Bad Girls Day

Heute erreichte mich dieser spezielle bildliche Gruss auf Twitter. Ich sage artig dankeschön und möchte ihn auch euch nicht vorenthalten. Obwohl es gemein ist, sowas abzubilden, finde ich. In etwa so, wie „mit Schokoladenpapier rascheln“ wenn die Schokolade längst leer ist.

Hhm… trotzdem. Hand auf Po….seufz…träum’…. Schluss jetzt!

Es gibt ja für alles einen Tag. Einen Frauen-, Männer-, Mütter-, Hunde, Salamander-, Weltklobürsten-und-was-weiss-ich-noch-alles-Tag.

Und ich ernenne jetzt diesen. Einen „unauffällig“ unter dem roten Deckmantel dieses bärtigen netten Typen, mitgefeierten:

6. Dezember, Welt-Subbie-Tag:

BAD GIRL’S DAY

Schon am Mittag laufen überall auf der Strasse diese interessanten Männer mit den wallenden Gewändern herum.

Das Wissen, dass jeder von diesen eine Rute dabei hat,

lässt mich interessiert aus dem Autofenster spähen. Und sinnieren, ob ich rechts ranfahren und bekannt machen soll, dass ich ein seeehr böses Mädchen war?

Obwohl …. Man müsste im grossen Strafbuch nachschauen…Bisher ist nichts bewiesen!

Jedenfalls wünsche ich euch einen mandarinen-zimtduftenden Abend. Mit süssen Schwärmereien bezüglich eures ganz persönliches Spanking-Festivals :-).

Und ich?

Uuhhh… Es ist eingedunkelt.

Vielleicht sollte ich noch ein wenig raus, im Quartier umherstreifen… Und schüchtern „hier“ flüstern, wenn sie um die Ecke kommen…

 

 

 

30 Gedanken zu “Bad Girls Day

      1. JanJan sagt:

        Dabei habe ich mich wirklich bemüht ein böses Mädchen zu sein, aber es hat wohl niemand bemerkt *schnief*
        Die Geschichte habe ich gerade gelesen, entlockte mir ja ein breites grinsen: Ist dieser Mann sicher der DOM zu sein?? Ich glaube ja, man bzw Frau wird ihn noch abrichten 😈

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        1. JanJan sagt:

          Ich lasse mich gern überraschen wohin die Reise geht, es ist auf jeden Fall spannend und oft ist es ja gerade interessant eine Richtung einzuschlagen,die man eben nicht erwartet hat. Finde ich im wahren Leben auch so, ich mag kein Schema XY, sondern möchte immer wieder neu überrascht werden, was für Mann mitunter nicht einfach ist.

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        2. Devote Romantikerin sagt:

          Lieber Iblistor, wir Subs wollen uns ja nicht des „topping from the bottom“ bezichtigen lassen 🙂

          Vielleicht ein kleiner Hinweis: Traue niemals einer „Sub“, die bei einer fast-ersten Begegnung anstandslos einen „Sklavenvertrag“ unterschreibt. Oder… müsste es vielleicht heissen „Traue niemals einem „Dom“, der bei einer fast-ersten Begegnung…“

          Ich finde den Verlauf der Geschichte bisher grossartig. Die Phantasie der Schreibenden durchläuft sozusagen die „Generalprobe“ und wir lernen, wo sie sonst noch überall hinführen kann… 😉

          Herzlichen Dank an die bisherigen Autoren!

          Hier der Link für die mitlesenden Neuzugänge:
          https://devoteromantikerin.com/2015/11/15/gastpiel-von-cc-kontaktanzeige/

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  1. Mic sagt:

    Frauen, die auf Haue warten. Ich glaube, der Knall gerade draußen, war Alice Schwarzer, die explodiert ist …

    Liebe Romantikerin,

    husch, husch, raus ins Revier! Ich wünsch dir gutes Gelingen! Also, dass du jemand Nettes oder Böses (oder wie nennt man das jetzt) findest! Und wenn derjenige dann fragt, ob du auch wirklich böse warst, berufe dich einfach auf mich. Ich bin bereit, jederzeit dafür zu bürgen ;-).

