal zum Spagat. Einerseits wollen sie geführt werden, andererseits bekommen ihr Leben mehr als gut selbst hin und lehnen zu aktive Einmischungen ab.
Ein ständiges Thema, welches immer wieder Gespräche auf beiden Seiten erfordert, um die gegenseitigen Bedürfnisse auf einen Nenner zu bringen.
Dabei reichen je nach Situation schon kleinste Einmischungen, um Gegenwehr zu erzeugen. Damit umzugehen kann kompliziert sein.
Für beide Seiten!
Heute Morgen sagte ich irgendetwas, was zu sehr als Einmischung in ihren persönlichen Bereich empfunden wurde. Sofort kam eine Gegenreaktion, die sie jedoch auf der Hälfte des Satzes abbrach und runterschluckte.
Wie ich damit umgehe?
Sicher kehre ich in dieser Situation nicht den Megadom heraus, der dem Mädchen mal zeigt, wo der Hase langläuft. Damit würde ich viel Vertrauen zerstören.
Stattdessen thematisiere ich es etwas später. Nicht umfassend, nicht tief, sondern mit einem Augenzwinkern. Damit sie weiß, dass ich ihr Runterschlucken wahrgenommen habe und es honoriere. Damit sie spürt, dass ich sie wahrgenommen habe.
Andere Frauen mögen pflegeleichter im Umgang und in der Führung sein.
Ein Freund hat sich aus diesem Grund gezielt eine Wohnung am “Alter Markt” in Köln genommen. Weil die besoffenen Frauen während des Karnevals besonders leicht zu vögeln sind.
Ab heute Mittag legt er los. Wie jedes Jahr.
Wer es mag! Ist nicht meines. Und ist das Gegenteil eines Mannes, der eine saF um sich haben möchte.
Weshalb ich keine andere Frau als eine submissive alpha Female um mich haben wollte?
Weil sich die Frau an meiner Seite auf Augenhöhe bewegen soll. Mit oben genanntem, devotem Duckmäuschen könnte man mich jagen.
Weil ich es gar nicht “leicht” haben möchte.
Leicht ist langweilig. Leicht gibt es an jeder Ecke.
Ich will gefordert werden. Ich will jagen, erobern und auch kämpfen, um zu erhalten.
Ich brauche den Austausch, brauche eigene Meinungen und auch mal Kontra.
Im Gegenzug ist das, was ich von ihr zurück bekomme, so enorm groß, dass alles Andere dagegen verblasst. Es ist so viel tiefer, intensiver, näher, wärmer, ….
saF sind anspruchsvoll! Die submissive alpha Females, die ich kenne, bleiben lieber alleine, als sich mit einem Mann zu langweilen, der nicht ihrem Format genügt, der nicht die Führungsqualitäten besitzt, die sie benötigen, um sich fallen lassen zu können und geborgen zu fühlen.
Um so größer ist das Geschenk einer saF an den Mann zu werten, für den sie sich entschieden hat!
Da liegt diese äußerst attraktive, intelligente Frau in meinen Armen, die mehrere Sprachen absolut fließend spricht, die sich in ihrem Beruf täglich durchsetzen muss, die selber Menschen anleitet.
Eine Frau, die jeden Mann haben kann. Eine Frau, die der Wunschtraum manches Mannes ist und immer bleiben wird.
Und diese Frau schmiegt sich in meine Arme, sucht meine Nähe, meinen Schutz und bittet mich darum, dass ich sie schlage.
Welch tieferen Liebesbeweis kann Man(n) erhalten?
Ihre Tränen in allen Situationen, nicht nur beim Sex, sind meine Bestätigung, dass sie sich geborgen fühlt.“

Den Ursprungs-Post sowie weiterer Kommentare findet ihr hier: Submissive Alpha Frau 2.0

36 Gedanken zu “Die Stimme eines Dom’s, Erfahrungsbericht

  1. Devote Romantikerin sagt:

    Vielen Dank für diesen differenzierten Erfahrungsbericht, lieber Sunny. So ist es! Eine saF braucht einen richtigen Mann. Und somit stimmt es zwar, dass sie – potentiell – viel Auswahl hat. Sie weiss aber, dass sie mit vielen dieser Männer “nicht kann”, respektive “nicht will”. Da fehlt es an Respekt, Führungskompetenz, Charakterstärke.

