Geheimes Verlangen

Verheiratet mit einem Vanilla Partner

Bei meinen Streifzügen durch’s Netz traf ich auf die Texte von Kay. Ziemlich harter BDSM Sex. Ausgezeichnet geschrieben. Jedoch ein anderes BDSM, als ich es pflege. Während für mich Liebe eine Voraussetzung dafür ist, dass meine Leidenschaft überhaupt erst erwacht, schien es sich hier um jemanden zu handeln, dessen Trigger das Fremde, Unbekannte war. Mit der Zeit stellte ich fest, dass es sich bei diesem Jemand um eine verheiratete Frau handeln musste. Und… das der Dom wohl eher nicht der Ehegatte war. Der Name „Kay“ ist aus verständlichen Gründen ein Pseudonym. Kay’s Blog findet ihr hier.

Auch wenn ich den Namen „Romantikerin“ sehr zu Recht trage, ist selbst mir klar, dass das Leben nicht immer ganz so perfekt zusammen passt, wie wir das gerne hätten. Ich habe meine Meinungen und Ansichten zu Liebe und Romantik. Gleichzeitig möchte ich gerne verstehen, wie andere Menschen das für sich regeln. Wie und warum sie sich für ihre Lebens- und Liebesform entscheiden.

Ich nahm mit Kay Kontakt auf. Sie sollte selbst zu Wort kommen und ihre Perspektive schildern. Mich interessierte, wie sie fühlt, wovon sie träumt und warum sie so lebt, wie sie lebt.

Es freut mich sehr, dass Kay in ein Interview einwilligte, und das findet ihr hier:

Liebe Kay, möchtest du einleitend etwas über dich und darüber, wer du in deinem „offiziellen Leben“ bist, erzählen?

Ich bin Anfang vierzig, mollig, gebe mich gerne lässig und locker nach aussen, genieße das Leben, bin optimistisch und offen. Ich habe für den Betrieb meines Mannes meinen Beruf aufgegeben und arbeite dort jetzt gleichberechtigt an seiner Seite.

Wie hast du deine Neigung entdeckt?

Erregt hatten mich Bilder und Texte schon immer, wo Frauen gefesselt, benutzt oder sogar geschlagen wurden. Lange dachte ich, daß ich nicht normal bin, extreme Verlangen habe, wie in so vielen Bereichen des Lebens. Dann kam das Internet und ich erkannte, daß es viele gab wie mich. BDSM war eine Lebenseinstellung.

Der Moment, als ich erkannte, daß es nicht nur eine Modeerscheinung bei mir war, war der meiner ersten Ohrfeige. Ich traf mich mit dem Mann, nennen wir ihn Gabriel, mit dem ich schon seit einigen Monaten erotische Nachrichten schrieb. Er hatte dabei des öfteren in der Richtung Bemerkungen gemacht, wie er mich benutzten würde, mich fesseln und meinen Körper zeichnen. Um nicht als Mauerblümchen dazustehen undweil es mich anmachte, habe ich dabei mitgemacht, und da ein Treffen zu dem Zeitpunkt utopisch erschien, ihm nicht gestanden, daß das Neuland für mich ist.

Das kann ich gut nachvollziehen. Mir ging es ähnlich in meinen Anfängen. Du siehst oder liest irritierende Dinge, und am meisten verstört dich, dass dich das Ganze auch noch anmacht. Aus Erfahrung kann ich sagen, mit einem guten Dom darf man ehrlich sein. Nein, man sollte es sogar. Das hast du in der Zwischenzeit sicher auch schon heraus gefunden…

Ja das habe ich. Ehrlichkeit und Offenheit sind wichtig in einer Beziehung dieser Art, vor allem um schwere körperliche Verletzungen zu vermeiden.

Wie ging die Geschichte zwischen euch weiter?

Wir konnten doch ein Treffen arrangieren. Wir hatten ungefähr zwei mal eine halbe Stunde, mehr nicht. Harter Sex, gegen die Wand drücken, benutzen, erniedrigen, Mund zuhalten. Eine Ohrfeige. Nie zuvor hatte ich etwas ähnliches gefühlt. Ich war sehr überrascht über meine Reaktion. Anstatt auszuflippen und ihn anzuschreien was ihm einfällt, wurde ich noch erregter.

Aus deiner Schilderung interpretiere ich, dass du masochistisch bist. Wie es scheint, hast du mit der „Watsch’n“ das Leuchtfeuer deines sexuellen Heimathafens entdeckt ;-). Was hat die Begegnung in dir ausgelöst?