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    1. Devote Romantikerin sagt:

      Lieber Mic, vielen Dank für deine treusorgende Unterstützung. Ich werde dich gerne als Referenz angeben 🙂

      PS. Ich glaube, du schätzt Frau Schwarzer falsch ein. Sie ist wesentlich differenzierter, als du es anscheinend annimmst. Und, ehrlich gesagt, wenn ich mir schon seit 30 Jahren derartig bescheuerte Fragen von Reportern anhören müsste, würde ich längst nicht mehr höflich neutral antworten, wie sie das weiterhin tut. Ich habe grossen Respekt und Hochachtung vor dieser Frau, und ich bin sicher, die geniesst wesentlich heisseren Sex als so mancher…

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      1. Mic sagt:

        Ach, so treusorgend ist das gar nicht. Ich will ja nur was für deine Ausgeglichenheit tun.

        Zu deinem PS: Seit der unreflektierten Hetzjagd, die Frau Schwarzer in der BILD auf Jörg Kachelmann veranstaltet hat, von dem ich als Mensch im Übrigen auch nicht besonders viel halte, sind mein Respekt und meine Hochachtung arg geschrumpft. Ihre anderweitigen Lebensleistungen soll das nicht schmälern, wobei mir Artikel wie dieser

        http://www.aliceschwarzer.de/artikel/wie-masochistisch-sind-frauen-154421

        auch zu denken geben.

        Aber das sollten wir vielleicht ein andermal diskutieren, sonst wird das nichts mit deiner Pirsch!

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      2. Mic sagt:

        Zitate wie

        „Denn es gibt ihn ja, den weiblichen Masochismus. Wir wissen seit langem, dass er der Versuch der Seele ist, real erlittene Erniedrigung und Schmerz umzumünzen und lustvoll zu besetzen.“

        oder

        „Wie aber lässt sich dann die Fülle von SM-Darstellungen in Medien, Literatur, Film und Kunst erklären? Sie scheint das Wunschdenken gewisser Männer zu sein. Die, die sich in ihren Chefsesseln oder Hausherr-Positionen von emanzipierten Frauen bedroht sehen. Die, die Frauen eben lieber auf allen Vieren imaginieren als ihren aufrechten Gang zu akzeptieren.“

        und

        „Die sexuelle Unterwerfung im Schlafzimmer wirkt sich auch in der Küche aus. Genau das ist die Gefahr, vor allem für Frauen, die in der Regel den masochistischen Part haben – und meist nur auf Order die Sadistin spielen.“

        Findest du dich da wieder? Ich finde das, mit Verlaub, der gesamten Spielart BDSM gegenüber extrem einseitig bis feindlich eingestellt. Und bin damit, wenn ich manchen Kommentar zum Artikel lese, nicht ganz alleine.

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        1. Devote Romantikerin sagt:

          Zitat 1: „Versuch der Seele, erlittene Erniedrigung umzumünzen“: Wie unsere sexuellen Vorlieben im Detail entstehen, ist noch nicht ganz genau erforscht. Mit der genannten These benennt sie einen der Punkte, die bestimmt nicht von der Hand zu weisen sind. Vielleicht täusche ich mich, bezieht sie sich damit nicht sogar auf Annahmen aus der Psychoanalyse?

          Zitat 2, „Filme / Wunschdenken vieler Männer“: Nicht von der Hand zu weisen, nach meiner Meinung. Beachte: Sie schreibt „gewisse“ Männer. Nicht „alle“ Männer.

          Zitat 3, „Masochismus wirkt sich in der Küche aus“. Interessanter- und bedauernswerter Weise denke ich, dass es so ist. Und zwar bei den Männern, die (heimlich oder auch nicht so heimlich) auf Frauen herabschauen, weil sie selbst ein massives Selbstwertproblem haben. Sie denken, Frauen seien ein Nutzgegenstand, ein Besitz. Dieses Gedankenkonstrukt (und die Brutalität, die physisch Schwächere auch mit Gewalt unterzuordnen) brauchen solche Typen. Denn im Angesicht einer klugen, emanzipierten Frau würden die sich in die Hose pinkeln. Diese Sorte Männer kommt im BDSM Bereich u n d im Vanilla Bereich vor. Beide Male handelt es sich um die selben Arschgeigen. Die sind alles, nur kein Dom oder BDSMler. Sie mischen sich nur unter.

