TPE – Total Power Exchange, Teil II

Den ersten Teil findest du hier: TPE Teil I

 

Das erste Treffen

ER

Mist, ich transpiriere jetzt schon. Egal, die Weiber mögen ja animalischen Geruch. Ich geh‘ jetzt mal rein. Da ist sie ja. Auf dem Bett, Hände an die Bettpfosten geknotet. Geil. Ich bin der King.

Gut, sie sieht nicht grade aus wie ein Fotomodell. Und auch nicht wie 25. Bisschen fetter eigentlich, a ich mir das in meinen Wichsphantasien vorgestellt habe. Egal. Jetzt gibts einen geilen Ritt.

Hey Baby…

 

SIE

Gott, das muss er sein. Zuckt zusammen wegen eines plötzlichen Geräuschs. Hat der mich erschreckt. Muss wohl gegen den Stuhl gestossen sein. Ich fühle mich etwas unwohl. Er sagt nichts. Ich liege hier, die Augen verbunden, den Hintern nackt in die Höhe gestreckt. Keine Ahnung, ob ich feucht bin. Ah, er kommt seitlich auf’s Bett. Wackelt ganz schön. Verliert fast das Gleichgewicht, ich merke, wie er sich kurz an mir abstützt. Dann eine bubiger Stimme an meinem Ohr „Hey Baby…“. Hey Baby..? Mir dringt der saure Geruch von Schweiss in die Nase, vermischt mit kaltem Zigarettenrauch. Uarghh… Au! Er hat mir einfach den Finger in die Möse gesteckt. „Na, bist du schon nass?“ piepst es. Verdammt! Worauf habe ich mich eingelassen?

 

ER

Sie antwortet nicht. Na, auch egal. Die wird schon noch warm. Ich versohle ihr erstmal mächtig den Arsch. Das sollte ja kein Problem sein.

 

SIE

Jetzt fängt er wie wild an, mir auf den Arsch zu schlagen. Ich möchte ausweichen, kann aber kaum weg. Er kniet neben mir, hält mich fest. So habe ich mir das nicht vorstellt. „Hör auf!“ kreische ich. So eine Scheisse!

 

ER

„Das brauchst du doch so, nicht wahr? Warte, das ist nur der Anfang“. Ich fessle ihr gleich die Füsse noch zusammen, und dann gehört sie mir. Aber zuerst….

 

SIE

Ich spüre etwas am Mund. Barsch fährt er mich an „Öffne dein Maul“. Erschreckt tue ich, was er sagt. Im nächsten Moment stopft er brutal etwas Stoffiges in meinem Mund. Um es festzuhalten, irgendwas anderes darüber, was er hinten am meinem Kopf festbindet. „Und jetzt die Beine breit“ höre ich. Mein Zögern wird mit einem harschen Schlag quittiert und ich … möchte gerne widersprechen, doch es kommen nur noch undefinierbare Laute aus meinem Mund. Angst kriecht in mir hoch…

 

ER

So, die hätte ich mal so weit. War noch ziemlich trocken, als ich meinen Schwanz in sie rammte. Hätte ich mir anders vergestellt. Spielt aber eigentlich keine Rolle. Ich ficke die Schlampe jetzt erstmal ordentlich. Ha! Die hat ziemlich den Kopf zurück gerissen, als ich meinen Prügel in sie stiess. Einen rechten Kerl ist die wohl nicht gewöhnt. Die wird heute noch ihr blaues Wunder erleben. Wimmert ganz schön rum, das Fotzenfleisch hier.

 

SIE

Die Angst ist der nackten Panik gewichen. Ich bitte und bettle, dass er aufhört, doch er rammelt ohne Rücksicht in mich rein. Es ist schrecklich. Das hat nicht das Geringste mit meinen erotischen Träumen zu tun. Ich habe verdammt Schiss, was der noch mit mir macht.

 

ER

Keucht ein wenig, die Stute. Ich ziehe mal den Schwanz zurück. Jetzt wärmen wir erst noch das Arschfett auf. Wozu habe ich das Paddel dabei. Erstmal binde ich ihr noch die Beine fest. Lach‘. Ja, da kannst du zappeln, meine Süsse. Je mehr du zappelst, desto fester haue ich dir auf die Fotze. So, erledigt. Jetzt noch ein paar Japanische Klemmen an die Zitzen. Herrlich. Die ist schweissnass, die Kuh. Ja, jetzt kriegst du, was du brauchst.