Verlangen und Hunger nach mehr davon. Seine liebevolle Reaktion nach unserer beider Befriedigung war besonders für mich, anders als die üblichen Verabschiedungen der ONS die ich bis dahin hatte. Da war mir klar, ich möchte mehr von BDSM kennenlernen. Möchte wissen, wie weit ich gehen will. Wie weit ich gehen kann. Meine Grenzen kennenlernen.

Da haben sich anscheinend zwei Passende gefunden ;-). Aftercare. Nachsorge. Was soll ich sagen? Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Ein Mann zeigt so, dass er die Frau respektiert, schätzt und weiss, was er tut. Es ist ein wichtiges Zeichen für die menschliche Qualität eines Doms.

Was denkst du heute, Kay: Wo liegen deine Vorlieben bzw. deine Grenzen?

Ich befinde mich erst ganz am Anfang der Reise, konnte noch nicht viele reale Erfahrungen sammeln. Den zwei kurzen Treffen mit Gabriel folgte eine Nacht. Er erniedrigte mich mit Worten. Er gab mir Befehle. Ohrfeigen. Ein Gürtel kam zum Einsatz und ein Flogger. Das Schmerzniveau hielt sich in Grenzen. Zum einen, um keine tiefen Spuren zu hinterlassen, zum anderen, weil wir uns nicht gut/intensiv genug kannten. Das war schon alles total erregend und machte Lust auf mehr. Natürlich mache ich mir seither Gedanken. Was halte ich aus? Was möchte ich probieren? Ich denke, ein erfahrener Dom wäre der beste Weg, das herauszufinden. Wie ich das allerdings bewerkstelligen kann, darüber bin ich mir noch nicht im Klaren. Super wäre eine Session, um meine Grenzen kennenzulernen. Bondage, pain, teasing. Wovor ich, ohne dem je nahe gekommen zu sein, einen Heidenrespekt habe, ist Strom und der Rohrstock. Und mit Fäkalien muss ich auch nicht übermäßig in Berührung kommen. Das ist zumindest etwas, was ich sicher weiß.

Hast du eine Idee, was der Ursprung deines Masochismus sein könnte? Gab es mögliche Auslöser in der Kindheit / Jugend?

Diese Frage beschäftigt mich immer mal wieder. Es gibt, soweit ich informiert bin, keine bestätigte Hypothese, daß eine sexuelle Neigung, egal welcher Art, eine Ursache haben muss. Wenn ich einen Grund angeben müsste, wäre das in erster Linie mein zu geringes Selbstwertgefühl und die Tatsache, dieses im Alltag zu verstecken und zu unterdrücken.

Was fasziniert dich besonders an dieser Art von Sex?

Das Fallenlassen. Eindeutig. Fühlen und Befehle ausführen. Gehorchen. Nicht überlegen, was erwartet er jetzt von mir. Die emotionale Intelligenz, die im Alltag so stressig ist, einfach abschalten und mich in seine Führung geben. Und das Aufgefangen werden. Es tut so gut, einmal nicht die Starke sein zu müssen. Gelobt zu werden, umsorgt zu werden hinterher.

Dieses Bedürfnis des Abschaltens und Umsorgt-Werdens scheinen die meisten devoten / masochistischen Frauen mit dir zu teilen. Ich auf jeden Fall ;-).In welcher Beziehungsform lebst du aktuell? Und, falls vorhanden, teilt dein Partner deine Neigungen?

Ich bin seit über 15 Jahren verheiratet und wir haben zwei Kinder. Nein. Mein Mann teilt meine Neigung nicht. Er kann nicht dominant sein. Er hat es versucht. Einige Male. Es war auch gar nicht so schlecht. „Aber immer will ich so nicht mit dir schlafen. Normal ist es mir lieber.“ Er kann nicht verstehen, wie wichtig mir das ist und wie unbefriedigend Blümchensex für mich ist, jetzt, da ich es einmal anders erlebt habe.

Wie arrangierst du dich mit der Situation?

Ich möchte nichts schönreden. Ich betrüge meinen Mann. Und würde er es erfahren, wäre unsere Ehe am Ende. Ich hole mir den Sex, den ich will von anderen Männern. Gabriel war nicht der erste Seitensprung. Ein Treffen mit einem Dom steht jetzt ganz oben auf meiner Liste. Welchen Weg ich danach nehme, werde ich dann entscheiden.

Hhm. Du berichtest oben von Gabriel. Wenn du nun schreibst „ein Dom“, meinst du vermutlich einen neuen Mann. Eignet sich Gabriel nicht, um deine Neigungen zu erforschen?

Gabriel wäre gefühlsmäßig meine erste Wahl. Und vermutlich genau deshalb der Falsche dafür. Zu viel Gefühl, vor allem auf meiner Seite. Das Schöne dabei wäre, wir könnten mit der Zeit aneinander, miteinander wachsen. Denn so viel Erfahrung, wie ich in dieser Session erleben möchte hat Gabriel -glaube ich – nicht.

