Gastpiel von CC: „Kontaktanzeige“

Lies auch: Einleitung, Let’s talk about Sex

Kontaktanzeige

Erotische Fortsetzungsgeschichte

Breite Straßen, Vorgärten hinter hohen Hecken, großzügige Einfamilienhäuser.

Keine Nobelgegend aber doch ein gehobenes, sehr gepflegtes Wohnviertel.

Eine Querstraße von meinem Ziel entfernt lenke ich mein Auto an den Straßenrand. Den Rest gehe ich zu Fuß.

Zwei Monate sind vergangen seit dem ich in einem Blog ein Kontaktgesuch hinterlassen habe.

Was ich als Antworten auf meine Suche nach einer niveauvollen, devoten Frau erhalten hatte, hat mich zunächst tief enttäuscht.

Neben einigen Versuchen mich zum Erwerb von Premium-Accounts irgendwelcher Kontaktbörsen zu bewegen erhielt ich auch nicht wenige professionelle Angebote, die an meinem Gesuch eindeutig sehr weit vorbei gingen.

Dazu kamen noch ein paar verwirrte Mails mit deren Absenderinnen ich mit Sicherheit keinen Kontakt haben wollte, einige Antworten bei denen ich mir der Volljährigkeit der Absenderinnen nicht sicher war und die ich deshalb auch lieber löschte, sowie einige Zuschriften mit angehängtem Bildmaterial, als wollten die Absenderinnen ihre mangelnde Qualifikation direkt beweisen wollen. Hätte ich diese Anzeige aufgegeben um mal kurz zwischen Frauenbeine sehen zu können, hätte ich sicher andere Wege gefunden. Nun gut.

Nach einigen Tagen wollte ich diesen Versuch eigentlich schon abhaken, als mich noch eine Nachzüglermail erreichte. Nach dem Lesen weniger Sätze war mir klar dass diese Zuschrift etwas vollkommen anderes war als alles, was mich zuvor erreicht hatte. Und zum ersten Mal schrieb ich zurück.

Tatsächlich war der darauffolgende Mailwechsel mit einem recht intensiven Austausch von Ansichten, Träumen und Gefühlen mehr als eine Entschädigung für alle mir zuvor zugegangenen E-Mails.

Es stellte sich heraus dass dieses Empfinden auf Gegenseitigkeit beruhte. Wir vereinbarten ein erstes Telefongespräch. Ich hatte mir zu diesem Zweck bereits vor einiger Zeit ein Prepaid-Handy besorgt so dass ich ihr anbieten konnte, mich mit unterdrückter Nummer anzurufen. Wir verstanden uns zwar gut aber Anonymität ist ja nun einmal Selbstschutz im Internet. Für beide Seiten. Sie fand meine Idee gut und nahm meinen Vorschlag ebenso wie sie mir schrieb, meine Idee mit dem anonymen Prepaid-Handy übernehmen zu wollen.

Angesichts der mageren Guthaben bei den Startpaketen war es auch ganz gut, dass sie angerufen hat. Gegen Ende des Gespräches musste ich das Ladekabel anschließen.

Wir ließen unseren telefonischen Austausch etwas auf uns wirken und vereinbarten nach einigen Tagen ein kurzes persönliches Treffen in der Öffentlichkeit. Ich bin in der direkten Situation sicher dominant und souverän, aber vor einem Treffen mit einer unbekannten Person bin ich bisher immer zurückgeschreckt. Doch diesmal war es anders. Diese Person war mir mittlerweile alles andere als unbekannt.

Das Treffen fiel – wie vereinbart – recht kurz aus. Doch mein Eindruck hatte sich gefestigt. Eine selbstbewusste, souveräne Frau die den festen Willen hatte, dominiert zu werden, jemandem zu gehören.

Einige E-Mails und ein Telefongespräch später machte sie mir schließlich das Angebot, dass wir uns bei ihr treffen könnten.

Und so gehe ich nun den Weg entlang, öffne die offenbar gut geölte Gartenpforte. Und schreite auf das Haus zu. Ich berühre den Klingelknopf…

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Und dann? Wie geht es weiter?