    Erfahrungsgemäss gibt es viele Männer, die eine spannende, starke Frau sexy finden. Aus meinem näheren Umkreis weiss ich, dass die Gespräche mit mir geschätzt werden, das meine Feminität sehr angenehm und sexy ist, das ich wie Honig schmecke ;-), das manN es liebt mich zu küssen, und … . Wer darf. Auch der, der mir ganz nah ist, zeigt keine gröberen Stress-Symptome wegen mir. Im Gegenteil, er schätzt den “easy flow” zwischen uns, die gute Kommunikation. Das respektvolle Miteinander, auch wenn es Uneinigkeiten gibt. Denn natürlich hat auch eine saF in der Regel ausgezeichnete Kommunikationsfähigkeiten. Und, last but not least, er liebt den hammergeilen Sex, der über die Zeit weg nicht langweiliger, sondern immer tiefer und näher wird, immer hingebungsvoller. Er schätzt, dass ich alles für ihn tue, wenn er es zu mir sagt, und mit Leidenschaft. Er schätzt die echte Hingabe, die absolute Sexualität, das uneingeschränkte Vertrauen.

    So, nur, damit das auch noch gesagt ist. Denn kein Mann auf dieser Erdkugel würde die Auseinandersetzung mit einer herausfordernden Frau auf sich nehmen, wenn das, was zurückkommt, nicht alles überwiegen würde, was er sonst kennt ;-).

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    1. JanJan sagt:

      Ganz sicher ist es so, dass viele Männer, eine spannende, starke Frau sexy finden, aber leider sind die wenigsten Männer solch einer Frau dann auch gewachsen. Entweder sie sind selbst zu schwach oder sie versuchen sie gänzlich zu versklaven, was Beides mit Sicherheit keine gute Idee ist und eine SaF schneller in die Flucht schlägt, als Mann lieb ist.
      Ich finde, es ist eine der spannendsten und interessantesten Konstellationen überhaupt, aber sie MUSS passen um zu funktionieren, da keine der Beiden sich stark verbiegen wird.

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      1. Devote Romantikerin sagt:

        Grundsätzlich hilft es einer Beziehung, wenn die beiden Partner sich auf einer ähnlichen gesellschaftlichen, sozialen, professionellen Ebene bewegen. Aber nur, weil einer einen Anzug trägt / einen Doktor Titel hat / jede Menge Kohle verdient ist er nicht zwingend ein guter Dom!

        Was bedeutet denn „beruflich weniger erfolgreich“ für dich? Niedrigeres Einkommen? Weniger „prestigeträchtiger“ Job? Für mich kommt es eher drauf an: Ist der Mann da, wo er sein will? Oder kriegt er es einfach nicht auf die Reihe? Das sind zwei paar Stiefel!

        Rationale Intelligenz hilft, wie meistens im Leben. Um jedoch andere Menschen, und insbesondere eine saF, erfolgreich führen zu können, braucht es hauptsächlich emotionale Intelligenz!

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      2. waldstern sagt:

        o.k. Mädels, das habe ich jetzt verstanden. Es geht darum, dass der Mann in sich ruht seine eigene männliche Authentizität gefunden hat und zu ihr steht. Der Schreiner, der mit seiner Tätigkeit der Holzbearbeitung zufrieden ist, ist dem prätentiösen Medienfuzzi vorzuziehen, dessen anklagende Betroffenheit nur verdecken soll, dass ihn sein Job seit Jahren nervt.

        Der Elendsjurist, der mit der Welt hadert, dass sie ihm eigentlich mehr schuldet, als sie ihm gibt und der auf Zuschüsse von Mutti und Vati respektive Omi und Opa angewiesen ist, ist dem unglamourösen Ingenierur, der mit seiner, mit männlicher Kraft und Leidenschaft ausgelebten Job glücklich und zufrieden ist, vorzuziehen.

        Abgesehen davon, dass die Realität wahrscheinlich doch anders ist, in meinem Umfeld wimmelt es von Frauen, die Beziehungen zu 20-30 Jahre älteren Männern eingegangen sind, gestattet mir eine Frage, wie geht nun in der dominante, in sich selbst ruhende Mann mit den monatlichen Streit- und Auseinandersetzungsattacken eine sAF um und beweist seine emotionale Intelligenz (oder haben sAFs gar keine PMS).

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        1. Master Dan sagt:

          Oh das geht ganz gut und genau so problematisch wie in jeder andere Beziehung 🙂
          Ich genieße saF weil außerhalb von SM haben sie viel zu bieten. Man trifft sich auf Augenhöhe, wirklich auf der selbe Höhe. Umso spannender ist der Wechsel, wenn sie ihre Devotion und Unterwürfigkeit zeigen.