 

SIE

Ich bin irr vor Angst. Kann mich nicht mehr bewegen. Sehe nichts. Kann nichts sagen. Und dieses Arsch schlägt wie ein Berserker auf mich ein. Hilfe! Hiiiilfe! Scheiss Knebel, ich hab‘ keine Chance.

 

ER

Nett. Schön rot, bisschen blutig. Wie man Steakfleisch gerne hat. Die ist weggetreten. Auch kein Problem. Ich mach‘ ihr den Mundknebel auf und eine Armfessel. Bevor sie was sieht, werde ich verschwunden sein. Ha ha! Die wird mich so schnell nicht vergessen!

 

Passt bitte auf euch auf, Ladies.

 

 

 

 

 

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23 Gedanken zu “TPE – Total Power Exchange, Teil II

      1. Ronja sagt:

        Das trifft aber nicht nur hierbei zu – sondern auch sonst.
        Nicht immer laufen die Dinge wie im Märchen ab – aber manchmal lassen sich auch unter Schutt und Müll wahre Diamanten finden. Wie wollen die gefunden werden, wenn immer nur nach einem Millionär Ausschau gehalten wird?

        Gefällt 3 Personen

  1. Hot Coffee Cool Pictures sagt:

    Leider sind viele Kerle in diesen (veralteten) Denkmustern gefangen.
    Und sie halten sich immer noch für unwiederstehlich, für den king.
    Und nein, der Text hat mir nich gefallen ….

    Gefällt 1 Person

      1. Hot Coffee Cool Pictures sagt:

        Im umgekehrten Fall war ich bereit, mich auf SIE einzulasssen, mich IHR auszuliefern. Doch SIE wollte nicht.
        So ist mir diese Erfahrung bis heute versagt geblieben.
        Nun ja, Leben.

        Gefällt 1 Person

  2. JanJan sagt:

    Liebe Stella, du gestattest, dass ich gerade mal k**** gehe? Natürlich nicht über dich, aber über diesen A****. 🙄 Fürchte leider von dieser Sorte gibt es mehr als man sich wünschen würde und Frau ist wahrlich der Wunsch nach jeder weiterer Erfahrung vergangen… schade…
    Da schätze ich mich doch einfach mal glücklich. 😉

    Gefällt 2 Personen

    1. Devote Romantikerin sagt:

      Versteh‘ ich, JanJan ;-). Verzeih‘ mir bitte. Mir war wichtig, das Risiko plastisch zu machen.

      Mich schüttelt es zuweilen, wie blind träumend grade BDSM-Anfänger- innen in Situationen reinlaufen. Was ich geschildert habe, hat ja einen noch einigermassen glimpflichen Ausgang. Übrigens gibt es auch durchaus intelligente Typen, die so ticken. Und ja: Die können ganz schöne Mails schreiben!!!

      Wer sich den Text des Songs genau anhört… Ich finde ihn passend. Er kommt romantisch daher, aber. dann..

      Solche Erfahrungen kann man relativ leicht verhindern. Der erste Schritt: Die eigene Sicherheit ernster nehmen als Geilheit und Verschmelzungssehnsüchte.

      Gefällt mir

      1. JanJan sagt:

        Da gibt es gar nichts zu verzeihen meine Liebe! 😉 Ich finde den Beitrag gut, realistisch und durchaus angebracht, gerade angesichts der Tatsache, dass -seit bestimmten Filmen- wohl viele Mädchen solche Träume zu haben scheinen. Die Realität sieht eben oftmals anders aus und DAS kann man nicht oft genug erwähnen! Wer könnte besser davor warnen, als wir Frauen? 😉

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  3. tbordeme sagt:

    So eine Geschichte, wo einem die Autorin sprichwörtlich mit der ersten Zeile das Unbehagen eimerweise injiziert, kann und will man nicht liken. Man will ja auch eigentlich nicht weiterlesen, weil das ganze viel zu unangenehm ist, die Lektüre immer unbequemer wird, mit jedem Satz die Befürchtungen des letzen Satzes bestätigt und weitere noch schlimmere Erwartungen für den nächsten Satz geschürt werden, die dann noch übertroffen werden.
    Wenn man dann am (logischen) Ende ankommt, muss man natürlich doch liken, weil man weiß wie verdammt schwer es ist eine solche Geschichte stimmig zu Papier zu bringen.

    Gefällt 1 Person

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