CC hat die Idee, dass die Geschichte von Mann und Frau zusammen geschrieben sein soll. Finde ich sehr spannend, habe ich ähnlich mal mit Master Dan gemacht („Der Dom und das Mädchen in Mailand“)

Ganz BDSM like bitte ich euch: Haut (in) die Tasten. Schreibt die nächste Sequenz von „Kontaktanzeige“ in die Kommentare. 

Merci :-). Wir freuen uns.

13 Gedanken zu “Gastpiel von CC: „Kontaktanzeige“

  1. Devote Romantikerin sagt:

    Ruhrpott123 schreibt:

    1.1.
    In mir tobt ein wilder Dialog, so weit sind wir noch gar nicht… doch die Fantasie hat die Oberhand…

    Ich werde uns ein Hotelzimmer buchen. Nachdem ich dort eingecheckt habe werde ich die Tür mit Klebeband präparieren, so dass sie nicht mehr schließt. Dann werde ich das Zimmer wieder verlassen. Ich schicke Dir eine SMS mit der Zimmernummer. Dann gehst Du auf das Zimmer. Du entfernst das Klebeband und schließt die Tür, ich habe ja den Schlüssel. Du ziehst Dich aus, legst Dich auf das Bett und fesselst Knöchel und Knie ans Bettgestell. Ziel ist es, dass Deine Beine so weit gespreizt sind wie Du es nur ertragen kannst. Dann setzt Du Dir einen Kopfhörer mit lauter Musik auf. Darüber kommt eine Augenbinde. Zum Abschluss machst Du beide Handgelenke mit Handschellen am Bett fest. Du wirst mit Sinnesentzug und hilflos gefesselt warten, dass ein Fremder zu Dir kommt. Möchtest Du wissen, was dann passiert?

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  2. Devote Romantikerin sagt:

    CC schreibt:

    1.2.a
    Ein schrilles Klingeln ist aus dem Haus zu vernehmen. Schnelle Schritte sind zu hören. Nur wenige Augenblicke später öffnet sich die Tür. Vor mir steht sie, elegant gekleidet, sorgfältig mit unauffälligem Make-up geschminkt, ganz so, als würde ein wichtiger Geschäftstermin anstehen und nicht, wie von uns beiden mittlerweile gewollt, ihre Unterwerfung.

    Sie bittet mich ins Haus. Auf einmal wirkt sie nicht mehr ganz so souverän wie bei den E-Mails, bei den Telefonaten und dem kurzen Treffen zuvor. Etwas Nervosität kommt auf. Interessanterweise fühle ich mich vollkommen ruhig und sicher. Nachdem die Tür geschlossen ist dreht sie sich zu mir, sieht mich an und senkt kurz darauf den Blick.

    “Ich…, ich…, ich weiß jetzt ehrlich gesagt nicht was ich jetzt sagen oder tun soll.”

    “Kein Problem. Wir sollten uns erst einmal in Ruhe hinsetzen.”

    Nach einem langsamen Nicken geleitet sie mich in das Wohnzimmer. Hell und freundlich ist es eingerichtet. Sehr geräumig. Es ist still. Nur der Dielenboden knarrt leicht als wir in Richtung Sitzgarnitur – zwei Zweisitzersofas getrennt durch einen niedrigen Couchtisch – gehen.

    “Bitte. Setz…setzen sie sich doch. Ich weiß nicht. Wie soll ich sie ansprechen? Ich meine, wir hatten uns ja gedutzt aber ich fühle dass das jetzt nicht mehr angemessen sein könnte..”

    “Das ist richtig. Aber dazu kommen wir noch.”

    Ich staune insgeheim über ihre plötzliche Wesensänderung. War sie bei aller Kommunikation vorher sicher und gefestigt so sitzt auf einmal eine unsichere und beinah ängstliche Frau vor mir. Zunächst möchte ich sie nicht weiter verunsichern denn möchte bei aller Unterordnung eine starke und selbstbewusste Frau vor mir haben.