Das Problem mit Gabriel ist, neben der Entfernung, daß er verheiratet ist und seine Ehe nicht durch weitere Treffen noch mehr gefährden will. Deshalb, und um noch mehr Gefühlschaos in mir zu vermeiden, möchte ich dafür einen ’neuen‘ Mann.

Wen liebst du?

Ich weiss nicht. Auf der einen Seite steht mein Mann. Viele Erinnerungen, Höhen und Tiefen. Und das alles nur wegen ein bisschen Sex aufzugeben – so ein Typ war ich noch nie. Auf der anderen Seite steht Gabriel. Er hat unbeschreibliche Gefühle in mir geweckt. Aber für Liebe reicht mir das noch nicht.

Wie du selbst sagst, setzt du mit deinen Seitensprüngen deine Ehe auf’s Spiel. Warum?

Gesunder Egoismus. Ich habe so viele Jahre zurückgesteckt. Mache das immer noch. Zum Wohle der Familie, der Arbeit, etc.. Ganz bestimmt ist es nicht der schönste und ehrlichste Weg, den ich gehe. Aber es ist der einfachste. Und für einen schweren fehlt mir zur Zeit die Kraft.

Was wünscht du dir von der Zukunft?

Einerseits wünsche ich mir, daß mein Mann mir geben kann, was ich brauche, daß er mich genau so erregt, wie all die Männer, mit denen ich in (virtuellem) Kontakt stehe. Ich habe mir auch schon vorgestellt, was wäre, wenn ich ihn verlassen würde. Wenn ich jemand finden würde, der mir das alles gibt. Dann denke ich mir wieder, all den virtuellen Mist hinter mir zu lassen, mein Leben wieder zu leben wie früher. Ohne Twitter, Tumblr, WordPress. Ich bilde mir ein, nach einer Session mit einem Dom genug von BDSM zu haben und dann glücklich und erfüllt, zu meinem Mann zurückkehren zu können. Und zwar ganz. Das ist mein Wunsch. Mit meinem Mann meinen Sex ausleben zu können. So, das auch er sich dabei wohl fühlt.

Vielleicht hat auch dein Mann ein geheimes sexuelles Verlangen? Persönlich bin ich davon überzeugt, dass quasi jeder Mann eine geheime Vorliebe hat. Wie nimmst du dich selbst wahr: Bist du auch devot? Es ist ja nicht zwingend, dass man gleichzeitig devot und masochistisch ist.

Solltest du devot sein, könntest du dir selbst die Aufgabe stellen, den Kink deines Mannes heraus zu finden und zu erfüllen. Als eine Form des Dienens, sozusagen 😉

Ja ich sehe mich auch devot. Aber nicht primär und nicht sehr ausgeprägt. Das hängt bei mir gerne vom Gegenpart ab. Je dominanter Er sich verhält, desto devoter werde ich. Natürlich bin ich nicht so egoistisch und verlange nur das Erfüllen meiner Vorlieben. Mein Mann ist ein sehr verschlossener Typ Mensch. Ich habe geglaubt, wenn ich ihm die Führung übergebe, offenbart er mir auch seine sexuellen Fantasien. Zugegebenermaßen hatte ich gehofft, meine Wünsche würden sich mit seinen Fantasien decken 😉

Vielen Dank für dieses offene und ehrliche Interview. Ich wünsche dir alles Gute auf deinen weiteren Erkundungen. Pass auf dich auf, Liebes.

 

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Zum Weiterlesen: Glücklich wie ein Gummibärchen – über Beziehungsmodelle

 

 

47 Gedanken zu “Geheimes Verlangen

  1. transomat sagt:

    Hut an liebe Kay und wundervolle Stella. Ein tolles Interview in dem sich wahrscheinlich einige sehr wiederfinden werden. Ich habe mich voll darin gefunden auch wenn ich es etwas anders lebe.
    Also Chapeau die Damen

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  2. alleinsein1974 sagt:

    Ich bin froh, dass ich nach langer Suche den richtigen Dom gefunden habe.Ich finde SM in einer Beziehung zu leben in der Augenhöhe Ausgangspunkt und Endpunkt sind wunderschön. 24/7 könnte ich mir nicht vorstellen, schon aus privaten Gründen nicht. Mit Vertrauen lassen sich auch Grenzen leichter ausloten und ggf verschieben. Man hat Zeit kann probieren….es wird nicht langweilig. Als Singelfrau die sich als maso und devot ausgibt muss man echt aufpassen nicht an irgendwelche Idioten von Spielpartnern zu gelangen….das ist die andere Seite dieses Lebens….Gott sei dank hinter mir🙃😉

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  3. 🔆Sigrid🔆 sagt:

    Das Interview habe ich von vorne bis hinten gelesen und kann die Wünsche, Vorstellungen, Sehnsüchte von Kay sehr gut nachvollziehen, obwohl ihre sexuellen Vorlieben nicht meine sind, aber das tut ja nichts zur Sache. Sexuelle Erfüllung ist eine starke Motivation, bestehende Beziehungen in Frage zu stellen, wenn sie dort nicht stattfindet. Allerdings ist eine endgültige Entscheidung FÜR oder WIDER unglaublich schwer, denn sie könnte andere Beziehungen, z.B. die zu ihren Kindern, gefährden oder sogar zerstören, wenn diese kein Verständnis aufbringen können für ihre Beweggründe. Ich wünsche Kay, dass sie die richtigen Entscheidungen trifft und vor allem ihr „Glück“ findet. LG

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    1. Devote Romantikerin sagt:

      Es ist eine der schwierigsten Entscheidungen im Leben, denke ich, zu differenzieren: Soll ich diesen Traum leben, ist er wert, Dinge loszulassen, vielleicht Menschen zu enttäuschen? Oder ist er vielleicht nur so schön, eben weil es ein Traum ist? Und die Realität sieht ganz anders aus…

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      1. 🔆Sigrid🔆 sagt:

        Das ist genau der Punkt, den ich meine. Jetzt, wenn die sexuelle Begierde, wenn ich das mal so nennen darf, in kurzen Affären, Treffen oder Begegnungen ausgelebt wird, ist das auf- und erregend, erscheint so erstrebenswert, dass außer Acht gelassen wird, dass dies niemals so bleiben wird. Jedenfalls in den allerseltensten Fällen. Stunden oder Tage mit der Erfüllung sämtlicher sexueller und erotischer Wünsche und Sehnsüchhte sind ein „Ausnahmezustand“ – es sei denn man lässt alles hinter sich und lebt nur noch für dieses Bedürfnis. Ob das genug ist? Ich finde ja, dass ein erfülltes Sexleben ungeheuer wichtig ist, aber wer denkt schon daran, was ist, wenn durch Krankheit oder sonstige Umstände Sex total unwichtig wird oder nicht mehr möglich wird? Ist dann ein verlässlicher, liebevoller Partner nicht noch viel unverzichtbarer? Ich glaube über dieses Thema ließe sich stundenlang diskutieren und von vielen Seiten beleuchten. Liebe Grüße ☼Sigrid☼

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        1. meinegrenzen sagt:

          Das ist eine Frage, die ich mir immer wieder stelle:“Soll ich für Sex meine Familie zerstören? Oder soll ich mich zusammenreissen und weiterhin in meiner Ehe verkümmern?“
          Was ich im Interview nicht genau dargelegt habe ist die Tatsache, daß mein Mann nach meinen Abenteuern immer instensiveren Sex von mir bekommt, als sonst. Und es ist nicht so, daß ich mir vorstelle mit einem anderen zu schlafen (im Bezug auf meinen Mann bevorzuge ich diese Ausdrucksart). Jeder Mann fühlt sich anders an im Bett. Auch mein Mann hat beim Sex von mir liebgewonnene Eigenarten entwickelt. Was mit der Grund ist, daß ich meine Ehe nicht so einfach aufgeben will.

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          1. 🔆Sigrid🔆 sagt:

            Ich danke dir für deine „Darstellung“ und ich kann deine Sichtweise und deinen Zwiespalt sehr gut verstehen. Was ich klar beantworten kann ist, dass die pure Lust auf Sex keine Familie und auch keine Ehe zerstören sollte, denn ich weiß aus eigener Erfahrung, dass Abenteuer eben Abenteuer sind und die Fantasie ungemein beflügeln und so auch der Ehepartner sogar noch davon profitiert. Später, wenn man in einer neuen Beziehung lebt, für die frau Familie und Wohnort verlassen hat, kommt der Alltag dazu, einfach das zusammen leben, den anderen in alltäglichen Situationen aushalten müssen und schon stellt sich alles anders dar.
            Deshalb muss die Intension – aus einer Ehe auszusteigen – eine andere sein. Beim „Sex“partner auch noch andere Eigenschaften entdecken, die es eben besonders wert sind – nicht nur die pure Leidenschaft, denn die kann schwinden ……
            Ich selbst habe mich nach über 30 Jahren Ehe getrennt und lebe heute mit einem neuen Mann 400 km entfernt von Familie und Freunden. Meine „Kinder“ waren damals aber schon älter (20+22), aber es hat einen großen „Riss“ gegeben in meinem Leben. Ob ich es heute noch mal so machen würde? Ja, denn ich habe das bekommen, was ich wollte und was für mich wichtig war – sexuell und menschlich und auch emotional. Aber ich habe dafür unglaublich viel aufgegeben, also auch herbe Verluste einstecken müssen – familiär und finanziell.
            All das weiß und durchlebst du erst, wenn du dich für diesen Schritt entscheidest und Zweifel kommen dann erst auf, wenn alles entschieden ist. Ich wünsche dir ganz viel Glück und die richtigen Entscheidungen! Liebe Grüße Sigrid