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        2. Devote Romantikerin sagt:

          o.k. Jungs und Mädels, jetzt hab‘ ich mal ein wenig sinniert über den toll geschriebenen Beitrag von Waldstern. Und jep, ich glaube, es hilft, wenn man seine Parameter für die Partnerwahl sorgfältig überprüft und allenfalls anpasst. Was die Frauen in deinem Umfeld an den so viel älteren Männern finden, kann ich natürlich nicht „ferndiagnostizieren“. Aber ich denke, genau darum geht es: Es spielt keine Rolle, was andere denken oder gut finden. Langfristig glücklich wird man nur, wenn man zu sich selbst ehrlich ist. Und da mögen die Bedürfnisse dann halt auch weit auseinander gehen.

          Lange zu schaffen machte mir deine Frage wegen PMS. Ich kenne das in der Form nicht. Möglicherweise sagt eine Frau mit PMS ganz einfach das, was sie sich den ganzen Monat verkneift. Da würde ich schon gut zuhören und es nicht einfach auf die Hormone schieben.

          Streit- und Auseinandersetzungsattacken? Oh je. Wenn es definitiv aufgrund von PMS ist, würde ich die Klärung auf die Zeit „wenn die Gefahr vorüber ist“ verlegen. Mir ist wohl bewusst, dass du das sehr geschickt formulieren und lenken musst 😉 😉 😉

          Grundsätzlich denke ich, dass in einer Beziehung die Probleme auf den Tisch sollten. Aber bitte nicht in Form von „Attacken“. Kann mir nicht vorstellen, dass das zu was Gutem führt. Abgesehen davon, dass ich es nicht sehr respektvoll gegenüber dem Partner empfinde. Also: ein kurzer verbaler Ausrutscher ist menschlich. Aber wenn es ausartet… Stoppen.

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  2. karimausi sagt:

    Hat dies auf Karis Tagebuch rebloggt und kommentierte:
    Wieder mal aus dem Blog der Devoten Romantikerin ein Beitrag (auch wenn nicht von ihr sondern aus einem Kommentar der zu einem Beitrag wurde), den ich teilen und euch ans Herz legen möchte. Ich finde ganz toll auf den Punkt gebracht und geschrieben. Daumen hoch!

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  3. Master Dan sagt:

    Hat dies auf Master Dan rebloggt und kommentierte:

    Submissive Alpha Female oder kurz saF.
    Es hört sich ein Paradox an, ist aber das spannendste und faszinierendste was ich je mit einer Frau erlebt habe.
    Aber macht euch selber ein Bild davon.

    Danke Sunny für diese ausführlich Beschreibung und danke Devote Romantikerin für das verteilen 🙂

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  4. mrfreeze01 sagt:

    Jetzt muss ich hier einfach auch ein paar Gedanken loswerden. Bzw. im Grunde nur unterstreichen und ein wenig ergänzen, was die devote Romantikerin hier kommentiert hat:

    „Denn kein Mann auf dieser Erdkugel würde die Auseinandersetzung mit einer herausfordernden Frau auf sich nehmen, wenn das, was zurückkommt, nicht alles überwiegen würde, was er sonst kennt “

    Ich kann dazu nur sagen: Liebe Alpha-Weibchen (und damit meine ich nicht euch hier im Blog, ihr seid das bestimmt *g*), prüft euch auch einmal ein wenig, seid ihr das wirklich?

    Es stimmt alles, was Sunny geschrieben hat und – klar – jede Frau hat einen solchen Mann verdient, der so respektvoll, anerkennend, inspirierend und führend zugleich mit ihr umgehen kann. Aber die meisten Männer sind keine Halbgötter. Ich kenne mich eher wenig mit Submissive aF aus aber sehr wohl mit aFs. Und da sehe ich genau diese im Grunde gerechtfertigten Erwartungen – nur es gibt halt nicht so viele von diesen „Halbgöttern“. Und dann schonmal garnicht auch noch viele, die auch noch beruflich richtig erfolgreich, kulturell interessiert und über ein natürliches Charisma verfügen. Und das ist so ungefähr genau der Männertypus, den sich nach meiner Erfahrung die erfolgreichen, selbstbewußten Frauen wünschen. Treu soll er übrigens auch noch sein. Drunter läuft nichts. Das ist völlig in Ordnung, solche Ansprüche zu haben. Nur kenne ich halt auch einige single-Frauen (beruflich selbst auch durchaus erfolgreich) die aufgrund dieser Ansprüche eben einfach über Jahrzehnte den Richtigen nicht gefunden haben. Und daran leiden.

