Fuckability

Ihr Lieben

Nun sind wir also hinein gerutscht. In den Tag des Jahres. Das ehemals „Fest der Liebe“ genannte Ereignis, das wir mit heidnischen Bräuchen, tonnenweise unschuldigen erlegten Bäumen, und einem andressierten Zwangskonsumrausch „feiern“. Oder „überleben“. Wie man’s nimmt.

Natürlich wünsche ich euch Liebe. Massig davon! Darüber schreibe ich an jedem Tag des Jahres.

Über die Liebe, die Sexualität erst besonders macht.

Und über Sexualität, die die Liebe so besonders macht.

Über Nähe. Und Humor.

Ich verkneife mir, dies ausgerechnet heute explizit auszusprechen.

Vielleicht wollt ihr euch zwischendurch ein wenig erholen, von so vielen (aufgewühlten) Gefühlen.

Sollte es die Situation nicht zulassen, dass ihr euch nackt mit Lametta bewerft, kommt hier vorbei.

Carolin Kebekus wird euch was über Weihnachtsmärchen erzählen.

Hier:

 

Reicht noch nicht? Okay, ihr habt es so gewollt.

Pussyterror. Allerliebst.

 

Mit einem nicht ganz so heiligen Augenzwinkern.

Und gaaanz viel Liebe

Eure Stella

9 Gedanken zu “Fuckability

  1. Marcello Francé sagt:

    „Und über Sexualität, die die Liebe so besonders macht.“
    Das finde ich interessant, vielleicht weil Liebe so viel bedeuten kann. Super finde ich dazu die Einteilung aus dem alten Griechenland in Agape (göttliche Liebe)- Philia (freundschaftliche Liebe)- Eroteia (partnerschaftliche Liebe, nicht zu verwechseln mit der modernen Begriffsbedeutung). Oft ist das alles etwas durchmischt, und das ist nicht so abwegig. Trotzdem vermute ich, dass dein Punkt sich wohl eher auf den letzteren bezieht ;-p
    Heute bzw. morgen kommt irgendwie alles zamm, und das ist eigentlich ganz cool 😎

    Gefällt 1 Person

    1. Devote Romantikerin sagt:

      Vielen Dank für deinen interessanten Kommentar. Mein Punkt bezieht sich insbesondere auf die BDSM Liebe, und hier spezifisch auf Dominanz und Submission (D/s). Diese Art von Erotik ermöglicht eine Form von Nähe, nach der sich sehr viele Menschen zu sehnen scheinen. Die aber in Vanilla Beziehungen, so macht es den Anschein, oft nicht über die Anfangsphase hinaus gerettet werden kann. Bei Dominanz und Submission ist diese Nähe und Geborgenheit ein inhärenter Bestandteil, der mit der Zeit eher noch tiefer wird.

      Sinnliche Festtage 🙂

      Gefällt 1 Person

      1. Marcello Francé sagt:

        Dankeschön 🙂
        Ja, bleibt die Frage zu klären, warum das so ist. Einige wird das vielleicht nicht so ansprechen, und das ist in Ordnung. Andere dagegen erliegen vermutlich einfach der Macht der Gewohnheit oder der gesellschaftlichen Konventionen, was ich ziemlich schade finde.
        Dasselbe gilt m.E. auch oft für Homosexualität und überhaupt für Zärtlichkeit unter Männern. Ich bin beispielsweise heterosexuell und Halb-Italiener, wenn ich in Italien gute Bekannte begrüße, hab ich kein Problem damit auch den Jungs paar Küsschen auf die Wange zu geben, was du in Deutschland aber ziemlich vergessen kannst. Warum so verklemmt?

        Vermutlich wollen sich Leute mit ihren vermeintlich dunklen Seiten gar nicht auseinandersetzen.
        Oder nehmen wir Hip-Hop (von dem ich ein ziemlicher Fan bin), wo aber auch oft gegen Schwule gehetzt wird:
        Das erinnert mich an ein Interview mit dem Produzenten Marcus Staiger, der sich über Homophobie dort lustig gemacht hat, indem er erzählte, dass 50 Cents nackter Oberkörper männliche Raphörer anscheinend viel mehr anturnen würde als weibliche.

        Zu der Macht der Gewohnheit: Vor etwas längerer Zeit hatten wir ein organisatorisches Problem an der Uni und unseren Prof darauf angesprochen. Der meinte dazu: „Das war schon immer so!“ (heißt natürlich nicht, dass man da was ändern sollte)
        Überhaupt ist das in der Forschung oft so, dass man dir sagt: „Probier es erst gar nicht, das gibt es schon“
        aber wenn das so wäre, könnten wir alle einpacken 😀
        Zum Beispiel gab es den Vorschlag, die amerikanischen Patentämter vor hundertfünfzehn Jahren zu schließen, da „bereits alle wesentlichen Erfindungen getätigt [worden] seien“

        Daher freut es mich umso mehr, dass du herausgefunden hast, was dein Ding ist, deinen Weg gehst, und das auch mit uns teilen möchtest.

        Buon Natale,
        Marcé

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