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            1. meinegrenzen sagt:

              Wären meiene Kinder in diesem Alter, würde mir die Entscheidung sehr viel leichter fallen. Aber ich sehe mich immer noch viel zu sehr in der Verantwortung, ihnen eine Familie zu bieten. Und solange es „läuft“ gibt es für mich noch keinen Anlass, dies zu ändern. Was nicht bedeutet, daß ich es nicht mache, wenn es hart auf hart kommt.

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            2. Devote Romantikerin sagt:

              Unterdessen bleibt noch der Weg der offenen Ehe. Der starke Punkt daran ist für mich v.a. die offene Kommunikation. Ich glaube, dieser stabilisiert eine Partnerschaft eher, als dass er sie trennt. Klar, dein Mann hat vielleicht zunächst ein „Lippenbekenntnis“ gemacht. Aber du musst nicht unbedingt über dieses Stöckchen springen und automatisch für ihn „die Verantwortung übernehmen“, indem du so reagierst, wie …ich sag mal… „du dich manipuliert fühlst“. Sondern du kannst grade hinstehen und respektvoll für deine Bedürfnisse eintreten. Seine Seite ist seine Seite und es bliebe abzuwarten, welches seine nächsten Reaktionen, Aussagen und Bedürfnisse sind.

              Bitte verstehe das oben Gesagte als anregenden Gedankengang, nicht als Ratschlag.

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  4. JanJan sagt:

    Vielen Dank euch Beiden für dieses tolle Gespräch und die Offenheit.
    Mir geht es ähnlich wie Kay, ich lebe und erlebe auch die gleiche Situation, von daher kann ich sie sehr gut verstehen. Man kämpft wirklich viele Jahre mit sich, stellt Bedürfnisse und Wünsche hinten an, bis man sich schließlich doch traut „Begierden“ in die Realität umzusetzen.

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      1. JanJan sagt:

        Ich komme mittlerweile sehr gut mit der Situation klar, habe nicht mal ein schlechtes Gewissen. Mag aber auch daran liegen, dass ich diesbezüglich wenig Moral habe und sowieso nicht so monogam denke. Ich lebe mit meinem Mann seit über 20 Jahren, bin IMMER treu gewesen und habe ihn in keinster Weise jemals belogen. Und DAS war dann im Grunde schlimm für mich, nicht das BETRÜGEN, sondern das BELÜGEN! Weil das einfach überhaupt nicht meine Art ist.
        Ich habe mich vor drei Jahren ganz bewusst dazu entschieden meine sexuellen Bedürfnisse auch außerehelich zu stillen, weil ich einfach ein wahnsinniges Verlangen danach hatte, was mich keine Nacht mehr schlafen ließ. Zu diesem Zeitpunkt dachte ich aber bereits schon einige Jahre darüber nach, es war also keine schnelle Entscheidung… ich geh mal eben fremd.

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        1. Devote Romantikerin sagt:

          Das scheint zu klappen, wie es bei dir klingt. Dass dir das Lügen Probleme macht(e) kann ich sehr gut nachvollziehen. Eine mögliche Gefahr sehe ich darin, dass es die Nähe zum Partner mit der Zeit (doch) erodieren könnte? Allerdings weiss ich das nicht, da ich nie in einer solchen Situation gelebt habe.

          In BDSM Beziehungen ist das oft der Fall, dass man ganz offen über ALLE Bedürfnisse spricht und es deshalb nicht selten ist, das weitere Personen in den Kreis der „Personen, mit denen man Sex hat“ aufgenommen werden. Diese offene Art finde ich für mich persönlich am besten. Ich frage mich grade, inwiefern in einer langjährigen Ehe die Möglichkeit bestünde, einfach ehrlich zu sein, und durch die Diskussion durchzugehen? Klar wird das harzig. Aber ich stelle mir grade vor, wie es wird, wenn der Partner den Betrug heraus findet…

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          1. JanJan sagt:

            So doof das auch klingen mag, aber meiner Ehe hat es gut getan, was wohl darauf zurückzuführen ist, dass ich einfach wieder ausgeglichener bin. Mit meinem Mann bin ich eher wieder näher als vorher.
            Wir sind auch sehr offen miteinander, haben lange vor der Zeit auch bereits darüber gesprochen und wir wissen auch Beide, dass wir in sexueller Hinsicht einander nicht so ausfüllen können, wie wir das gern hätten. Mein Mann kennt meine Vorlieben und er weiß inzwischen, dass ich sie auslebe, genau wie ich ihm ehrlich zugestehe an fremden Früchten zu naschen.
            Aber, anders als Transomat, würde ich ihm lieber eine Affäre „zugestehen“ (auch, wenn dabei die Gefahr von Gefühlen besteht), als eine Professionelle.