    “Setz dich mir gegenüber.” fordere ich sie ruhig auf und nach einem weiteren kurzen Nicken setzt sie sich mit geschlossenen Beinen und im Schoß gefalteten Händen auf die vordere Kante des Sofas.

    “Die Situation ist vielleicht anders in nach unseren bisherigen Gesprächen. Sie ist für dich und für mich nun auf einmal viel realer. Aus Träumen, Wünschen und Hoffnungen aber auch aus Ängsten wird jetzt Wirklichkeit. Ich möchte Dich nicht verletzen, dich nicht überreden oder überrumpeln. Damit das daraus wird was wir uns beide wünschen, müssen wir es beide wollen.”

    Endlich sieht sie mich wieder an. Ich suche den Blickkontakt mit ihr und sehe ihr tief in die Augen. Es scheint, als würde sich ihre Spannung lösen, wenn nach aussen hin auch nur unmerklich.

    “Ich frage dich daher noch einmal in Ruhe hier und jetzt: Möchtest du dich mir unterwerfen? Mit allen schönen aber auch manchmal schweren Konsequenzen? Möchtest du dich von mir ausbilden und erziehen lassen? Wirst du dich von mir kontrollieren und nötigenfalls züchtigen lassen?”

    Ihr Körper strafft sich. Ihr Blick ist klar, die Augen glänzen leicht. Sie befeuchtet unmerklich ihre Lippen bevor sie zum Sprechen ansetzt.

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  3. Devote Romantikerin sagt:

    Devote Romantikerin schreibt:

    1.3.a
    „Ich will, dass du mich nimmst. Ich will, dass mir den Verstand wegvögelst“. Sichtlich meinen erstaunten Gesichtsausdruck geniessend, lehnt sie sich nun leicht zurück und überkreuzt lasziv die Beine. Um ihre Lippen spielt ein kleines Lächeln.

    Während ich in Sekundenbruchteilen die Änderung in der Situation einzuordnen versuche, scannt mein Blick ihren Körper. Sie ist schön, verdammt schön.

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  4. Leopold sagt:

    1.2 b
    …das folgende Summen gleitet mir in einem Schauer die Wirbelsäule entlang und würgt mir die Kehle. Mein Herz schlägt mit einer solchen Wucht, dass mir schwindelt und es mir heiss und kalt durch alle Glieder fährt. Mein Mut schwindet, Panik triumphiert. Ich verliere die Kontrolle. Halt! Ich verliere niemals die Kontrolle durchzuckt es mich. Niemals. Ich atme tief. Ich fasse mich. Ich bin wieder da. Ich bin wieder ich. Ich drücke den Klingelknopf ein zweites Mal. Bestimmter. Und alle Anspannung gleitet von mir wie ein Bademantel. Der Türöffner summt leise. Mit einem Satz bin ich im Hausflur. Nichts und niemand kann mich jetzt noch aufhalten. Ich steuere die sich öffnende Tür an…

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    1. Leopold sagt:

      Ein scheues Lächeln, die Augenlider gesenkt, streicht sie sanft eine Strähne ihres glänzenden Haars zurück und haucht ein „Hallo“ mir entgegen. Ich antworte nicht. Während ich in meine rechte Jackentasche greife fixiere ich ihre Nasenwurzel, den Punkt zwischen ihren Augen. Ich hole das schwarze Lederhalsband heraus, welches ich in den letzten Tagen und Nächten stundenlang mit meinen Händen weich und geschmeidig gewalkt hatte. „Von nun an wirst du dieses Band um deinen Hals tragen. Du wirst es nicht wieder ablegen. Du wirst es tragen bei Tag und bei Nacht. Es verbindet uns miteinander. Wenn du es abnimmst löst du diese Verbindung. Und alles ist vorbei. Alles wird nur noch eine Erinnerung unter vielen anderen sein. Du wirst wieder frei sein. Es gibt kein zurück. Sei dir dessen stets bewusst.“

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      1. Leopold sagt:

        Sie gluckst ein kaum hörbares „ja“ und mit einem ehrfürchtigen Blick nimmt sie mir das Halsband aus der Hand. Sie betrachtet es einen kurzen Moment, befühlt es zwischen ihren zartgliedrigen und gepflegten Händen, legt es dann ohne zu zögern um ihren Hals, verschließt es und mit einem Blick, der mich für den Bruchteil einer Sekunde bis ins tiefste Mark erschüttert lächelt sie mich an, sinkt zu Boden, umfasst meine Waden und presst ihr Gesicht leicht oberhalb der Knie an meine Oberschenkel und flüstert: „danke“

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  5. Leopold sagt:

    Mit beiden Händen umfasse ich ihre Schultern und ziehe sie sanft aber bestimmt an mir nach oben. Mit ihren feuchten Augen und ihren bebenden Lippen versucht sie mein Gesicht zu lesen. Zu ahnen, was sie tun kann. Ich löse meinen Griff und gehe langsam an ihr vorbei, meinen Körper an ihren streifend. Meine Augen durchwandern den Raum. Zum ersten Mal nehme ich ihn bewusst wahr und in mich auf. Ich sauge den Geruch ihrer Wohnung tief durch beide Nasenlöcher ein und verschmelze mit allen meinen Sinnen. Ich schließe die Augen und für einen langen Moment stehe ich einfach nur da und bin. „Bitte setz dich doch“ Wie aus einem Traum erwacht öffne ich wieder die Augen. Etwas ratlos steht sie vor mir und weist mit einem Blick auf den Diwan am anderen Ende des Raumes.

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    1. Leopold sagt:

      „Bring Wein, Papier, etwas zum schreiben und ein scharfes Messer!“ Mit diesen Worten gehe ich langsamen Schrittes an ihr vorbei. Ich kann ihre Aufregung spüren, das Zittern ihrer Muskeln, ihren Atem, der nun hörbar schnaufend ihr Inneres verrät. Ich gehe weiter in den Raum und versuche mir jedes Detail einzuprägen, ihn vor meinem geistigen Auge nachzubilden. In der Zwischenzeit stehen bereits zwei große Weinkelche, der Stiel aus mattem Metall, das Glas darin eingefasst, auf dem kleinen Tisch. Ein ‚plopp‘ aus der Küche und schon steht der funkelnde Wein in einem bauchigen Dekanter neben den Gläsern. Trotz der Geschwindigkeit des Tischlein-Deck-Dichs verläuft alles in ruhiger, fast feierlicher Art. Ich beobachte sie, erfreue mich an ihrer grazilen Art, an ihrem sichtlichen Bemühen, ihrer Perfektion. Ich genieße es. Als alles bereit ist, so wie ihr aufgetragen, steht sie neben dem Diwan und schaut mich an. Ich gehe auf sie zu, umfasse für einen kurzen Moment ihre Hüfte, streiche ihr mit der flachen Hand von unten nach oben die Wirbelsäule entlang und ende an ihrem Hinterkopf. „Nun schenke den Wein ein und dann werden wir den Pakt abschließen.“

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      1. Leopold sagt:

        Während ich entspannt an eine Seite des Diwan gelehnt daliege und den duftenden Wein im Glas kreisen lasse, sitzt sie konzentriert vornübergebeugt am anderen Ende auf der Kante und schreibt Paragraph um Paragraph, sich selbst zum Gehorsam verpflichtend. Ich schweige und beobachte. Mit ihren mädchenhaften, edlen Gesichtszügen sieht sie im Schein der Kerzen wie eine Göttin aus. Ich muss lächeln. „Wie weit bist du?“ „Nur noch einen Absatz dann bin ich fertig.“ Einen Buchrücken zur Hilfe nehmend zieht sie zwei Striche auf der letzten Seite des Vertrages und legt mir die beiden Seiten zur Einsicht vor. Ich richte mich ein wenig auf und beginne zu lesen. Ich bin überrascht über die wohl ausgeformten Sätze und stelle mit Zufriedenheit fest, dass sie sich gut vorbereitet hat. Ich finde keinen Makel, nicht einmal den kleinsten Schreibfehler. Die Linien der Buchstaben sind sauber geführt und schnörkellos. „Ich bin sehr zufrieden mit dir. Du zollst unserer Vereinbarung den nötigen Respekt. Das gefällt mir.“ Wohl wissend um ihre Perfektion neigt sie den Kopf leicht zur Seite und lächelt mich triumphierend an. „Nicht hochmütig werden!“ ermahne ich sie. „Das steht dir nur nicht mehr zu. Demut und Respekt sind von nun an die einzigen Haltungen die ich akzeptieren werde. Für alle anderen Ausschweifungen werde ich dich der Schwere der Verfehlung nach entsprechend auf den rechten Weg zurückführen. Und sei dir gewiss, mein Einfallsreichtum an Zuchtmaßnahmen kennt keine Grenzen.“ Sie nickt artig. „Nun hast du noch einmal die Gelegenheit dir alles zu überdenken.“ „Das habe ich bereits.“ „Dann unterzeichne!“ Mit beiden Händen nimmt sie die Seiten entgegen und mit einer schwungvollen Handbewegung setzt sie ihre Unterschrift auf den rechten Strich, mir dann Füllfederhalter mit der einen und den Vertrag mit der anderen Hand reichend. Dann unterzeichne ich. „Hiermit ist es beschlossen. Reiche mir das Messer und geh auf die Knie. Sie folgt willig. „Als Zeichen meines Besitzanspruchs werde ich dir nun eine Haarsträhne abschneiden und zusammen mit dem Vertrag verwahren. Halt still.“ Mit einem schnellen Schnitt halte ich ein kleines Büschel Haare in meiner linken Hand und lege sie auf die oberste Seite. Ich falte das Papier in der Mitte und lege den Vertrag wieder zur Seite. „Geh dich jetzt umziehen. Und lass mich nicht unnötig warten.“

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  6. Leopold sagt:

    Mit der Geschmeidigkeit einer Katze ist sie auf ihren Beinen und tänzelt davon. Ich lehne mich wieder zurück und schiebe meine rechte Hand, die Hoden umfassend, in meine Hose. Die Augen geschlossen atme ich ruhig und tief, gleichsam mich selbst in eine Zustand der absoluten Ruhe und Entspannung bringend. Hier liege ich nun, meine Eier in der einen, den Kelch mit diesem sinnenbetäubenden Wein in der anderen Hand. Ich kann es noch immer nicht ganz fassen. Ungeduldig schaue ich in die Richtung, in die sie verschwunden ist. Einen tiefen Schluck Wein nehmend stehe ich auf. Ein leichter Schwindel überkommt mich. Ich atme tief durch. Fasse mich wieder. Folge ihr in den Nebenraum. Von der Tür aus schaue ich ihr zu wie sie sich nackt durch ihren Kleiderschrank wühlt. Ein Oberteil an sich haltend, dies kopfschüttelnd zu dem bereits beachtlichen Haufen auf das Bett werfend, das nächste Teil greifend. Schmunzeld versuche ich Haltung zu bewahren. „Was dauert denn hier so lange?“ Sie zuckt zusammen und wendet mir ihren Kopf zu. „Ach ich weiss auch nicht. Was gefällt dir denn?“ „Es gehört zu deinen Pflichten dies zu wissen.“ Sie verzieht die Mundwinkel und schaut mich verzweifelt an. „Da es unser erster Abend ist werde ich nachsichtig sein. Für den Moment bist du genau richtig gekleidet.“ Sie schaut an sich herunter und mich dann fragend an. „So wie du bist. Das gefällt mir.“ Ein Lächeln zeigt sich in ihrem Gesicht. Ich gehe auf sie zu. Als ich vor ihr stehe, neige ich den Kopf, schließe die Augen, umfasse ihren Kopf mit beiden Händen und vergrabe meine Nase tief in ihrem Haar, ihren intensiven Geruch tief in mich einsaugend. Ein Schaudern geht durch meinen Körper. Ihr Geruch macht mich ganz verrückt. Ich nehme meine rechte Hand und halte sie ihr unter die Nase. Sie atmet tief ein, gleichsam zitternd. Jeder Rest von Widerstand schwindet. Auf diese Art lassen sich selbst die wildesten Pferde zähmen. Ich drücke sie sanft aber bestimmt rückwärts auf das Bett und bedecke ihre bebenden Brüste mit heissen Küssen. Sie windet sich vor Erregung und antwortet mit einer ganzen Salve von Küssen. Sie reisst mir das Hemd vom Körper und schlägt ihre Fingernägel in meinen Rücken. So hart, dass ich für einen kurzen Moment aufschreie. Angespornt von ihrer Wildheit und bereits jenseits des Verstandes packe ich selbst härter zu. Das scheint sie noch ärger anzuspornen. Sie reisst mir förmlich die Hose herunter und umgreift meinen Schwanz mit einer Bestimmtheit, die mich für einen kurzen Moment verblüfft. Sie hat nun nichts mehr menschliches an sich. Mir scheint, ich bin mit einer Bestie zusammen. Sie zieht mich an sich, meinen Schwanz dabei zielsicher in ihre feuchte, heisse Möse lenkend. Ich bin wie im Rausch und stoße mit aller Härte zu. Sie stöhnt und verkrallt sich wieder in meinem Rücken. Ich bin wie von Sinnen und mein Verstand hat sich schon längst verabschiedet. Wir vögeln wie die Tiere. Ich explodiere in ihr mit einem Brüllen und sinke auf sie nieder. Als ich wieder zu mir komme, streichelt sie mein Haar und hat wieder dieses triumphierende Lächeln. Wer ist nun Herr, wer Sklave?