    Und, sorry, da kann ich immer nur eins sagen: Seid vielleicht ein wenig bescheidener. Wenn ihr beim Charakter und beim Aussehen nur wenig Abstriche machen möchtet, muss er dann wirklich immer auch noch erfolgreicher sein als Ihr? Auch studiert haben? Auch belesen sein? Warum schaut Ihr Euch nicht mal bei den Sozialarbeitern, -Pädagogen, Grundschullehrern, Erziehern, Krankenpflegern, einfachen Angestellten, Handwerkern usw. um? Mit denen könntet ihr vielleicht sogar noch Kinder großziehen, die gehen vielleicht auch einmal eine Weile auf Teilzeit. Wenn ihr aber weiter nur ab „mittlerem Management“ aufwärts schaut, wird die Luft jedes Jahr dünner.

    Und – wieso sollte sich ein erfolgreicher Manager, Anwalt, Berater, Jurist, usw.- eine Frau „antun“, die ihm nach einem harten herausfordernden Arbeitstag auch noch mit weiteren Herausforderungen begegnet? Viele von denen müssen sich abends/nachts auch von ihrem Job einfach nur erholen. Gerade so ab 40 aufwärts und wollen nicht noch mehr Herausforderungen im Privatleben. Klar, ab und zu richtig heißen, schmutzigen Sex, das finden die schon großartig. Aber ansonsten liegt es in der Natur der Sache, dass sie oftmals Frauen präferieren, die ihnen möglichst wenig Stress machen und sie brav bewundern, also nicht wirklich „Alpha“ sind.

    Mein Hinweis also an alle Alpha Frauen, ob Subs oder nicht: Es gibt Männer wie Sunny. Aber vielleicht nicht für jede Alpha-Frau. Und ein erster Schritt die zu finden, wäre vielleicht sich auch einmal bei den beruflich bzw. gesellschaftlich nicht so erfolgreichen Männern umzusehen.

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    1. Devote Romantikerin sagt:

      Dankeschön, Mr. Freeze, für diesen interessanten Kommentar. Finde ich toll, was für ein Dialog sich hier entwickelt hat. Das Thema ist komplex. Manchmal habe ich das Gefühl, gesellschaftlich steht kaum noch ein Stein auf dem anderen, was Geschlechterrollen angeht. Jeder hat eine Idee, wie er es gerne hätte, und fast nix mehr passt zusammen. Ich schliesse mich da nicht aus.

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      1. mrfreeze01 sagt:

        Ja, deshalb habe ich das auch so ausführlich geschrieben. Niemand gibt sich mehr mit „second best“ zufrieden, alle wollen „first best“. Das Streben danach, das verdammt viel dransetzen, das zu erreichen, nach den Sternen zu greifen, find ich total wichtig und richtig. Manche schaffen das dann auch. Und das schaffst du nur, wenn du auch daran glaubst, dass du der/die Richtige dafür bist. Aber irgendwann kommt für viele von uns der Zeitpunkt, wo man / frau sich eingestehen müsste, das bin ich vielleicht doch nicht. Und dann müssen wir auch fähig sein, uns mit dem zufrieden zu geben, was noch geht. Oder es kann halt passieren, dass überhaupt nichts mehr geht.

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    2. karimausi sagt:

      Keine von uns hat glaube ich gesagt, dass er erfolgreicher sein muss – es ging sogar genau um das Gegenteil, dass das letzt kleine Quäntchen was fehlt, ist, dass der Mann damit zurecht kommt, dass die saF vielleicht sogar erfolgreicher ist als er, mehr Geld verdient. Ich glaube nämlich auch, dass eine saF genau das so gar nicht braucht. Es muss auch kein Studierter sein. Ein Studium bedeutet schließlich nur, dass man was gelernt hat. Genauso wie eine Ausbildung. Es sagt nicht viel über den Menschen und seinen Charakter, seine Ausstrahlung aus.
      Ich hab im übrigen ne Krankenschwester geheiratet – meine Frau/Domme ist weniger erfolgreich im Beruf, verdient sehr viel weniger als ich. Das war bei meinen Männern vorher aber auch nicht anders. Diesen Anspruch habe ich als saF nicht.

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