Rotbäckchen, Tag 4

Lee, The Secretary

Sie liebt die Provokation. Nicht selten ist sie Hard Core Masochistin. Und sie treibt die Dinge gerne auf die Spitze.

Lee ist die Hauptfigur im BDSM Film „The secretary“ von 2002. Das Mädchen provoziert, um die Aufmerksamkeit des Geliebten – und seine Strafe – zu erlangen. Wenn ich mich recht erinnere, legt sie einmal einen Wurm in einen Umschlag der Geschäftskorrespondenz. Ihr ist jedes Mittel recht.

Lee verkörpert die submissive Gestalt des „Biestes“. Sie reizt so lange, bis sich die „Wut“ des Doms in Schlägen und Strafe entlädt. Sie liebt es und sie braucht es.

Lee! Sofort in mein Büro!

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34 Gedanken zu “Rotbäckchen, Tag 4

  1. Ronja sagt:

    Der Nachfolgefilm hat nicht den Charme des ersten Teils. Und auch, wenn die Hauptdarstellerin später in anderen Filmen Erfolge feierte, so war sie in diesem Streifen doch am Besten.

    Und die Abschlussszene nicht mal andeuten? *G*
    Ja, das mit dem Wurm hat sie gemacht – und der wurde dann auch ganz dick mit dem roten Stift eingekringelt.

    Ist einer der besten Filme überhaupt zum Thema.

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      1. Ronja sagt:

        Nein, ich würde sagen „noch“ nicht. Aber gute Filme, gerade in diesem Bereich, sind ja leider auch rar.
        Vor Jahren hab ich mal „24/7 – Passion of Life“ gesehen, den fand ich vor allem wegen der Charaktere gut.
        Ich mag einfach gute Filme, wo alles stimmig ist und zueinander passt.

        Hm – vielleicht wäre ein eigener Blog rein zu diesen Filmen mal was ganz Neues, von wahren Kennern und Könnern der Thematik. – Nur so als Gedanke in den Raum geworfen.

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        1. Devote Romantikerin sagt:

          Habe im Hinterkopf bereits eine Notiz abgespeichert, gelegentlich einen Artikel dazu zu schreiben. Als eigener Blog? Weiss gar nicht… Gibts da genügend interessantes Material, das man besprechen könnte? Ich kenne nicht allzu viele Spielfilme in den Genre.

          Den SM Richter würde ich auf jeden Fall empfehlen. Einziger Wermutstropfen: dass auch er schon einige Jährchen auf dem Buckel hat. Entsprechend sind die (technische) Filmqualität, die Frisuren und die Outfits 😉

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          1. Ronja sagt:

            Es gibt so viele gute Film/Literatur-Blogs. Viele befassen sich mit allgemeinen Themen oder „Nischen“ wie Horror oder Schnulzen. Zu dieser Thematik kenne ich aber keinen einzigen.
            Wer könnte so einen Blog besser betreiben als jemand, der sich mit der Materie auch gut auskennt?

            Zudem könnte ich mir gut vorstellen, dass so auch einige interessante neue Filme und/oder Bücher den Weg zu dir finden könnten.

            Ist einfach nur ein Gedanke, nicht mehr…

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  2. waldstern sagt:

    Also der Film ist gut. Spannend gemacht. Ich mag die Schauspieler auch. Aber ich denke, es geht weniger um eine Sub und ihre Provokationen, mit dem sie ihre Ziele erreichen will, sondern um die bewußte Sublimation einer Borderline-Störung. Zuerst ritzt sie sich und wird davon geheilt, weil sie ihr diesbezügliches Verlangen in einen SM-Kontext transferiert.

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    1. Ronja sagt:

      Im Grunde hat sie nur ein Bedürfnis transferiert.
      Welches das ist, kann sie ohnehin nur selber wissen. Jeder hat doch Bedürfnisse, die andere vielleicht nicht einmal auch nur ansatzweise verstehen können. Wichtig ist nur, wie diese Bedürfnisse (aus)gelebt werden können, möglichst ohne Schaden zu verursachen.
      Ob es ein „Heilen“ ist, wie du sagst Waldstern, möchte ich eher bezweifeln. Denn von einem Bedürfnis geheilt werden, das transferiert gelebt werden kann/darf, ist eher wie die Sache mit Puppe und Schmetterling.
      Aber es ist gar nicht so wichtig WIE es genannt wird, sondern vielmehr, dass sie einen guten, für sich passenden Weg, gefunden hat.

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      1. Ronja sagt:

        Vielleicht sind manche Borderliner einfach nur arme Seelen, die niemanden haben, der ihr Bedürfnis abdeckt. Anstatt den Schmerz dann hinauszuschreien helfen sie sich selber so gut sie können.