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  7. Devote Romantikerin sagt:

    Langsam rolle ich mich von ihr herab und liege, alle Gliedmassen von mir streckend, auf dem Rücken. Sofort kommt sie wieder näher und schmiegt ihren weichen Körper an meine Seite, das eine Bein über mich gelegt. „Wie süss“, denke ich. Oder… doch eher: „wie ein Raubtier, dass seine Beute vereinnahmt?“ Mit dem Fingernagel zeichnet sie zärtliche Muster in meine Brusthaare.

    Langsam dringt ein Geräusch in mein Bewusstsein. Es muss schon eine ganze Weile da gewesen sein. Nur habe ich nichts gehört. Wie ein menschliches Wimmern, klingt es, zerhackt von einem Ton, als ob Holz auf etwas Hartes aufschlagen würde. Einen Moment brauche ich, um die Lage zu sondieren. Die Laute scheinen ganz aus der Nähe zu kommen. Als ob nichts wäre, streichelt sie weiterhin versonnen meine Brust. Doch um ihre Lippen spielt ein Lächeln. Dann schaut sie hoch und wirft mir einen Blick durch ihre langen schwarzen Wimpern zu. Noch vor 30 Sekunden wäre ich unfähig gewesen, mir solch einen Gesichtausdruck überhaupt auszumalen. Mit grossen Augen sieht sie mich an. In ihrem Lächeln liegt etwas, das lieblich und teuflisch zugleich ist.

    „Was ist das?“ herrsche ich sie an. Und damit meine ich nicht ihren Gesichtsausdruck…

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  8. iblistor sagt:

    „Sie wird dir gefallen“ säuselt sie und drückt sich an meine Brust. Für einen Moment bin ich wie gelähmt. ‚Sie wird dir gefallen‘ – diese 4 Wörter werden zum Mantra, das mir immer und immer wieder durch Kopf geht. ‚Sie wird dir gefallen‘ – meine Kehle trocknet aus, ich krächze „Fuccck!“ „Hatten wir eben“ sie lächelt und küsst mich auf den Hals. Ich zucke zusammen. „Entspann dich“ flüstert sie „alles ist gut“ und gibt mir noch einen Kuss. Ich fasse mich. „WER wird mir gefallen?“ „Möchtest du sie sehen?“ Ihre Augen funkeln. Ich fühle mich plötzlich wie im falschen Film. „Ja klar“ versuche ich meine Souveränität wiederzugewinnen. „Dann hopp-hopp“ Sie schiebt mich sachte vom Bett. Da stehe ich nun, die Fahne auf Halbmast, etwas ratlos, leicht fröstelnd. Sie zieht die Matratze herunter. Unter dem Lattenrost eine riesengroße, glänzend-schwarze madengleiche Gestalt. Sie windet und bäumt sich auf. Ein gutturales Würgen von sich gebend. „Jesus Christus!“ entfährt es mir. Sie lächelt entspannt. „WAS?…“ „Sie ist freiwillig hier“ Angesichts der glänzenden Ketten rund um ihren Leib fällt es mir schwer dieser Logik zu folgen. „Alles nur ein Spiel“ säuselt sie und lächelt. „WAS…?“ Ich komme mir vor wie ein Idiot. Ich kann mich nicht bewegen, kann nicht denken, kann keinen vernünftigen Satz formen.

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  9. iblistor sagt:

    “Darf ich vorstellen – das ist Nummer 3” Wo ist Nummer 1?, wo Nummer 2? geht es mir durch den Kopf. Erstaunlich wie der Verstand auch ohne mich arbeitet. Ich stehe nach wie vor unbeweglich vor diesem Ding da im Bettkasten und ihr. Sie lächelt so unschuldig wie es nur ein kleines Kind vermag. Ich gebe zu, ich hatte nicht wirklich mit Widerstand gerechnet. Und schon gar nicht in dieser Form. ‘Ok… bleib cool’ sage ich mir. “Ja schön – freut mich dich zu sehen, Nummer 3” Das schwarze Etwas windet sich und schlägt mit dem Kopf gegen den Lattenrost. “Wo hast du Nummer 3 denn her?” Sie lächelt nur: “Du Dummerjahn… woher wohl… sie hat sich bei mir von selbst eingefunden…” Na klar. Wie kann ich auch nur so blöd fragen. “Und was machst du mit ihr?” “Willst du das wirklich wissen?” Nein will ich nicht. “Ja!” Sie klappt den Lattenrost nach oben und zieht das mittlerweile etwas kleiner gewordene schwarze Paket an den Ketten, worauf dieses hüpfend aus dem Bettkasten springt. “Auf die Knie!” Ich will dem Befehl schon folgen, da kommt mir Nummer 3 zuvor und ich stoße einen Seufzer der Erleichterung aus, dass ich mich nicht vollends zum Deppen gemacht habe. Sie steht hinter Nummer 3 und öffnet langsam den Reissverschluss vor ihrem Mund. Ich sehe rote Lippen unterteilt von einem schwarzen Band oder Tuch. Schneeweiße Zähne blecken oben und unten hervor. Sie hält ihren Kopf fest und sagt “komm näher” Ich gehorche ohne es eigentlich zu wollen. Sie zieht die Maske von Nummer 3s Kopf und löst das Band von ihrem Mund. “Komm näher” Ich bin wie unter einem Bann und stehe nun direkt vor Nummer 3. “Steck in rein!” Hähhh? “WAS?” “Steck ihr deinen süßen Schwanz in den Mund” Mir schwirrt der Kopf. Ich verliere den Boden unter den Füßen, schwanke. “Los! Mach schon…” Ich taumle und schalte auf Automodus. Mein Schwanz steht mittlerweile auch ohne mein Einverständnis. Ich beobachte das ganze Geschehen wie aus höherer Warte aus. Sie biegt Nummer 3s Kopf nach vorne, diese meinen Schwanz mit ihren Lippen umschließend. Mein Schwanz ist mittlerweile hart wie Ebenholz und Nummer 3 ist wirklich talentiert. Wenn man berücksichtigt, dass sie nach wie vor von meterlangen, schweren Ketten gefesselt ist bekommt sie von mir nicht nur 10 Punkte in der A- sondern auch noch volle Punktzahl in der B-Note. Während ich das Schauspiel in vollen Zügen genieße, steht sie nur daneben und lächelt. Lächelt wie ein Engel.

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