          Um deine Frage zu beantworten: Ich finde mich da naturgemäss nicht wieder, da ich nicht masochistisch bin. Beanstandenswert finde ich ihre Aussagen in der Form aber nicht. Vielleicht ergänzenswert. Alles in allem wirft sie – aus meiner Sicht gesehen – beachtenswerte Thesen auf.

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  2. Mic sagt:

    Interessante Interpretationen! 🙂

    Vielleicht hänge ich zu sehr an den reinen Worten, die da geschrieben stehen. Ich habe mich mit dem Leben von Frau Schwarzer zugegeben nicht in aller Tiefe auseinander gesetzt, aber leider oft die Feststellung gemacht, dass ihre Worte keine wirkliche Deutungstiefe besitzen. Das ändert nichts daran, dass ihre Thesen teilweise sicherlich beachtenswert sind. Nur lässt sie häufig keinen wirklichen Diskurs darüber zu und ist schnell bei der Hand, „gewisse Männer“ und „alle Männer“ über einen Kamm zu scheren. Das konnte ich in vielen Diskussionen, die ich mit ihr gesehen habe, beobachten (als ich noch fern gesehen habe).

    Dass du nicht masochistisch bist, ist mir bewusst. Ich finde aber, dass ihre Aussagen auch für den Bereich der Devotion passend (oder eben nicht) sind.

    Zu Zitat 1: Ja, es ist eine Annahme, die auch in der Psychotherapie getroffen wird. Und, so meine Erfahrungen, einer der Gründe, warum viele Masochisten/Subs/Devs/whatever lieber gar nicht zur Sprache bringen, dass sie sind, was sie sind, wenn sie sich in die Hände eines Therapeuten begeben. Es führt schnell auf eine sehr einseitige Sichtweise hin. Und nicht jeder Therapeut ist in der Lage, einmal gefasste Vorurteile wieder los zu lassen.

    Zitat 2: Hier stört mich, dass vollkommen außer Acht gelassen wird, wie viele kreative Frauen es gibt, die sich dieser Themen annehmen.

    Bei Zitat 3 kann ich deiner These folgen und okay, so betrachtet macht die Aussage Sinn.

    Spannendes Thema.

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    1. Devote Romantikerin sagt:

      Ergänzend zu Zitat 2: Natürlich befasst sie sich in diesem Moment nicht mit den kreativen Frauen – und auch kreativen Männern – die gute Pornofilme machen. Sondern mit eben jenen Männern, die ihrer Meinung nach die Medien genau mit dem fluten, was sie gerne in die Realität übersetzt sähen. Auch hier äussert sie lediglich eine Annahme, die einen Zustand erklären könnte (die Diskrepanz zwischen der Anzahl Menschen, die BDSM mögen und der Masse Material, die für diesen Bereich produziert wird). Lächel…ich glaube, folgendes ist ihr Irrtum: sie unterschätzt, w i e v i e l Pornografie die einzelnen Männer im Gesamten konsumieren 😉

      (Und Frauen natürlich auch, aber nicht in derartiger Masse, schätze ich).

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      1. Mic sagt:

        Ich habe ihre Aussage nicht nur auf Filme bezogen, sondern auf den gesamten Bereich pornografisch/erotischen Materials. Und was den Bereich der Literatur angeht, habe ich den Eindruck, dass der Anteil der produzierenden Frauen wesentlich höher liegt, als der der Männer (es sei denn, das sind alles Pseudonyme).

        Was den Konsum von Pornografie angeht, wage ich indes keine Prognose abzugeben. Ich würde mich deiner Einschätzung aber gefühlt anschließen. Jedenfalls wenn ich davon ausgehe, dass die reinen Rammel-Pornos immer noch so das Angebot beherrschen, wie es der Fall war, als ich mich das letzte Mal mit dem Thema „ernsthaft“ beschäftigt habe (es gibt da ein hervorragendes Buch zum Thema: „Alles Porno“ von weißichgeradenichtweilichnichtnebenmeinemBuchhregalsitze).

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  3. darkfantasies69 sagt:

    Na, mache mal. Bis ja weit in Sicherheit 🙂 Wer weiß was man sonst so alles aus packen könnte. Und wie gesagt frech sein, könnte sich ja immer lohnen 🙂

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