        ABER – nicht missverstehen, das gilt nicht bei allen Borderlinern. Manche benötigen tatsächlich ärztliche oder andere Hilfe – nur halt nicht alle.

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        1. Devote Romantikerin sagt:

          Eine (psychische) Störung wird gemeinhin dann als behandlungsbedürftig eingestuft, wenn die Symtome und deren Auswirkungen dem betreffenden Menschen das Leben zu zerstören drohen oder ein – wie auch immer geartetes – normales Leben verunmöglichen.

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          1. Master Dan sagt:

            Sehr gut gesagt.
            All zu oft werden wir SMler als Krank bezeichnet und SM ist immer noch in ICD-10 zitiert.
            Sicher gibt es auch pathologisch bedingte Anhänger aber solange sich das ganze an die SSC Regel hält ist alles ok.
            SM beeinflusst mein Leben? Ganz klar.
            Leide ich darunter? Kein bisschen.
            Leiden andere? Das will ich doch hoffen 🙂

            Scheisse, das heisst ich bin doch normal… Nee, doch nicht 😉

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  3. Mic sagt:

    Ein Top-Film mit Top-Besetzung. James Spaders beste Rolle, wenn man mich fragt. Und ich bewundere heute noch Maggie Gyllenhall für den Mut, sich als aufstrebende Schauspielerin auf diesen Film eingelassen zu haben. Am besten gefällt mir, dass der Film gleichzeitig erotisch, tragisch, nachdenklich und urkomisch ist!

    Für Filmtipps, die in der genannten Weise mithalten können, wäre ich auch dankbar. Mir geht es dabei weniger um Stimulation, als um Imagination!

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    1. Devote Romantikerin sagt:

      Maggie Gyllenhall hat einfach diesen unbezahlbaren Gesichtsausdruck. Auch zu empfehlen mit ihr ist „Hysteria“ (2011). Ein interessanter Einblick in die Zeit, als der erste Vibrator erfunden wurde. Weil ein Arzt müde war, all seine Patientinnen mit der Hand zu befriedigen. Kein Scherz! Damals war das die offizielle Heilmethode für ein frauliches Krankheitsbild, das man Hysterie nannte (zu schade, gibt es das heute nicht mehr auf Krankenschein). Der Movie hat zwar nix mit BDSM zu tun, ist aber köstlich!

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      1. Mic sagt:

        Den hab ich auch gesehen. Ja, der war ziemlich witzig!

        Gyllenhaal ist bei mir auf solche Filme abonniert, die ein wenig abseits des Mainstreams liegen (ich muss unbedingt noch „Frank“ mit ihr und Michael Fassbender sehen). Da ist es immer beinahe schon ein Schock, wenn sie auf einmal in Filmen wie „The Dark Knight“ auftaucht.

        Ach, eins noch: würdest du ein Kassenmodell als Vibrator haben wollen!?

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  4. Ronja sagt:

    Etwas weiter oben war ja die Rede von einigen Filmen zum Thema BDSM und Co …
    vielleicht ist in der Auflistung ja etwas dabei, das du noch nicht kennst – ich hab die Liste im Internet gefunden, kann also nicht viel dazu sagen, wie gut diese jetzt wirklich sind:

    Beruf: Domina – das Geschäft mit Lust und Peitsche, 2006, Dokumentation von Markus Matzner über zwei Schweizer Dominas.
    Domina – Die Last der Lust, 1984, Alltags-Dokumentation von Klaus Tuschen. Über die Berliner Domina Lady de Winter, Deutsch.
    Die Peitsche der Pandora, 1996, Dokumentation.
    Preaching to the Perverted, 1997, Britischer Liebesfilm von Stuart Urban. Film über die Londoner BDSM-Szene und die SM-Beziehung einer Domina mit einem Computerfachmann der als Spitzel agiert.
    Personal Service, 1987, Komödie über ein BDSM-Etablissement. Der Film basiert auf dem Leben von Cynthia Paynes.
    Maîtresse, 1976, Französischer Liebesfilm von Barbet Schroeder. Film über die Beziehung zwischen einer Domina und einem Einbrecher.
    Die flambierte Frau, 1983, Spielfilm über die Beziehung zwischen einer Domina und einem Callboy.
    Verführung: Die grausame Frau, 1985, Spielfilm inspiriert von Leopold von Sacher-Masochs Roman Venus im Pelz. Der Film schildert die SM-Erlebnisse verschiedener Personen im unmittelbaren Umfeld einer Domina.
    Tokio Dekadenz, 1992, Spielfilm und Drama von Ryū Murakami. Die Geschichte eines Tokioter Callgirls.
    Undercover Cops, 1994, Spielfilm.

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