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      1. Mic sagt:

        Nicht allzu viele ;-).

        Hängen geblieben bin ich an der Stelle, an der Kay klipp und klar davon spricht, dass sie ihren Mann betrügt und dass sie weiß, was sie damit aufs Spiel setzt. Ich habe die Zerissenheit an dieser Stelle deutlich gespürt.

        Und stelle mir jetzt einfach die Frage, wie ich mich an vergleichbarer Stelle verhalten würde. Es ist keine moralische Frage, das möchte ich deutlich betonen! Es ist einfach eine Frage der Wertigkeit – in beiden Richtungen. In dieser „should I stay or should I go“-Situation, die ich herauslese. Auch aus dem (ich denke mal frommen) Wunsch, einmal das Totale zu erleben und danach in ein „normales“ Leben zurückzukehren. Denn ich lese auch ganz viel Wunsch, eben nicht gezwungen zu sein, sich zwischen dem Sex und der Beziehung entscheiden zu müssen.

        Also – was würde ich tun?

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        1. Devote Romantikerin sagt:

          Verrückt, nicht wahr? Es gibt Fragen, die ohne mögliche Antworten im Universum rumzuschwirren scheinen. Daraus interpretiere ich – intuitiv gepaart mit Lebenserfahrung – vielleicht sollte die Frage anders lauten? Ich weiss, dass klingt etwas schräg. Aber…Doch. Vielleicht setzt die Frage am falschen Punkt an.

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          1. Master Dan sagt:

            Mic hat von Wertschätzung geschrieben und da hat er Recht.
            Es sind zwei Welten mit verschiedene Werte: die Sicherheit und Geborgenheit eine Ehe und das sich fallen lassen und die Intensität eine BDSM-Beziehung.
            Diese zwei Welten sind so grundsätzlich verschieden das ein Vergleich fast nicht möglich ist. Nichts desto trotz jeder der sich in solch eine Situation befindet, wagt diese Werte.
            Die Frage sollte also lauten:
            Wenn du dich entscheiden müsstest, welche der zwei würdest du aufgeben?

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            1. Devote Romantikerin sagt:

              Geht es nicht am Ende darum, zunächst mal zu entscheiden: Liebe ich die Person, mit der ich zusammen bin? Und was bedeutet das dann für mich? Welche Werte sind mir wichtig und will ich nicht verletzen? Welche Bedürfnisse habe ich ausserdem und wie kann ich gut für mich selber sorgen? Wie kann ich divergierende Werte und Konzepte unter einen Hut bringen? Kann ich das überhaupt? Wenn nicht, sollte ich für mein eigenes Lebensglück a) verzichten b) ausleben c) eine Lösung mit dem Partner suchen d) … ?

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            2. Mic sagt:

              Und sehr interessante Fragen noch dazu. Wir lesen hier doch von einem „Fall“, bei dem erst innerhalb der bestehenden Familienstrukturen die Neigungen deutlich geworden sind. Und das bedeutet, dass ich mir alle diese Fragen, die ich vorher wahrscheinlich mit anderen Augen beurteilt hätte, nun in einem ganz neuen Kontext beantworten muss.

              Wenn das dann wirklich auf die Daseinsebene „Lebensglück“ geht, dann wünsche ich der/den Betroffenen gute Nerven und eine starke mentale Stabilität.

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  5. waldstern sagt:

    Ein großartiges Interview. Geht wohl so in die Richtung der von mir noch nicht gelesenen Bücher mit dem Titel „sex changing live“. Jedenfalls stelle ich mir vor, dass sich dort solche Geschichten mit unaufgeräumten Emotionshaushalten, die nach einem Ergebnis suchen, finden lassen.

    Ich denke, man/frau sollte mehr auf das Vermögen und die Dauerhaftigkeit der Beziehung achten und ansonsten sich ein passendes Gspusi suchen. Die Altvorderen, ich meine jetzt nicht die Biederen der Konrad-Adenauer-Jahre sondern mehr die des Rokoko hatten das ja eigentlich vorgemacht. Man lebe sinnenfroh und achte die Familie, halte das Vermögen zusammen und kümmere sich um die standesgemäße Aufzucht der Kinder und wenn’s aufkommt, dann reißt man sich halt zusammen und steht die Sache durch.

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    1. Devote Romantikerin sagt:

      Auch eine Möglichkeit. Für den „Fremdgänger“ jedenfalls. Diese Person nimmt sich aus allen Welten das Beste und wenn sie es vereinbaren kann, lebt sie wahrscheinlich nicht schlecht damit. Für die Ehefrau, sofern sie keine Lust mehr an Sex hat, mag es auch noch angehen. Was ist, wenn der Betrogene ein Mann ist, der sehr wohl Lust hat?

      Und was ist mit dem (weiblichen) „Gspusi“*? Diese Frauen, die teils jahrelang warten, bis sich der Ehemann endlich trennt? Die lieben und nicht viel mehr abbekommen als ein Stück Schwanz ab und zu, vielleicht dekoriert mit der Erfüllung einiger materieller Wünsche? Die an Weihnachten alleine da sitzen. Diese Frauen, die, sollte sie beispielsweise ernsthaft krank werden, merken müssen, dass sie ihre Liebe an jemanden verschwendet haben, der nicht da sein wird? Die dann einfach mausbeinallein sind…

      *Männliche „Gspusi“ habe ich bewusst aussen vor gelassen. In meiner Wahrnehmung stellen sich Männer eher gerne und unproblematisch für „nur Sex“ zur Verfügung 😉

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      1. waldstern sagt:

        Da muss ich jetzt aber etwas dagegen halten. Zwar ist das alles richtig, was du ausführst, aber gebundene Männer spulen, dankbar für die Aufmerksamkeit, die nicht an die Bedingung der Exklusivität gebunden – und dadurch umso wertvoller ist, in der Regel ihr Best-of-Programm ab.

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          1. waldstern sagt:

            Dein Bild mit den Winterstiefeln und die Stilettos gefällt mir sehr gut, aber du tust damit so, als lebten wir noch immer im gesellschaftlichen Gefüge der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts und nicht in einer überkorrekten sowohl-als-auch-Gefüge. Liebe Romantikerin, jeder weiss, dass eine andere Frau auch wieder neue Probleme nach sich ziehen kann. Insofern ist es vernünftiger, die Einehe zu verteidigen, denn die Einehe bringt das Geld zusammen, schafft den Reichtum der Familie und endet mit dem Tod.

            Daher appelliere ich als Antwort auf die von dir verlangte Winterstiefelversorgung an den Grundsatz der Selbstversorgung und pflege den Seitensprung als notwendiges Ventil der Zweierbeziehung, das dieser Lebensform doch erst die nötige Stabilität verleiht.

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            1. Devote Romantikerin sagt:

              Lieber Waldstern, du lässt völlig aussen vor, dass das „Ventil“ ein Mensch mit Gefühlen ist, welcher meistens leidet und hofft. Die Frauen dieser Hälfte des Jahrhunderts zeigen nach aussen ihre Stärke und Souveränität, die sie mit Sicherheit auch haben. Trotzdem… nachts auf dem Sofa, im vertrauten Gespräch mit besten Freunden, sieht es ganz anders aus. Und wir alle wissen das.

              Was du schilderst, ist vermutlich gelebte (Ehe)Realität für viele Männer. Gleichzeitig empfinde ich es als kalt und berechnend. Die Frauen werden benutzt.

              Ich würde mir wünschen, dass doch bitte Verheiratete mit anderen Verheirateten „ventil-ieren“. Danke!

              Single Frauen kann ich nur ans Herz legen: Selbst wenn du nur eine Affäre suchst, wähle konsequent ausschliesslich Single Männer. Dann besteht ein Kräftegleichgewicht. Und sollte das Oxytocin nach gutem Sex heftig zuschlagen, kannst du immer noch sehen, was draus wird…

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  6. transomat sagt:

    Die haben aber auch keine Vanilla Beziehung am laufen.
    Ich habe mich dazu entschieden, wenn der Druck und der Wunsch dazu zu groß wir, professionelle Hilfe zu suchen. das schafft zumindest mental nicht so einen großen Vertrauensbruch zum Partner

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        1. Devote Romantikerin sagt:

          Lächel…
          Sind die „hilfreichen Geister“ sorgfältig gewählt und sehr gepflegt, sähe ich das als Partnerin noch nicht mal als Fremdgehen (vorausgesetzt mein Mann hat Bedürfnisse, die ich ihm nicht erfüllen kann / möchte).

          Heikler ist es, wenn Männer (und davon gehe ich bei dir natürlich nicht aus, transomat) an den Strassenstrich gehen, mit drogenabhängigen Frauen rummachen, ungeschützt Verkehr mitebendiesen haben etc.

          Ja ja, ich weiss, das macht ja „niemand“. Und wenn wieder mal eine dieser Frauen ihre Lebensgeschichte aufschreibt, müssen die ganzen wohlsituierten Männer, die sie hatte, wohl alle erfunden gewesen sein 😉

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          1. transomat sagt:

            So sieht es meine Partnerin auch. Hast Du Bedürfnisse auf die ich nicht kann. Mache es mit professioneller Hilfe und habe kein Verhältnis.
            Diese Sache mit dem Strassenstrich verkneife ich mir zu kommentieren.

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            1. Devote Romantikerin sagt:

              Und das finde ich ist der zweite starke Punkt in deiner Beziehung: Die Fakten sind offen gelegt.

              Natürlich muss jeder Mensch das individuell entscheiden für seinen speziellen Fall. Für mich wäre dies die bevorzugte Variante.

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  7. wusel sagt:

    Klingt ja fast, als hätte es auch Vorteile sich nicht in frühen Lebensjahren gebunden zu haben.
    Dann zum Fremdgehen..fast schade das es heimlich sein „muss“. Manchmal ist es ja „nötig“.
    Wäre schön wenn da alle Partner Verständnis hätten. Die Gefahr der aufkommenden Gefühle bei Affairen: ja, aber die Gefahr besteht fast noch mehr, wenn man schmachtend zu Hause sitzt glaube ich.
    Ich habe auch erlebt, das sich viele Frauen im Chat ausleben und dann so die Alltagskost genießen.
    Aber ich weiß nicht wie ich reagieren würde. Man weiß erst wie was ist, wenn man in der Situation ist.
    Die wirklich voll und ganz zusammenpassenden Paare zu finden kann unter Umständen schon nicht so leicht sein…
    Liebe Grüße an Alle

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    1. Devote Romantikerin sagt:

      Das Gesellschaftsmodell „Grosse-Liebe-finden, heiraten, erfolgreich-schön-intelligent-glücklich und immer scharf aufeinander zu bleiben, dabei geduldige Eltern und durchsetzungsfähige sozialkompetente Mitarbeiter, immer auf dem Weg nach oben auf der Karriereleiter“ ist einfach … irrsinnig.

      Natürlich kann über Treue und Loyalität, sowie über sexuelle Präferenzen quasi nicht diskutiert werden. Das „richtige“ Modell ist schon für alle von vornherin genau festgelegt.

      Blöd nur, dass es für einen überwältigenden Prozentsatz der Beteiligten nicht auf Dauer lebbar ist.

      Liebe Grüsse zurück 🙂

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  8. wusel sagt:

    Manches wird auch an mangelner Selbstfindung liegen. Wie schnell sind denn Paare heute zusammen? Die erste Lustbefriedigung geschieht schnell. Und ja, liegt sicher auch an den Vorgelebten Sozialmodellen.
    Ist doch im Beruf genauso. Wie viele Menschen stellen nach Ausbildung oder Studium nach ein Paar Jahren fest: Ist gar nicht mein Ding. Ich will ja doch was ganz anderes.
    Menschen ändern sich. Bedingungen ändern sich.

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  9. meinegrenzen sagt:

    ich danke euch allen dafür eure Gedanken und eure Erfahrungen mit mir zu teilen. Ich habe schon damit gerechnet, daß weniger meine sexuellen Neigungen, als mein moralischer Umgang mit meiner Ehe auf Widerspruch stoßen.
    „Best of both Worlds“. Das lebe ich gerade. Und ich weiß, das ich das nicht für immer will. So oder so wird sich ein Weg herauskristallisieren. Dann kann auch ich zur Ruhe kommen.
    Im Leben geht es nicht nur um Sex und dessen Befriedigung. Mein Leben ist gezeichnet von vielen Höhen und Tiefen, mit und ohne meinen Mann. In diesem gemeinsamen Leben liegt der Grund, für meine Entscheidung meinen Weg auf diese Art zu gehen.
    Mein Mann hatte sich vor einigen Jahren dazu durchgerungen, mir eine offene Ehe anzubieten. Aber mir war von vorneherein klar, daß das nur ein Lippenbekenntnis seinerseits war. Er hätte das damals nicht ausgelebt. Und deshalb habe ich es abgelehnt. Heute stehen die Zeichen leicht anders. Er verändert sich. Sucht Kontakte außerhalb der Familie. Mein Mann war noch nie ein Genußmensch und ich wünsche mir sehr für ihn, herauszufinden oder sich dem zu öffnen, was ihm guttut, was er will. Gerne auch ohne mich. Schöner wäre es natürlich mit mir.

    Ich sehe meinen Weg nicht zwangsweise als Ende unserer Ehe. Es ist ein weiterer Meilenstein. Wohin das ganze führt, ob weiter zueinander hin oder voneinander weg …. das kann keiner sagen. Erst hinterher sind wir schlauer.

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